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nä 02/2020
aktualisiert am: 14.01.2020

 

  Honorar & Verträge

Honorarumsatzsteigerungen auch dank des TSVG

Ergebnisse der Honorarabrechnung 3/2019


 


Das Sommerquartal 2019 zeigt sich mit Honorarumsatzsteigerungen von knapp acht Prozent bei Fachärzten bzw. fast fünf Prozent bei Hausärzten durchweg sehr freundlich. Die höheren Steigerungsraten im fachärztlichen Versorgungsbereich sind dabei insbesondere auf die für Fachärzte im Durchschnitt prozentual deutlich stärkeren Zugewinne aufgrund der ab September infolge des Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in Kraft getretenen zusätzlichen extrabudgetären Vergütungen (insbesondere von Neupatienten) zurückzuführen. Für das 3. Quartal 2019 fallen diese Zuwächse besonders deutlich aus, da hier die RLV noch auf Basis der Vorjahresfallzahlen berechnet wurden. Ab 4/2019 basieren die RLV - wie im hausärztlichen Bereich auch - dann auf den aktuellen, also um die TSVG-Fälle reduzierten, Fällen.

Der ausgeschüttete Gesamthonorarumsatz hat sich in 3/2019 gegenüber dem Vorjahresquartal wie folgt entwickelt:

Insgesamt:+6,5 Prozent
Pro Arzt:+6,1 Prozent
Fachärzte gesamt: +7,7 Prozent
Fachärzte pro Arzt:+7,1 Prozent
Hausärzte gesamt:+4,8 Prozent
Hausärzte pro Arzt:+4,5 Prozent
seit 3/2017 Fachärzte gesamt: +10,1 Prozent
seit 3/2017 Fachärzte pro Arzt:+9,4 Prozent
seit 3/2017 Hausärzte gesamt:+6,7 Prozent
seit 3/2017 Hausärzte pro Arzt:+6,1 Prozent


Aktuelle Situation


Der Orientierungswert, aus dem sich letztlich alle Euro-EBM-Preise errechnen, wurde für das Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,58 Prozent auf 10,8226 Cent erhöht. Die Gesamtvergütung wächst damit bundesweit um rund 550 Millionen Euro. Neben der Erhöhung der Preiskomponente konnte im Hinblick auf die steigende Morbidität mit den niedersächsischen Kassenverbänden auch eine Erhöhung der Mengenkomponente vereinbart werden. Die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV) wurde demnach für 2019 um weitere 0,5153 Prozent gesteigert.

In den Verhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen konnte im Rahmen der Honorarvereinbarung 2019 für Niedersachsen eine Erhöhung des Fördervolumens für die so genannten "besonders förderungswürdigen Leistungen" um 500.000 Euro auf nunmehr ca. 21,2 Mio. Euro pro Jahr erzielt werden. Mit Wirkung ab dem 3. Quartal 2019 ändern sich Förderumfang und Förderhöhe in einzelnen Bereichen. So werden Gruppentherapien, die Samstagssprechstunde von Kinderärzten sowie die Entfernung von Naevi flammei künftig nicht mehr gefördert. Wogegen die folgenden Leistungsbereiche in die Förderung aufgenommen wurden:
- NäPA (GOP 03062 und 03063 EBM),
- Abendsprechstunde für Kinder bis 12 Jahre nach 18:00 Uhr (GOP 99806)
- Katheterwechsel im Rahmen eines Besuchs (GOP 99807) und
- medizinisch indizierte Epilation (GOP 99808).

Anwendung des Medikaments Fingolimod Neue Leistung, GOP 01516. Extrabudgetäre Vergütung i. H. v. 1404 Punkten.
(Handelsname Gilenya) 
Genotypische Resistenztestung vor der Erstverord-Neue Leistung, GOP 32818, dazu Anpassung von GOP 19456. Vergütung für zwei Jahre außerhalb der
nung der HIV-Medikamente Delstrigo und PifeltroMGV.
Neugeborenen-ScreeningErweiterung der GOP 01724 zum 1. Juli 2019 um die Untersuchung Polymerase Kettenreaktion (PCR) zur
 Untersuchung auf SCID (Severe-Combined-Immunodeficiency, SCID). Vergütungserhöhung um 74 Punkte
Medikamentöse HIV-PräexpositionsprophylaxeNeue Leistung gemäß TSVG seit 1. September 2019. Neue Abschn 1.7.8 im EBM, Vergütung für zwei Jahre
 extrabudgetär.
Abrechnung genehmigter AssistentenAb dem 2. Quartal 2019 Abrechnung unter der LANR des anstellenden Arztes, um ungerechtfertige
 Praxisvergrößerungen zu verhindern.
Nachweis von spezifischen Anti-Drug-Antikörpern Neue GOP 32480 und 32557 im EBM-Kapitel 32.3. Vergütung extrabudgetär.
gegen den Wirkstoff Velmanase alfa sowie um die 
Vorbehandlung von roten Blutkörperchen mit  
Dithiothreitol zur Vermeidung von Interferenzen  
durch den Wirkstoff Daratumumab 
Humangenetische Beurteilungsleistungen zur Bewertungsanpassungen.
Mutterschaftsvorsorge, Empfängnisregelung und  
Reproduktionsmedizin 
Vorgeburtliche DiagnostikUntersuchungen sind je Fötus und Mutter gesondert zu kennzeichnen und berechnungsfähig.
UV-Hornhautvernetzung mit Riboflavin bei Neue Leistungen GOP 31364 und 36364
Keratokonus 
Augenärztliche GrundpauschaleAnhebung um 2 Punkte in der Altersklasse 6. bis 59. Lebensjahr (GOP 06211).
Verordnung psychiatrischer häuslicher KrankenpflegeVergütungsanhebung seit 1. April 2019: Erstverordnung (GOP 01422) auf 149 Punkte, Folgeverordnung
 (GOP 01424) auf 154 Punkte. Leistungsinhalte geändert.
DarmkrebsfrüherkennungGOP 01740 (Beratung zur Früherkennung Darmkrebs) ist künftig bereits bei Versicherten ab 50 Jahren
 berechnungsfähig. Anspruchsberechtigung für Männer zur Früherkennungskoloskopie (GOP 01741) wurde
 auf 50 Jahre gesenkt. Die Bewertung der GOP 01740 wurde aufgrund eines erhöhten Beratungsaufwandes
 um 12 Punkte auf 115 Punkte angehoben. Die Vergütung erfolgt wie bisher extrabudgetär.
Funktionsanalyse von SchrittmachersystemenAnhebung der Bewertungen der insgesamt zehn GOP rückwirkend zum 1. Januar 2019.
 Damit Wiederherstellung der Punktsummenneutralität.
Gesundheitsuntersuchung (bisher: "Check-up 35")Anhebung der Bewertung der GOP 01732. Die GOP 32882 wurde neu gefasst und der Leistungsinhalt um
 die zusätzlichen Untersuchungen Triglyzeride, HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin ergänzt. Für einen
 Harnstreifentest wurde die GOP 32033 neu in den EBM eingeführt. Abrechenbarkeit nur noch alle drei Jahre.
  
Psychotherapeutische LeistungenBewertungsanhebung zum 1. Januar 2019 sowie rückwirkend für 2009 bis 2018. Die Honorare aller
 Psychotherapeuten steigen bundesweit um insgesamt rund 220 Millionen Euro jährlich. Dies entspricht einer
 Honorarsteigerung um rund zehn Prozent. Nachvergütung für alle Psychotherapeuten,
 deren Honorarbescheide für die jeweiligen Quartale noch nicht bestandskräftig sind.
Neuropsychologische LeistungenAnpassung der GOP 30932 und 30933 EBM zum 1. Januar 2019 an die geänderten Bewertungen des
 Abschnitts 35.2 EBM. Einbindung in den Strukturzuschlag.
PraxisnetzförderungAuslaufen der übergangsregelung für den fachärztlichen Versorgungsbereich zum 31. Dezember 2018.
 Ab 1/2019 Förderung aller Mitglieder von Praxisnetzen in Höhe von 300 Euro pro Quartal als RLV-Zuschlag.
Osteodensitometrische UntersuchungenVergütungsanhebung zum 1. Januar 2019. Für die Mehrkosten bei der GOP 34600 Erhöhung der MGV.
 Vergütung der GOP 34601 erfolgt schon extrabudgetär, daher keine Anpassung.
Fokussierte und radiale extrakorporale Als neue GOP 30440 zum 1. Januar 2019 in Abschnitt 30.4 EBM aufgenommen. Vergütung erfolgt für mind.
Stoßwellentherapie bei Fascitis plantariszwei Jahre extrabudgetär.
Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase in Aufnahme eines neuen Abschnitts 37.4 in den EBM. Vergütung erfolgt für zwei Jahre extrabudgetär.
Pflegeheimen 
Versichertenpauschale in der Altersklasse ab dem Anhebung um einen Punkt auf 211 Punkte. Erhöhung der MGV.
76. Lebensjahr 
Geburtsmedizinische LeistungenVergütungserhöhung zum 1. Januar 2019 zur Berücksichtigung der gestiegenen Haftpflichtprämien in der Geburtshilfe.
Tumordiagnostik Neue tumordiagnostische Leistung im Rahmen des spezifischen Mutationsnachweises unter Verwendung
 zirkulierender Tumor-DNA bei Anwendung des Wirkstoffs Osimertinib (Tagrisso®) bei erwachsenen
 Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom.
 Die Vergütung erfolgt extrabudgetär.
Orale zytostatische TumortherapieNeue Kostenpauschale GOP 86520, 67,97 Euro.
 Neu: In den onkologischen Kooperationsgemeinschaften muss ein Arzt mit der Zusatzweiterbildung
 Palliativmedizin vertreten sein.
Zweitmeinungsverfahren bei bevorstehenden Neue GOP 01645 im EBM-Abschnitt 1.6. für Aufklärungs- und Beratungsleistungen. Vergütung erfolgt
Mandeloperationen bzw. Gebärmutterentfernungenextrabudgetär und ist befristet bis Ende 2021.
 Der Arzt, der die Zweitmeinung abgibt, rechnet für den Patienten seine jeweilige arztgruppenspezifische
 Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale ab. Die Vergütung erfolgt ebenfalls befristet bis Ende 2021
 extrabudgetär. Ergänzende Untersuchungen sind abrechenbar, müssen aber medizinisch begründet werden
 und werden dann ebenfalls extrabudgetär vergütet.
SamstagszuschlagAb 1. Januar 2019 auch für Radiologen und Strahlentherapeuten.
Teamübergreifende sozialpsychiatrische BehandlungErhöhung der sog. Sozialpsychiatrie-Pauschale ab 1. Januar 2019.
Strukturfonds-RichtlinieSeit 15. Dezember 2018 wird auf Antrag ein Fallwertzuschlag in Höhe von 20 Euro bei übernahme von
 Patienten einer ohne Nachfolger vollständig geschlossenen Hausarztpraxis im ländlichen Raum gewährt
Mammographie-ScreeningErweiterung der Dokumentation des Mammographie-Screenings um das Grading und die Bestimmung des
 Rezeptorstatus. Ab 4/ 2018 wurden die dafür notwendigen Leistungen des EBM in der GOP 19317 EBM
 zusammengefasst. Die MGV wurde entsprechend erhöht.
Verordnung medizinischer Vorsorge für Mütter Neue GOP 01624, dafür Erhöhung der MGV.
oder Väter 
Begleitung eines Kranken durch den behandelnden Ab 1. Oktober 2018 ist die Abrechnung der GOP 01416 auch durch psychologische Psychotherapeuten
Arzt beim Transportsowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten möglich.
Hyperbare SauerstofftherapieAb 4/2018 als neuer Abschnitt 30.2.2 in den EBM aufgenommen. Vergütung erfolgt mit Ausnahme der
 GOP 30214 außerhalb der MGV.
Messung der myokardialen fraktionellen Zum 1. Oktober 2018 als GOP 34298 als Zuschlag zur GOP 34291 in den Abschnitt 34.2.9 EBM
Flussreserve (FFR)aufgenommen, ferner die Kostenpauschale 40301 in den Abschnitt 40.6 des EBM.
Photoselektive Vaporisation und Thulium-Diese Leistung wurde zum 1. Oktober 2018 in den Anhang 2 des EBM aufgenommen. Urologen rechnen
Laserenukleation der Prostatahierfür die GOP 36289 mit dem Zuschlag GOP 36290 ab.


Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)


Mit dem TSVG hat der Gesetzgeber eine Fülle von Maßnahmen beschlossen, damit Patienten noch schneller einen Termin beim Arzt bzw. Psychotherapeuten erhalten. Einige dieser Maßnahmen sind bereits mit dem Gesetz am 11. Mai 2019 in Kraft getreten. Seitdem erhalten Ärzte und Psychotherapeuten alle Leistungen, die aufgrund der TSS-Terminvermittlung erforderlich sind, extrabudgetär und damit in voller Höhe vergütet ("TSS-Terminfall"). Die Terminservicestellen vermitteln nunmehr auch Termine bei Haus- sowie Kinder- und Jugendärzten, einschließlich Termine für U-Untersuchungen. Termine zur psychotherapeutischen Akutbehandlung sind durch die TSS jetzt innerhalb von zwei Wochen (bisher vier Wochen) zu vermitteln. Auch die Vermittlung eines dringenden Termins beim Facharzt durch den Hausarzt wird finanziell gefördert. Weiterbehandelnde Fachärzte erhalten seit Inkrafttreten des Gesetzes die entsprechenden Leistungen extrabudgetär und damit in voller Höhe vergütet ("Hausarzt-Vermittlungsfall").

Seit dem 1. September 2019 sind alle grundversorgenden und der wohnortnahen Patientenversorgung zugehörigen Fachärzte verpflichtet, mindestens fünf offene Sprechstunden ohne vorherige Terminvereinbarung in der Woche anzubieten (bei vollem Versorgungsauftrag, sonst anteilig). Alle im Rahmen der "offenen Sprechstunde" erbrachten Leistungen werden extrabudgetär und damit in voller Höhe vergütet. Als Höchstwert pro Quartal gilt dies jedoch maximal für 17,5 Prozent der Arztgruppenfälle der jeweiligen Praxis (in 3/2019 somit für maximal 5,83 Prozent). Ebenfalls ab 01.09.2019 erhalten Ärzte die Behandlung neuer Patienten grundsätzlich extrabudgetär und damit in voller Höhe vergütet. Als "Neupatienten" gelten Patienten, die weder im aktuellen noch in den acht vorangegangenen Quartalen in der jeweiligen Praxis behandelt wurden. Für Patienten, die über die Terminservicestelle in die Praxis kommen, kann ab September der extrabudgetäre Zuschlag von 20, 30 bzw. 50 Prozent auf die Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale angesetzt werden - je nach Länge der Wartezeit auf einen Termin ("Zuschlag TSS-Terminfall"). Auch die Terminvermittlung durch den Hausarzt wird seitdem finanziell gefördert: Hausärzte sowie Kinder- und Jugendmediziner erhalten nun rund zehn Euro für die Vereinbarung eines medizinisch dringenden Termins innerhalb von vier Kalendertagen nach Feststellung der Behandlungsnotwendigkeit beim weiterbehandelnden Facharzt ("Zuschlag Hausarzt- Vermittlungsfall").

Die Fachgruppen mit den im 3. Quartal 2019 höchsten Anteilen der TSVG-Vergütung am jeweiligen Gesamthonorarumsatz können der nachfolgenden übersicht entnommen werden:

FachgruppeTSVG-Anteil
Angiologen18,6%
Kardiologen15,4%
Chirurgen15,3%
Gastroenterologen15,2%
HNO-Ärzte15,2%
Orthopäden12,8%
Lungenärzte12,5%
Dermatologen11,9%
Neurologen11,3%
Neurochirurgen11,0%



Aufteilung des ausgezahlten Honorars nach Leistungsbereichen
Der mit 43,9 Prozent größere Anteil extrabudgetärer Leistungen (EBM-entdeckelte Leistungen und Sonderverträge) im fachärztlichen Bereich (Hausärzte: 17,0 Prozent) resultiert neben dem stärkeren Gewicht der neuen TSVG-Leistungen für Fachärzte insbesondere aus der Tatsache, dass Psychotherapie und Präventionsleistungen dort in höherem Maße sowie Dialysen und ambulante Operationen nahezu ausschließlich erbracht werden. Auch der größte Teil der neu in den GKV-Leistungskatalog aufgenommenen Leistungen, die anfangs grundsätzlich extrabudgetär vergütet werden, sind fachärztliche Leistungen. Bei den Hausärzten kommen noch die HzV-Leistungen hinzu, welche mittlerweile einen Anteil von 3,7 Prozent des hausärztlichen Gesamthonorarumsatzes ausmachen.

Auch bei den Vorab-Leistungen ist der Anteil im fachärztlichen Bereich mit 14,4 Prozent höher als die 10,0 Prozent im hausärztlichen Bereich. Hinzu kommt ein Kosten-Anteil von 1,5 Prozent bei den Fachärzten und 0,1 Prozent bei den Hausärzten.

Leistungen, die sehr aufwändig, aber nicht typisch für alle Ärzte einer Arztgruppe sind, finden sich vorwiegend im Bereich der Qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen (QZV) wieder. Da das Aufgabenspektrum innerhalb der fachärztlichen Gruppen wesentlich stärker differenziert und die Abrechnungsbestimmungen des EBM ebenso vielfältig sind, ist der Anteil der QZV-Leistungen bei Fachärzten mit 14,0 Prozent höher als bei den Hausärzten mit 5,8 Prozent, die im Wesentlichen Pauschalen aus dem RLV-Bereich abrechnen.

Insgesamt liegt weiterhin eine hohe Varianz der Anteile zwischen den einzelnen Arztgruppen vor. So variiert der Anteil der Leistungen des Regelleistungsvolumens (RLV) von null Prozent für Ärzte im Notdienst, Laborärzte, Ärzte für psychotherapeutische Medizin, Vertragstherapeuten und ermächtigte Ärzte mit begrenztem Ermächtigungsumfang bis zu 66 Prozent für Kardiologen, Lungenärzte, Neurologen/Nervenärzte und Angiologen. Mit Einführung des TSVG hat sich allerdings auch für diese Fachgruppen die Bedeutung des RLV deutlich abgeschwächt. Jedoch variiert auch innerhalb einzelner Arztgruppen der Honoraranteil, der aus den verschiedenen Leistungsbereichen erlöst wird, je nach Praxisschwerpunkt teilweise erheblich. Solche DetaiIinformationen können Statistiken systematisch nicht abbilden.


Ausschöpfungsgrade von RLV und QZV


Die RLV-/QZV-Ausschöpfungsgrade (inklusive der genehmigten Praxisbesonderheiten) fallen in den beiden Versorgungsbereichen weiterhin unterschiedlich aus. So wurde im fachärztlichen Bereich das mitgeteilte RLV/QZV-Vergütungsvolumen in 3/2019 um durchschnittlich 21,0 Prozent überschritten, wohingegen Haus- und Kinderärzte hier sogar eine leichte Unterschreitung von 0,6 Prozent aufweisen. Dies sind statistische Durchschnittswerte. Sie errechnen sich aus einer Vielzahl von Einzel- und Gemeinschaftspraxen, die aus EBM-bedingten, praxisspezifischen, regionalen und/oder morbiditätsbedingten, aber teilweise auch aus arztindividuellen Gründen ihr RLV/QZV teilweise sehr stark über- oder unterschritten haben.

RLV-Ausschöpfungsgrad nach Fachgruppen


AGArztgruppenbezeichnungAusschöpfungsgrad in %
01-0 AllgeFachärzte für Innere und Allgemeinmedizin,
 Allgemeinmedizin, Praktische Ärzte,
 Fachärzte für Innere Medizin, die dem hausärztlichen
 Versorgungsbereich angehören99,4%
02-0 KindeFachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, die dem
 hausärztlichen Versorgungsbereich angehören100,0%
Summe Hausärzte99,4%
13-0 AnästFachärzte für Anästhesiologie100,1%
14-0 AugenFachärzte für Augenheilkunde132,0%
15-0 ChiruFachärzte für Chirurgie, für Kinderchirurgie, für
 Plastische Chirurgie, für Herzchirurgie97,5%
50-0 NeuChFachärzte für Neurochirurgie113,6%
16-0 FraueFachärzte für Frauenheilkunde118,8%
17-0 KünstFachärzte für Frauenheilkunde mit fakultativer
 WB Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
 und den abgerechneten GONRn 08541 - 08561142,3%
18-0 HNO-ÄFachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde117,4%
19-0 DermaFachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten101,9%
21-0 IntFAFachärzte für Innere Medizin ohne Schwerpunkt,
 die dem fachärztlichen Versorgungsbereich angehören88,3%
22-0 AngioFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Angiologie116,6%
25-0 GastrFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Gastroenterologie103,6%
26-0 HämatFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Hämato-/Onkologie107,6%
27-0 KardiFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Kardiologie161,9%
28-0 InvasFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Kardiologie und invasiver Tätigkeit
 und abgerechneter GONR 34291111,0%
29-0 PneumFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Pneumologie123,0%
30-0 RheumFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Rheumatologie160,7%
61-0 NephrFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Nephrologie127,5%
31-0 KiPsyFachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie
 und -psychotherapie101,1%
32-0 MKGesFachärzte für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie177,4%
33-0 NerveFachärzte für Nervenheilkunde/Neurologie100,6%
35-0 NukleFachärzte für Nuklearmedizin168,6%
36-0 OrthoFachärzte für Orthopädie114,1%
39-0 Psy30Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie
 mit einem Anteil an Leistungen der Richtlinien-
 Psychotherapie nach Kapitel 35.2 des EBM
 im Vorjahresquartal von mehr als 30 %71,9%
43-0 RadioFachärzte für Diagnostische Radiologie 163,4%
47-0 UroloFachärzte für Urologie117,1%
48-0 PhyReFachärzte für Physikalisch-Rehabilitative Medizin138,5%
Summe Fachärzte121,0%
Gesamtergebnis108,7%


Feste Punktwerte / Orientierungswert


Für alle entdeckelten Leistungsbereiche, Vorab-Leistungen sowie RLV/QZV-Leistungen bis zur individuell mitgeteilten diesbezüglichen Budgetobergrenze wird ein fester Punktwert in Höhe von 10,8226 Cent gezahlt. In Berufsausübungsgemeinschaften/MVZ werden die individuellen RLV und QZV der Ärzte summiert, wodurch u. a. Arbeitsspitzen und Urlaube besser aufgefangen werden können. Etwa 36,8 Prozent des im 3. Quartal 2019 ausgeschütteten Gesamthonorarvolumens wird von den Kassen als Einzelleistung ohne Mengenbegrenzung gezahlt - davon ca. 3,7 Prozent aufgrund des TSVG ("TSS-Terminfall", "Hausarzt-Vermittlungsfall", "Offene Sprechstunde" und insbesondere "Neupatienten").

Die gewichtigsten extrabudgetären Bereiche in 3/2019 sind
Dialysesachkosten mit 5,8 Prozent, ambulante Operationen mit 5,2 Prozent, Psychotherapie mit 5,0 Prozent Honoraranteil und Prävention (ohne Schutzimpfungen sowie Mammographie- und Hautkrebsscreening) mit 4,5 Prozent.

Neben der durch das TSVG neu eingeführten extrabudgetären Vergütung von Neupatienten haben sich im 3. Quartal 2019 insbesondere die folgenden Leistungsbereiche dynamisch entwickelt: präventive Koloskopie mit 39,1 Prozent Steigerung zum Vorjahresquartal, Schutzimpfungen (+23,6 Prozent), Sozialpsychiatrie (+17,7 Prozent) sowie Psychotherapie (+14,9 Prozent). Stärkere Rückgänge gab es hingegen bei den unbudgetierten regional vereinbarten Leistungen (insb. Wegfall Katarakt-OP für BKK-Versicherte) (-17,0 Prozent), bei den Wegegebühren (-5,4 Prozent), bei der Substitution (-2,5 Prozent) sowie beim Hautkrebsscreening (-2,3 Prozent).

Abstaffelungsquote


Seit dem 1. Januar 2009 erfolgt die Vergütung der vertragsärztlichen Leistungen grundsätzlich nach den festen Preisen der regionalen Gebührenordnung. Der Preis errechnet sich dabei aus der Multiplikation der Punktzahl der EBM-Leistung mit dem gültigen Punktwert von 10,8226 Cent. Dieser im Voraus vereinbarte feste Preis wird allerdings nur für unbudgetierte/freie Leistungen gezahlt.

Für die das Gesamtvolumen aus RLV und QZV überschreitenden Leistungen kann hingegen nur ein abgestaffelter Preis vergütet werden. Dieser ist im fachärztlichen Bereich von der Summe aller individuellen Budgetüberschreitungen im Versorgungsbereich und im hausärztlichen Bereich von der Summe aller individuellen Budgetüberschreitungen in der jeweiligen Arztgruppe (Hausärzte bzw. Kinderärzte) abhängig. Diese so genannte Abstaffelungsquote beläuft sich für das 3. Quartal 2019 im fachärztlichen Bereich auf ca. 10,9 Prozent (Vorjahresquartal 9,1 Prozent) des Euro-EBM-Werts, im hausärztlichen Bereich beträgt sie für Hausärzte ca. 94,3 Prozent und für Kinderärzte ca. 61,6 Prozent (Vorjahresquartal 69,0 bzw. 48,9 Prozent).

Praxisbesonderheiten


Praxisbesonderheiten ergeben sich aus einem besonderen Versorgungsauftrag oder einer besonderen, für die Versorgung bedeutsamen fachlichen Spezialisierung und zusätzlich einer um mindestens 20 Prozent über der jeweiligen Zuweisung aus RLV und QZV liegenden Anforderung auf den Fällen mit Praxisbesonderheit. Die Bedeutung der Praxisbesonderheiten nimmt - insbesondere im fachärztlichen Versorgungsbereich - weiter stetig zu. So beläuft sich für 3/2019 der auf Praxisbesonderheiten entfallende Anteil am zugewiesenen RLV-/QZV-Budget der Fachärzte auf durchschnittlich 8,9 Prozent. Im hausärztlichen Versorgungsbereich machen Praxisbesonderheiten im Durchschnitt nur etwa 0,6 Prozent des budgetierten Gesamtvolumens aus (Hausärzte: 0,4 Prozent / Kinderärzte: 3,1 Prozent).

Um eine Doppelförderung desselben Falles einerseits im Rahmen der Stärkung der Grundversorgung durch PFG bzw. hausärztliche Zusatzpauschale (PHG) sowie andererseits als Praxisbesonderheit auszuschließen, werden bei PFG/PHG-berechtigten und als Praxisbesonderheit gekennzeichneten Fällen die diesbezüglichen PFG-QZV-Zuweisungen bzw. der EBM-Wert der PHG (GOP 03040/04040 EBM) auf die Höhe der Praxisbesonderheit angerechnet. Damit ist eine klare Trennung der Förderung zwischen Grund- und Spezialversorgung gewährleistet.

Als Arztgruppen mit dem höchsten Honoraranteil an Praxisbesonderheiten sind insbesondere Anästhesisten, Neurochirurgen, Hämato-/Onkologen sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie zu nennen, bei denen der diesbezügliche Anteil in 3/2019 zwischen 35 und 55 Prozent liegt. Das zur Vergütung der Praxisbesonderheiten notwendige Honorarvolumen wird - neben den im Rahmen der Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen hierfür von den Krankenkassen zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln - durch Vorweg-Abzug bei den Fachärzten aus dem Versorgungsbereich bzw. im hausärztlichen Versorgungsbereich aus dem jeweiligen Arztgruppentopf aufgebracht.

Fallzahlzuwachsbegrenzung (FZZB)


Eine FZZB war für 3/2019 im hausärztlichen Versorgungsbereich aufgrund der im Vergleich zum Vorjahresquartal moderaten (bei Kinderärzten) bzw. sogar rückläufigen (bei Hausärzten) RLV-Fallzahlentwicklung nicht erforderlich. Auch im fachärztlichen Versorgungsbereich (hier werden die Fallzahlveränderungen des Vor-Vorjahresquartals zum Vorjahresquartal zu Grunde gelegt) kam es bei keiner Fachgruppe zu einer relevanten Fallzahlsteigerung von mindestens +5,0 Prozent, welche eine FZZB zur Folge gehabt hätte.
Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen
In Umsetzung der Honorarvereinbarung 2019 stellen die Krankenkassen der KVN zur Refinanzierung der genehmigten Praxisbesonderheiten sowie zur Zahlung von Zuschlägen für besonders förderungswürdige Leistungen ein Sonderkontingent in Höhe von jährlich insgesamt ca. 21,2 Mio. Euro zur Verfügung. Die sich für das 3. Quartal 2019 ergebenden Punktwertzuschläge und Förderbeträge je GOP für Haus- und Fachärzte sind der nachfolgenden übersicht zu entnehmen.

Hausärztlicher VersorgungsbereichGOPPunktwert- Förderung
  zuschlag in Centin Euro
Abendsprechstunde für Kinder99806./.10,00
Besuche014101,00732,13
Dringende Besuche01411 *2,01459,45
 01412 **2,014512,61
 014152,014511,00
Gespräche und Betreuungsleistungen212161,34302,01
 212201,34301,83
Gastroskopie045110,67155,61
 134000,67155,61
NäPA030621,34302,23
 030631,34301,64
Fachärztlicher VersorgungsbereichGOPPunktwert- Förderung
  zuschlag in Centin Euro
Katheterwechsel im Rahmen
eines Besuchs99807./.5,00
medizinisch indizierte Epilation99808./.10,00
Besuche014100,67151,42
Dringende Besuche01411 *2,01459,45
 01412 **2,014512,61
 014152,014511,00
Mitbesuche014132,01452,14
ESWL263301,343068,75
Gespräche und Betreuungsleistungen212161,34302,01
 212201,34301,83
MRT der Mamma344311,343029,45
Psychiatrische Leistungen bei Kindern
und Jugendlichen142201,34301,83
 142211,34301,80
 143111,34300,55
Strukturpauschale Augenärzte062250,67150,75
Gastroskopie045110,67155,61
 134000,67155,05


* GOP 01411 ohne org. Notfalldienst und Krankenhäuser
* GOP 01412 ohne Visite auf Belegstation


GKV-Umsatzstatistik - Augenärzte konservativ


Für die Fachgruppe der Augenärzte wurden in einer weiteren übersicht die Werte der Honorarstatistik getrennt für Praxen mit rein konservativ tätigen Augenärzten, für rein operativ tätige Augenarztpraxen sowie für Praxen sowohl mit konservativen als auch operierenden Augenärzten ausgewertet. Die Unterscheidung richtet sich hierbei nach der so genannten Strukturpauschale (GOP 06225 EBM), welche ausschließlich konservativ tätige Augenärzte für die Behandlung eines Versicherten als Zuschlag zu den Grundpauschalen abrechnen können.

Umsatzstatistik der Augenärzte

3/2019 im Vergleich zu 3/2018 - GKV-Honorarumsatz einschl. Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern

Fachgruppenausgezahltes Honorar in EuroFallzahlFallwert in EuroAnzahl der Ärzteausgezahltes Honorar je Arzt in Euro
3/20183/2019Veränd.(%)3/20183/2019Veränd.(%)3/20183/2019Veränd.(%)3/20183/2019Veränd.(%)3/20183/2019Veränd.(%)
12345678910111213141516
Praxis - rein konservativ10.793.247,8711.476.635,446,33 333.281324.420-2,66 32,3835,389,26 216207-4,17 49.968,7455.442,6810,95
Praxis - kons./operierend23.776.368,8925.148.427,505,77 330.727351.4236,26 71,8971,56-0,46 2462564,07 96.651,9198.236,041,64
Praxis - rein operierend2.636.115,232.949.201,1111,88 29.80535.92220,52 88,4582,10-7,18 212414,29 125.529,30122.883,38-2,11
Gesamt 37.205.731,9939.574.264,056,37 693.813711.7652,59 53,6355,603,67 4834870,83 77.030,5081.261,325,49



GKV-Umsatzstatistik - Gesamt


Die nebenstehende Tabelle zeigt als Ergebnis der Arztabrechnung des 3. Quartals 2019 den Honorarumsatz einschließlich Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern der einzelnen Fachgruppen.

Die mit +7,7 Prozent gesamt bzw. +7,1 Prozent je Arzt jeweils höheren Honorarsteigerungen im fachärztlichen Versorgungsbereich (Hausärzte: +4,8 Prozent gesamt bzw. +4,5 Prozent je Arzt) ist insbesondere auf die für Fachärzte prozentual deutlich stärkeren Zugewinne aufgrund des TSVG zurückzuführen (vor allem extrabudgetäre Vergütung bei Neupatienten). Der Blick auf den Zweijahresvergleich bestätigt diese Tendenz. Hier ergeben sich Steigerungsraten von +10,1 bzw. +9,4 Prozent für Fachärzte bzw. +6,7 bzw. +6,1 Prozent für Hausärzte.

Einen überdurchschnittlichen Anstieg des Honorarumsatzes je Arzt konnten mit den HNO-Ärzten, den Angiologen, den Pneumologen, den Neurochirurgen sowie den Neurologen insbesondere Fachgruppen realisieren, die sowohl bislang einen hohen budgetierten RLV-/QZV-Vergütungsanteil aufwiesen, als auch jetzt einen hohen Anteil extrabudgetärer Vergütungen aufgrund des TSVG (vor allem Neupatienten) erzielen konnten. Für das 3. Quartal 2019 fallen diese Zuwächse besonders deutlich aus, da hier die RLV noch auf Basis der Vorjahresfallzahlen berechnet wurden. Ab 4/2019 basieren die RLV dann auf den aktuellen, also um die TSVG-Fälle reduzierten, Fällen. Die Gastroenterologen konnten neben den TSVG-Steigerungen zusätzlich noch stärkere Zuwächse im Bereich der präventiven Koloskopie generieren. Die deutlichen Steigerungen bei den Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie, den Fachärzten für psychotherapeutische Medizin und bei den Vertragstherapeuten basieren neben Fallzahlsteigerungen auf der auf Bundesebene rückwirkend zum 01.01.2019 beschlossenen Höherbewertung der psychotherapeutischen und neuropsychologischen Leistungen. Der für die Gruppe der "Sonstigen Ärzte" ausgewiesene stärkere Umsatzanstieg geht insbesondere auf deutliche Steigerungen im Bereich des genetischen Labors und der Strahlentherapie zurück.

Die statistisch unterdurchschnittlichen Honorarumsatzentwicklungen je Arzt bei Rheumatologen und Laborärzten begründen sich neben geringen bzw. fehlenden TSVG-Effekten jeweils durch steigende Arztzahlen. Zusätzlich verstärkt wird dieser Effekt bei den Laborärzten noch durch einen Rückgang im Bereich des genetischen Labors. Auch bei der Gruppe der Ermächtigten Ärzte kam es zu einem Rückgang im genetischen Labor sowie bei weiteren Laborleistungen.

Umsatzstatistik der Fachgruppen

3/2019 im Vergleich zu 3/2018 - GKV-Honorarumsatz einschl. Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern

Fachgruppenausgezahltes Honorar in EuroFallzahlFallwert in EuroAnzahl der Ärzteausgezahltes Honorar je Arzt in Euro
3/20183/2019Veränd.(%)3/20183/2019Veränd.(%)3/20183/2019Veränd.(%)3/20183/2019Veränd.(%)3/20183/2019Veränd.(%)
12345678910111213141516
Anästhesisten (01)11.164.727,2911.695.235,834,75 70.20872.6523,48 159,02160,981,23 238237-0,42 46.910,6249.346,995,19
Augenärzte (04)37.205.731,9939.574.264,056,37 693.813711.7652,59 53,6355,603,67 4834870,83 77.030,5081.261,325,49
Chirurgen (07,09,37)20.854.712,2922.570.882,698,23 313.579321.1462,41 66,5170,285,67 304301-0,99 68.601,0374.986,329,31
Gynäkologen (10,12)57.695.717,7560.144.937,874,25 1.255.7091.273.7761,44 45,9547,222,76 908907-0,11 63.541,5466.311,954,36
HNO-Ärzte (13,15)21.503.720,4724.557.598,6814,20 513.057532.0463,70 41,9146,1610,14 359353-1,67 59.898,9469.568,2716,14
Dermatologen (16)17.583.951,6918.457.203,594,97 470.045472.8350,59 37,4139,044,36 2812810,00 62.576,3465.684,004,97
Nephrologen (20)52.828.812,8154.988.858,204,09 49.06050.9463,84 1.076,821.079,360,24 163160-1,84 324.103,15343.680,366,04
Kardiologen (22)14.033.344,4015.836.747,5912,85 192.179201.5564,88 73,0278,577,60 1851934,32 75.855,9282.055,698,17
Lungenärzte (29)8.835.280,529.996.605,7713,14 124.744130.1434,33 70,8376,818,44 89901,12 99.272,81111.073,4011,89
Gastroenterologen (34)13.125.174,5014.816.868,1612,89 123.511131.3206,32 106,27112,836,17 1321330,76 99.433,14111.405,0212,04
fachärztl. Internisten (90)10.645.322,4110.966.561,173,02 127.976125.665-1,81 83,1887,274,92 114111-2,63 93.380,0298.797,855,80
Hämatologen (92)11.524.245,1312.624.030,059,54 60.82564.6216,24 189,47195,353,10 90933,33 128.047,17135.742,266,01
intern. Rheumatologen (93)5.071.151,345.232.811,303,19 52.93257.5148,66 95,8190,98-5,04 47494,26 107.896,84106.792,07-1,02
Angiologen (97)1.689.487,352.043.883,1820,98 24.54125.2542,91 68,8480,9317,56 23244,35 73.455,9785.161,8015,94
Laborärzte (26,28)35.176.056,1535.739.288,421,60 1.546.9811.511.695-2,28 22,7423,643,96 81843,70 434.272,30425.467,72-2,03
Mund-K.-Gesichtschir. (35)3.803.858,293.884.533,292,12 18.73818.495-1,30 203,00210,033,46 117116-0,85 32.511,6133.487,363,00
Nervenärzte (38)13.395.013,5613.747.736,762,63 195.077187.942-3,66 68,6773,156,52 200188-6,00 66.975,0773.126,269,18
Neurologen (95)7.106.985,138.471.089,1219,19 114.278124.4038,86 62,1968,099,49 1161257,76 61.267,1167.768,7110,61
Fachärzte für Psychiatrie
u. Psychotherapie (FG 50)8.647.656,4010.335.135,6919,51 68.77280.15216,55 125,74128,942,54 2292446,55 37.762,6942.357,1112,17
Psychother. Medizin (FG 52)3.106.533,403.486.391,2912,23 9.70610.0273,31 320,06347,708,64 117108-7,69 26.551,5732.281,4021,58
Ki.- und Ju.psychiater (FG 40)11.452.641,2912.252.993,396,99 37.30638.9404,38 306,99314,662,50 1251250,00 91.621,1398.023,956,99
Neurochirurgen (41)2.908.603,033.272.581,4912,51 32.37935.4239,40 89,8392,392,85 68691,47 42.773,5747.428,7210,88
Orthopäden (44)28.782.833,4732.067.890,2911,41 582.240607.9904,42 49,4352,746,70 4724852,75 60.980,5866.119,368,43
Urologen (56)15.020.581,6816.036.181,926,76 278.167288.0423,55 54,0055,673,09 2422451,24 62.068,5265.453,805,45
Radiologen (53)
ohne Strahlentherap.36.222.533,7638.710.434,206,87 489.776514.0724,96 73,9675,301,81 2282353,07 158.870,76164.725,253,69
Nuklearmediziner (59)7.465.761,628.316.512,8311,40 85.01988.4704,06 87,8194,007,05 70734,29 106.653,74113.924,836,82
Sonstige Ärzte
(47,53-1,63,72,91,94)34.636.147,2539.689.703,3214,59 370.338390.8785,55 93,53101,548,56 2222230,45 156.018,68177.980,7314,08
Summe Fachärzte (ohne
erm. Ärzte u. Vertragsther.)491.486.584,97529.516.960,147,74 7.900.9568.067.7682,11 62,2165,635,50 5.7035.7390,63 86.180,3692.266,427,06
hausärztl. Kinderärzte (23)36.548.005,6139.062.887,156,88 530.641557.3905,04 68,8870,081,74 4944960,40 73.983,8278.755,826,45
Allg./Prakt.Ärzte/hausärztl.
Internisten(80)345.714.118,34361.710.681,524,63 4.873.4744.969.1761,96 70,9472,792,61 5.0085.0240,32 69.032,3771.996,554,29
Summe Hausärzte382.262.123,95400.773.568,674,84 5.404.1155.526.5662,27 70,7472,522,52 5.5025.5200,33 69.476,9472.603,914,50
Ermächtigte Ärzte25.910.136,5925.585.963,69-1,25 219.394220.6770,58 118,10115,94-1,83 1.1331.118-1,32 22.868,6122.885,480,07
Vertragsther. (69,70,71)41.507.139,8247.374.271,1014,14 104.701109.7504,82 396,43431,668,89 1.6481.6671,15 25.186,3728.418,8812,83
Laborgemeinschaften (25)3.851.488,833.938.310,862,25
Summe zugel., erm. Ärzte
und Vertragstherapeuten945.017.474,161.007.189.074,466,58 13.629.16613.924.7612,17 69,3472,334,31 13.98614.0440,41 67.568,8271.716,686,14
Nichtvertragsärzte (75,76)11.568.683,9911.636.796,780,59 290.510281.404-3,13 39,8241,353,84
Gesamtsumme (aller Ärzte)956.586.158,151.018.825.871,246,51 13.919.67614.206.1652,06 68,7271,724,37 13.98614.0440,41 68.395,9872.545,286,07


Verfasser/in:

KVN




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