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aktualisiert am: 15.11.2019

 

  Selbstverwaltung

Lüneburg: KVN-Bereitschaftsdienstpraxis umgezogen

Enge Verzahnung mit dem Klinikum Lüneburg


 


Der vertragsärztliche Bereitschaftsdienst für Stadt und Landkreis Lüneburg ist am 14. Oktober 2019 von der KVN-Bezirksstelle Lüneburg in der Jägerstraße in das Klinikum Lüneburg, Bögelstraße 1 umgezogen. Für Patienten, die außerhalb der Sprechzeiten niedergelassener Arztpraxen auf ambulante ärztliche Hilfe angewiesen sind, steht der Bereitschaftsdienst insbesondere nachts und an den Wochenenden für die Behandlung akuter, aber nicht lebensbedrohlicher Erkrankungen zur Verfügung.

Unter der Telefonnummer 116 117 ist der Bereitschaftsdienst montags, dienstags und donnerstags jeweils von 19 bis 7 Uhr, mittwochs und freitags von 15 bis 7 Uhr sowie am Wochenende und Feiertagen von 8 bis 7 Uhr zu erreichen.
Der Kreisstellensprecher der KVN, Dr. med. Kin Arno Bohr, in Lüneburg niedergelassener Neurologe und Psychiater, freute sich bei der Eröffnung über den Umzug der Bereitschaftsdienstpraxis: "Erste Gespräche mit dem Klinikum gab es bereits vor zehn Jahren. Jetzt kann es endlich losgehen, da durch den Erweiterungsbau die räumlichen Voraussetzungen entstanden sind." Anlässlich der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit dem Klinikum Lüneburg sagte der Geschäftsführer der KVN-Bezirksstelle Lüneburg, Oliver Christoffers: "Der jetzt eingeschlagene gemeinsame Weg schafft auch die Grundlage für zukünftige Veränderungen, beispielsweise die vom Bundesgesundheitsministerium geplante Reform der Notfallversorgung."

Dr. med. Jörg Cramer, Ärztlicher Direktor des Klinikums, beschrieb die Vorteile, die er durch die Zusammenarbeit in unmittelbarer räumlicher Nähe sieht: "Wie bisher entscheiden zunächst die Patienten, ob sie sich beim ärztlichen Bereitschaftsdienst oder der Notaufnahme des Klinikums melden. Wenn in der Bereitschaftsdienstpraxis aber eine Akutsituation eintritt, kann der Patient innerhalb kürzester Zeit vom Klinikum übernommen werden. Umgekehrt kann die Praxis aber eventuell auch Patienten schneller versorgen, die aufgrund ihrer nicht lebensbedrohlichen Beschwerden in der Vergangenheit häufig lange Wartezeiten in der Notfallambulanz des Klinikums in Kauf nehmen mussten."
Die neue Bereitschaftspraxis befindet sich direkt in der Eingangshalle des Klinikums.

"Es freut uns besonders, dass durch die enge Kooperation zwischen den niedergelassenen Ärzten und dem Klinikum auch der kinderärztliche Bereitschaftsdienst nicht nur erhalten, sondern sogar ausgeweitet werden kann", betont Carsten Florin, KVN-Geschäftsbereichsleiter Vertragsärztliche Versorgung in Lüneburg. "Dank der Unterstützung durch die Klinikärzte sind wir in Zukunft auch werktags in den Abendstunden bis 22 Uhr für die kleinen Patienten da." Von Montag bis Freitag praktiziert der kinderärztliche Bereitschaftsdienst in den Räumen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Verfasser/in:

KVN




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