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aktualisiert am: 15.10.2019

 

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Kenntnisse und Fachkunde im Strahlenschutz müssen rechtzeitig aktualisiert werden

Wer sein Wissen rund um den Strahlenschutz nicht termingerecht auffrischt, muss seine Tätigkeit auf diesem Gebiet ruhen lassen / Die Ärztekammer bietet laufend Kurse für MFA und MTA-R zur Aktualisierung an


 


Die Ärztekammer bietet Kurse für MFA und MTA-R zur Aktualisierung an
"Mir sind MFA bekannt, die ihre Kenntnisse schon neu erwerben mussten", berichtet Kathrin Wichmann, bei der Ärztekammer Niedersachsen für die Fortbildung der Medizinischen Fachangestellten (MFA) und Medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTA-R) zuständig. Denn beide Berufsgruppen müssen ihr Wissen in Sachen Strahlenschutz spätestens alle fünf Jahre aktualisieren - sonst dürfen sie die entsprechenden Tätigkeiten nicht mehr ausüben.

Kenntnisse sind fristgerecht zu aktualisieren


Die Aktualisierungskurse seien fristgerecht zu besuchen, betont Wichmann und weist MFA und MTA-R darauf hin, dass sie für die Teilnahme an den Strahlenschutzkursen selbst verantwortlich sind. Sie müssen sowohl ihre persönlichen Daten im Auge haben als auch die Teilnahme rechtzeitig - eventuell mit einem genügenden Zeitpuffer - organisieren. Dabei ist es wichtig, an den geeigneten Kursen teilzunehmen und nicht jene für Ärztinnen und Ärzte zu besuchen. Allein im nächsten Jahr bietet die Ärztekammer neun infrage kommende Fortbildungen an.

MFA droht der Verlust der Kenntnisse


Falls MFA oder MTA-R die rechtzeitige Aktualisierung versäumt haben, ergeben sich unterschiedliche Konsequenzen: Bei der Gruppe der MTA-R ruht die Fachkunde solange, bis sie einen entsprechenden Refresher-Kurs besucht haben. Für die betroffenen MFA ist es indes besonders wichtig, rechtzeitig einen Aktualisierungskurs zu besuchen, denn sie verlieren anderenfalls ihre Kenntnisse im Strahlenschutz und müssen diese neu erwerben. Für die MFA würde dies bedeuten, erneut den 90-Stunden-Kurs zu besuchen: "In der Zwischenzeit darf man nicht im Röntgenbereich arbeiten", sagt Wichmann.

Diese Regelungen dienen sowohl dem Schutz der MFA und MTA-R als auch der Patienten. Strahlenschutzaspekte stehen im Mittelpunkt der Kurse, neue Verfahren im Bereich der Röntgentechnik werden nur am Rande behandelt.

Verfasser/in:
Inge Wünnenberg
Redakteurin niedersächsisches ärzteblatt




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Kurstermine sind auf der Homepage der Ärztekammer Niedersachsen ( http://www.aekn.de ) unter dem Stichwort MFA zu finden und sind ebenfalls im niedersächischen ärzteblatt aufgeführt. Weitere Auskünfte erteilt das Sachgebiet MFA-Fortbildung unter Tel.: 0511 380-2197.


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