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nä 08/2019
aktualisiert am: 15.08.2019

 

  Honorar & Verträge

3,8 Prozent Umsatzwachstum zum Start 2019

Ergebnisse der Honorarabrechnung 1/2019


 


Mit einem moderaten Honorarplus starten die niedersächsischen Vertragsärzte in das Honorarjahr 2019. Im 1. Quartal stieg der Umsatz durchschnittlich um 3,8 Prozent. Spitzenreiter mit 21,1 Prozent Umsatzsteigerung sind dieses Mal die Vertragstherapeuten, gefolgt von den Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie mit 16,2 Prozent. Dank des Einsatzes unserer Therapeuten und Ärzte konnten allein von diesen beiden Fachgruppen rund 13.500 zusätzliche Patienten versorgt werden. Im positiven Sinne macht sich hier die steuernde Wirkung der Höher- und Umbewertung der Psychotherapie-Leistungen im EBM bemerkbar.

Bei einem allgemeinen Fallzahlzuwachs von durchschnittlich nur 0,3 Prozent setzt sich der Trend eines moderaten Realwachstums aus dem vergangenen Jahr fort. Leider ist dieses Umsatzplus nicht zwangsläufig auch gleichbedeutend mit einer Gewinnsteigerung. Insbesondere die Personalkosten für ärztliche und nichtärztliche Angestellte verschlingen einen wachsenden Anteil der Umsätze. Die unterschiedlichen Sach- und Personalkostenanteile der Fachgruppen erschweren den Vergleich sowohl der Fachgruppen untereinander wie auch der Praxen und Ärzte innerhalb dieser.

Der ausgeschüttete Gesamthonorarumsatz hat sich in 1/2019 gegenüber dem Vorjahresquartal wie folgt entwickelt:

Insgesamt:+3,8 Prozent
Pro Arzt:+3,6 Prozent
Fachärzte gesamt: +3,2 Prozent
Fachärzte pro Arzt:+2,9 Prozent
Hausärzte gesamt:+3,0 Prozent
Hausärzte pro Arzt:+2,8 Prozent
Fachärzte gesamt: +5,2 Prozent seit 1/2017
Fachärzte pro Arzt:+4,7 Prozent seit 1/2017
Hausärzte gesamt:+5,6 Prozent seit 1/2017
Hausärzte pro Arzt:+4,9 Prozent seit 1/2017


Aktuelle Situation


Der Orientierungswert, aus dem sich letztlich alle Euro-EBM-Preise errechnen, wurde für das Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,58 Prozent auf 10,8226 Cent erhöht. Die Gesamtvergütung wächst damit bundesweit um rund 550 Millionen Euro. Neben der Erhöhung der Preiskomponente konnte im Hinblick auf die steigende Morbidität mit den niedersächsischen Kassenverbänden auch eine Erhöhung der Mengenkomponente vereinbart werden. Die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV) wurde demnach für 2019 um weitere 0,5153 Prozent gesteigert.

Die Bewertung psychotherapeutischer Leistungen wurde zum 01.01.2019 - sowie stufenweise auch rückwirkend für die Jahre 2009 bis 2018 - angehoben. Infolgedessen steigen die Honorare aller Psychotherapeuten bundesweit um insgesamt rund 220 Millionen Euro jährlich. Diese Summe entspricht einer rund zehnprozentigen Honorarsteigerung.

Zwei neuropsychologische Leistungen (GOP 30932 und 30933 EBM) wurden rückwirkend zum 1. Januar 2019 angehoben und an die geänderten Bewertungen des Abschnitts 35.2 EBM angepasst. Sie werden zusätzlich auch in die Vergütungsregelung der Strukturzuschläge eingebunden.

In den Honorarverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen konnte im Rahmen der Honorarvereinbarung 2019 für Niedersachsen eine Erhöhung des Fördervolumens für die so genannten "besonders förderungswürdigen Leistungen" um 500.000 Euro auf nunmehr ca. 21,2 Mio. Euro pro Jahr erzielt werden. Ab dem 3. Quartal 2019 ändern sich Förderumfang und Förderhöhe in einzelnen Bereichen. So werden Gruppentherapien, die Samstagssprechstunde von Kinderärzten sowie die Entfernung von Naevi flammei künftig nicht mehr gefördert. Dagegen wurden folgende Leistungsbereiche in die Förderung aufgenommen:
- NäPA (GOP 03062 und 03063 EBM),
- Abendsprechstunde für Kinder bis 12 Jahre nach 18:00 Uhr
- Katheterwechsel (GOP 02322/02323 EBM) im Rahmen eines Besuchs und
- medizinisch indizierte Epilation (GOP 10340 bzw. 02325-02328 EBM).

Sofern das Gesamtfördervolumen für die Kinder-Abendsprechstunde i. H. v. 150.000 Euro pro Quartal nicht ausreichen sollte, um einen Zuschlag i. H. v. 10 Euro pro Patient zu vergüten, würden die Kassen weitere ca. 100.000 Euro für das Gesamtjahr beisteuern.

Die übergangsregelung für den fachärztlichen Versorgungsbereich bzgl. der bisherigen Praxisnetzförderung ist mit Wirkung zum 1. Quartal 2019 ausgelaufen. Diese war aus Gleichbehandlungsgründen notwendig, da Fachärzte, anders als Haus- und Kinderärzte, aufgrund des RLV-Vorjahresquartalsbezugs die bis 1/2018 geltende Praxisnetzförderung erst mit einem Zeitverzug von vier Quartalen gewährt bekommen. Ab 1/2019 erhalten nunmehr alle Ärzte in Praxisnetzen eine entsprechende Förderung in Höhe von 300 Euro pro Quartal als Zuschlag zum RLV.

Neue Leistungen


Osteodensitometrische Untersuchungen (Knochendichtemessung) werden ab 1. Januar 2019 besser vergütet. Die Bewertung der GOP 34600 und 34601 EBM wird jeweils von 161 auf 268 Punkte angehoben. Zur Finanzierung der Mehrkosten für die osteodensitometrische Untersuchung I (GOP 34600) wird die MGV entsprechend angehoben. Für die osteodensitometrische Untersuchung II (GOP 34601) bedarf es keiner solcher Regelung, da die Krankenkassen diese Leistung außerhalb der MGV finanzieren.

Die fokussierte und radiale extrakorporale Stoßwellentherapie beim Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris wurde zum 1. Januar 2019 als neue Leistung in den EBM aufgenommen. Die ärztlichen Aufwände werden über die neue GOP 30440 im Abschnitt 30.4 EBM abgebildet. Die Leistung ist mit 247 Punkten bewertet. Sie wird für mindestens zwei Jahre extrabudgetär vergütet.

Vollstationäre Pflegeheime und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen können ihren Bewohnern in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt eine gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase anbieten (§ 132g SGB V). Dafür wurde der Abschnitt 37.4 neu in den EBM aufgenommen. Ab 1. Januar 2019 können Ärzte für die Mitbetreuung gemäß der Vereinbarung die GOP 37400 abrechnen. Die Vergütung erfolgt für mindestens zwei Jahre extrabudgetär.

Zum 1. Quartal 2019 wurde im hausärztlichen Bereich die Versichertenpauschale in der Altersklasse ab dem 76. Lebensjahr um einen Punkt auf 211 Punkte angehoben. Damit wird der zu erwartende Verordnungsanstieg im Rahmen der häuslichen Krankenpflege berücksichtigt. Zur Finanzierung wird die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung entsprechend erhöht.

Zur Deckung der gestiegenen Haftpflichtprämien in der Geburtshilfe steigt zum 1. Januar 2019 die GOP 08411 EBM für belegärztliche Geburten um 899 Punkte (97,30 Euro), für ambulante Geburten um 757 Punkte (81,93 Euro). Damit erhalten Ärzte über die Abrechnung geburtsmedizinischer Leistungen seit Januar fast doppelt so viel für ihre Haftpflichtversicherung wie zuvor. Hierdurch soll eine weitere Ausdünnung der ambulanten Geburtshilfe verhindert werden.

Zum 1. Quartal 2019 wurde eine neue tumordiagnostische Leistung im Rahmen des spezifischen Mutationsnachweises unter Verwendung zirkulierender Tumor-DNA bei Anwendung des Wirkstoffs Osimertinib (Tagrisso®) bei erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom eingeführt. Die Anwendung von Osimertinib (Tagrisso®) setzt den Nachweis einer bestimmten Mutation im Tumorgewebe voraus. Diese kann bei fehlender Gewebeprobe zukünftig auch anhand einer Flüssigbiopsie (Untersuchung von freier DNA im Plasma) erfolgen. Für diese Leistung wurde die GOP 19461 in den EBM-Abschnitt 19.4.4 eingeführt. Sie ist mit 3934 Punkten (425,76 Euro) bewertet und wird extrabudgetär vergütet.

Die orale zytostatische Tumortherapie wird zum 1. Januar 2019 in die Onkologie-Vereinbarung aufgenommen. Sie wird über die neue Kostenpauschale GOP 86520 (67,97 Euro) abgebildet, die die Behandlung im Zusammenhang mit der oralen Chemotherapie umfasst. Neu ist ferner, dass in den onkologischen Kooperationsgemeinschaften ein Arzt mit der Zusatzweiterbildung Palliativmedizin vertreten sein muss.

Für die Aufklärung und Beratung im Zusammenhang mit einem ärztlichen Zweitmeinungsverfahren bei bevorstehenden Mandeloperationen bzw. Gebärmutterentfernungen wurde zum 1. Januar die GOP 01645 in den EBM-Abschnitt 1.6 aufgenommen. Sie kann vom indikationsstellenden Arzt einmal im Krankheitsfall (vier Quartale) abgerechnet werden und ist mit 75 Punkten (8,12 Euro) bewertet. Die Vergütung erfolgt extrabudgetär - befristet bis Ende 2021. Der Arzt, der die Zweitmeinung abgibt, rechnet für den Patienten seine jeweilige arztgruppenspezifische Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale ab. Falls notwendig, kann er ergänzende Untersuchungen durchführen oder veranlassen, muss sie aber medizinisch begründen. Diese Leistungen werden bis Ende des Jahres 2021 ebenfalls extrabudgetär vergütet.

Radiologen und Strahlentherapeuten erhalten ab 1/2019 einen Zuschlag, wenn sie an Samstagen zwischen 7 und 14 Uhr Patienten behandeln. Bisher konnten sie nur ihre Behandlungsleistungen abrechnen, nicht aber den Samstagszuschlag nach der Gebührenordnungsposition 01102 wie andere Ärzte und Psychotherapeuten.

Die teamübergreifende sozialpsychiatrische Behandlung von Kindern und Jugendlichen wird im Rahmen einer Erhöhung der sogenannte Sozialpsychiatrie-Pauschale ab 1. Januar 2019 von bisher 163 Euro auf 186 Euro je Behandlungsfall, ab dem 351. Behandlungsfall auf 139,50 Euro angehoben. Dies entspricht einer Steigerung um 14,1 Prozent.

Laborreform ab 2/2018


Die zunehmende Zahl an Laboruntersuchungen und der Einsatz teurer innovativer Verfahren haben in der vertragsärztlichen Versorgung dazu geführt, dass die Kosten für Laborleistungen deutlich stärker gestiegen sind als die MGV. Da Laborleistungen aus der MGV finanziert werden, geht dies zu Lasten der Vergütung anderer Leistungen (RLV und QZV). Mit der Laborreform soll der Kostenanstieg von derzeit rund 5 Prozent jährlich gebremst werden. Es sollen zudem stärkere Anreize für eine wirtschaftliche Veranlassung und Abrechnung von Laboruntersuchungen gesetzt werden. Die Reform besteht aus verschiedenen Regelungskreisen, die in den nächsten Jahren sukzessive umgesetzt werden. Sie ist im April 2018 mit einer grundlegenden Änderung zum Wirtschaftlichkeitsbonus und verschiedenen Mengenbegrenzungsregelungen im HVM gestartet (insb. Laborindividualbudgets).

Weitere Änderungen zum Vorjahresquartal


Auf Beschluss der Vertreterversammlung der KVN wurde die Strukturfonds-Richtlinie mit Wirkung zum 15.12.2018 dahingehend ergänzt, dass auf Antrag ein Fallwertzuschlag in Höhe von 20 Euro bei übernahme von Patienten einer ohne Nachfolger vollständig geschlossenen Hausarztpraxis im ländlichen Raum gewährt wird.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie die Dokumentation des Mammographie-Screenings um das Grading und die Bestimmung des Rezeptorstatus erweitert. Die dafür notwendigen Leistungen des EBM wurden mit Wirkung ab 4/2018 in der GOP 19317 EBM zusammengefasst, die MGV wurde entsprechend erhöht.

Für die Verordnung medizinischer Vorsorge für Mütter oder Väter wurde die GOP 01624 neu in den EBM aufgenommen. Sie führt zu Einsparungen bei der GOP 01622, die bisher für die Anträge berechnet wurde. Der Mehrbedarf wird durch eine entsprechende Erhöhung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung gedeckt.

Die Begleitung eines Kranken durch den behandelnden Arzt beim Transport zur unmittelbar notwendigen stationären Behandlung ( GOP 01416 EBM) war durch Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten bislang nicht abrechnungsfähig. Zum 1. Oktober 2018 wurde nun die entsprechende Abrechnungsbestimmung in Nummer 5 der Präambel 23.1 EBM angepasst.

Die hyperbare Sauerstofftherapie wird ab 4/2018 für Patienten mit schwerem diabetischem Fußsyndrom als neuer Abschnitt 30.2.2 in den EBM aufgenommen. Die neuen Leistungen werden mit Ausnahme der GOP 30214 außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung bezahlt.

Zum 1. Oktober 2018 wurde die Messung der myokardialen fraktionellen Flussreserve (FFR) bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit als neue Untersuchungsmethode in den EBM integriert. Dazu wurden die GOP 34298 als Zuschlag zur GOP 34291 in den Abschnitt 34.2.9 EBM und die Kostenpauschale 40301 in den Abschnitt 40.6. des EBM aufgenommen.

Die Operationsverfahren photoselektive Vaporisation und Thulium-Laserenukleation der Prostata können seit 1. Oktober 2018 von Urologen mit einer entsprechenden Genehmigung über die GOP 36289 und den dazugehörigen Zuschlag GOP 36290 abgerechnet werden.

Zum 1. Juli 2018 erfolgte eine Anpassung des erweiterten Neugeborenen-Screenings um die Früherkennung einer Tyrosinämie Typ I mittels Tandem-Massenspektrometrie. Die Bewertung der GOP 01724 EBM wurde aufgrund des erhöhten Aufwandes entsprechend um 30 Punkte erhöht. Die Vergütung im Abschnitt 1.7.1 EBM erfolgt außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung.

Für die Anpassung des EBM zur schnellen und qualitätsgesicherten Antibiotikatherapie an den Stand von Wissenschaft und Technik werden seit 1. Juli 2018 der Biomarker Procalcitonin (GOP 32459 EBM) und der phänotypischen Bestätigungsteste (GOP 32774 und 32775 EBM) extrabudgetär vergütet. Für die Finanzierung des Mehrbedarfs mikrobiologischer Diagnostik wurde eine über vier Jahre jährlich nachgesteuerte Anpassung der MGV vereinbart.

Rückwirkend zum 01.01.2018 hat der Bewertungsausschuss einen Zuschlag nach der GOP 01650 EBM beschlossen, der für die Einrichtungsbefragung im Rahmen der sektorübergreifenden Qualitätssicherung zur Vermeidung nosokomialer Infektionen - postoperative Wundinfektionen berechnet werden kann. Der Zuschlag gilt für bestimmte GOP des Kapitels 31 und 36 des EBM, die laut Spezifikation dokumentationsauslösende Leistungen beinhalten können. Die Vergütung erfolgt außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung.

Der Einstieg in die psychotherapeutische Versorgung erfolgt seit dem 01.04.2018 verpflichtend für alle Patienten über eine Sprechstunde. Erst danach kann mit probatorischen Sitzungen oder einer Akutbehandlung begonnen werden. Bereits seit April 2017 musste jeder Arzt und jeder Psychotherapeut, der eine Genehmigung zur Abrechnung von Richtlinienpsychotherapie hat, Sprechstunden anbieten.

Seit 1. April 2018 können auch psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten die Verordnung von Soziotherapie und medizinischer Rehabilitation abrechnen. Vertragsärzte erhalten die Verordnung einer Reha extrabudgetär vergütet.
Aufteilung des ausgezahlten Honorars nach Leistungsbereichen
Der mit 40,2 Prozent größere Anteil extrabudgetärer Leistungen (EBM-entdeckelte Leistungen und Sonderverträge) im fachärztlichen Bereich (Hausärzte: 14,3 Prozent) resultiert insbesondere aus der Tatsache, dass Psychotherapie und Präventionsleistungen dort in höherem Maße sowie Dialysen und ambulante Operationen nahezu ausschließlich erbracht werden. Auch ein großer Teil der neu in den GKV-Leistungskatalog aufgenommenen Leistungen, die anfangs extrabudgetär vergütet werden, sind fachärztliche Leistungen. Bei den Hausärzten kommen noch die HzV-Leistungen hinzu, welche mittlerweile einen Anteil von 3,6 Prozent des hausärztlichen Gesamthonorarumsatzes ausmachen.

Auch bei den Vorab-Leistungen ist der Anteil im fachärztlichen Bereich mit 15,5 Prozent höher als die 10,5 Prozent im hausärztlichen Bereich. Hinzu kommt ein Kosten-Anteil von 1,8 Prozent bei den Fachärzten und 0,1 Prozent bei den Hausärzten.

Leistungen, die sehr aufwändig, aber nicht typisch für alle Ärzte einer Arztgruppe sind, finden sich vorwiegend im Bereich der Qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen (QZV) wieder. Da das Aufgabenspektrum innerhalb der fachärztlichen Gruppen wesentlich stärker differenziert und die Abrechnungsbestimmungen des EBM ebenso vielfältig sind, ist der Anteil der QZV-Leistungen bei Fachärzten mit 14,3 Prozent höher als bei den Hausärzten mit 6,3 Prozent, die im Wesentlichen Pauschalen aus dem RLV-Bereich abrechnen.

Insgesamt liegt weiterhin eine hohe Varianz der Anteile zwischen den einzelnen Arztgruppen vor. So variiert der Anteil der Leistungen des Regelleistungsvolumens (RLV) von 0 Prozent für Ärzte im Notdienst, Laborärzte, Ärzte für psychotherapeutische Medizin, Vertragstherapeuten und ermächtigte Ärzte mit begrenztem Ermächtigungsumfang bis zu 76 Prozent für Kardiologen, Lungenärzte, Neurologen/Nervenärzte und Angiologen. Allerdings variiert auch innerhalb einzelner Arztgruppen der Honoraranteil, der aus den verschiedenen Leistungsbereichen erlöst wird, je nach Praxisschwerpunkt teilweise erheblich. Solche DetaiIinformationen können Statistiken systematisch nicht abbilden.

Feste Punktwerte / Orientierungswert


Für alle entdeckelten Leistungsbereiche, Vorab-Leistungen sowie RLV/QZV-Leistungen bis zur individuell mitgeteilten diesbezüglichen Budgetobergrenze wird ein fester Punktwert in Höhe von 10,8226 Cent gezahlt. In Berufsausübungsgemeinschaften/MVZ werden die individuellen RLV und QZV der Ärzte summiert, wodurch u. a. Arbeitsspitzen und Urlaube besser aufgefangen werden können. Etwa 33,9 Prozent des im 1. Quartal 2019 ausgeschütteten Gesamthonorarvolumens wird von den Kassen als Einzelleistung ohne Mengenbegrenzung gezahlt.

Die gewichtigsten extrabudgetären Bereiche sind
- ambulante Operationen mit 5,7 Prozent,
- Dialysesachkosten mit 5,5 Prozent,
- Psychotherapie mit 5,5 Prozent Honoraranteil und
- Prävention (ohne Schutzimpfungen, Mammographie- und Hautkrebsscreening) mit 5,1 Prozent.

Besonders dynamisch entwickelten sich im 1. Quartal 2019 insbesondere die Psychotherapie mit 22,1 Prozent Steigerung zum Vorjahresquartal, die Sozialpsychiatrie (+20,3 Prozent), die Schutzimpfungen (+19,2 Prozent) sowie das Mammographie-Screening (+13,3 Prozent). Stärkere Rückgänge gab es hingegen infolge des Wegfalls der ONkeyLINE-Vergütung im Bereich der onkologischen Leistungen (-22,6 Prozent), bei den unbudgetierten regional vereinbarten Leistungen (insb. Wegfall Makuladegeneration und Katarakt-AOP für BKK Versicherte) (-17,4 Prozent) sowie bei den Wegegebühren (-10,4 Prozent).

Einzelleistungsvergütung ist im Vergleich zur Gesamtvergütung nur so lange vorteilhaft wie die Leistungsmenge steigt. Bei sinkender Leistungsmenge zeigt hingegen das (Gesamt-)Budget seine Stärke.

Fallzahlzuwachsbegrenzung (FZZB)


Eine FZZB war für 1/2019 im hausärztlichen Versorgungsbereich aufgrund der im Vergleich zum Vorjahresquartal jeweils rückläufigen RLV-Fallzahlentwicklung sowohl bei den Allgemeinmedizinern (-3,4 Prozent) als auch bei den Kinderärzten (-1,4 Prozent) nicht erforderlich. Auch im fachärztlichen Versorgungsbereich (hier werden die Fallzahlveränderungen des Vor-Vorjahresquartals zum Vorjahresquartal zu Grunde gelegt) kam es bei keiner Fachgruppe zu einer relevanten Fallzahlsteigerung von mindestens +5,0 Prozent, welche eine FZZB zur Folge gehabt hätte.

Praxisbesonderheiten


Praxisbesonderheiten ergeben sich aus einem besonderen Versorgungsauftrag oder einer besonderen, für die Versorgung bedeutsamen fachlichen Spezialisierung und zusätzlich einer um mindestens 20 Prozent über der jeweiligen Zuweisung aus RLV und QZV liegenden Anforderung auf den Fällen mit Praxisbesonderheit. Die Bedeutung der Praxisbesonderheiten nimmt - insbesondere im fachärztlichen Versorgungsbereich - weiter stetig zu. So beläuft sich für 1/2019 der auf Praxisbesonderheiten entfallende Anteil am zugewiesenen RLV-/QZV-Budget der Fachärzte auf durchschnittlich 9,4 Prozent. Im hausärztlichen Versorgungsbereich machen Praxisbesonderheiten im Durchschnitt nur etwa 0,7 Prozent des budgetierten Gesamtvolumens aus (Hausärzte: 0,4 Prozent / Kinderärzte: 3,4 Prozent).

Um eine Doppelförderung desselben Falles einerseits im Rahmen der Stärkung der Grundversorgung durch PFG bzw. hausärztliche Zusatzpauschale (PHG) sowie andererseits als Praxisbesonderheit auszuschließen, werden bei PFG/PHG-berechtigten und als Praxisbesonderheit gekennzeichneten Fällen die diesbezüglichen PFG-QZV-Zuweisungen bzw. der EBM-Wert der PHG (GOP 03040/04040 EBM) auf die Höhe der Praxisbesonderheit angerechnet. Damit ist eine klare Trennung der Förderung zwischen Grund- und Spezialversorgung gewährleistet.

Als Arztgruppen mit dem höchsten Honoraranteil an Praxisbesonderheiten sind insbesondere Anästhesisten, Neurochirurgen, Hämato-/Onkologen sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie zu nennen, bei denen der diesbezügliche Anteil in 1/2019 zwischen 38 und 57 Prozent liegt. Das zur Vergütung der Praxisbesonderheiten notwendige Honorarvolumen wird - neben den im Rahmen der Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen hierfür von den Krankenkassen zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln - durch Vorweg-Abzug bei den Fachärzten aus dem Versorgungsbereich bzw. im hausärztlichen Versorgungsbereich aus dem jeweiligen Arztgruppentopf aufgebracht.

Abstaffelungsquote

Seit dem 1. Januar 2009 erfolgt die Vergütung der vertragsärztlichen Leistungen grundsätzlich nach den festen Preisen der regionalen Gebührenordnung. Der Preis errechnet sich dabei aus der Multiplikation der Punktzahl der EBM-Leistung mit dem gültigen Punktwert. Dieser im Voraus vereinbarte feste Preis wird allerdings nur für unbudgetierte/freie Leistungen gezahlt.

Für die das Gesamtvolumen aus RLV und QZV überschreitenden Leistungen kann hingegen nur ein abgestaffelter Preis vergütet werden. Dieser ist im fachärztlichen Bereich von der Summe aller individuellen Budgetüberschreitungen im Versorgungsbereich und im hausärztlichen Bereich von der Summe aller individuellen Budgetüberschreitungen in der jeweiligen Arztgruppe (Hausärzte / Kinderärzte) abhängig. Diese so genannte Abstaffelungsquote beläuft sich für das 1. Quartal 2019 im fachärztlichen Bereich auf ca. 7,5 Prozent (Vorjahresquartal 8,5 Prozent) des Euro-EBM-Werts, im hausärztlichen Bereich beträgt sie für Hausärzte ca. 66,4 Prozent und für Kinderärzte ca. 28,3 Prozent (Vorjahresquartal 24,6 bzw. 21,4 Prozent).

Ausschöpfungsgrade von RLV und QZV

Die RLV-/QZV-Ausschöpfungsgrade (jeweils inklusive der genehmigten Praxisbesonderheiten) fallen in den beiden Versorgungsbereichen weiterhin recht unterschiedlich aus. So wurde im fachärztlichen Bereich das mitgeteilte RLV/QZV-Vergütungsvolumen in 1/2019 um durchschnittlich 32,8 Prozent überschritten, wohingegen Haus- und Kinderärzte hier im Durchschnitt betrachtet nur eine überschreitung von 1,5 Prozent aufweisen. Diese Zahlen sind statistische Durchschnittswerte. Sie errechnen sich aus einer Vielzahl von Einzel- und Gemeinschaftspraxen, die aus EBM-bedingten, praxisspezifischen, regionalen und/oder morbiditätsbedingten aber teilweise auch aus arztindividuellen Gründen ihr RLV/QZV teilweise sehr stark über- oder unterschritten haben. Im Einzelfall bieten die KVN-Bezirksstellen hier jedem Arzt eine individuelle Beratung an, um bereits im Vorfeld Möglichkeiten eines wirtschaftlicheren Praxisangebots zu eruieren.

RLV-Ausschöpfungsgrad nach Fachgruppen


AGArztgruppenbezeichnungAusschöpfungsgrad in %
01-0 AllgeFachärzte für Innere und Allgemeinmedizin, Allgemeinmedizin,
 Praktische Ärzte, Fachärzte für Innere Medizin, die dem
 hausärztlichen Versorgungsbereich angehören101,0%
02-0 KindeFachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, die
 dem hausärztlichen Versorgungsbereich
 angehören106,0%
Summe Hausärzte101,5%
13-0 AnästFachärzte für Anästhesiologie99,8%
14-0 AugenFachärzte für Augenheilkunde143,1%
15-0 ChiruFachärzte für Chirurgie, für Kinderchirurgie,
 für Plastische Chirurgie, für Herzchirurgie117,9%
50-0 NeuChFachärzte für Neurochirurgie139,7%
16-0 FraueFachärzte für Frauenheilkunde124,4%
17-0 KünstFachärzte für Frauenheilkunde mit fakultativer
 WB Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
 und den abgerechneten GONRn 08541 - 08561136,5%
18-0 HNO-ÄFachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde128,2%
19-0 DermaFachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten117,5%
21-0 IntFAFachärzte für Innere Medizin ohne Schwerpunkt, die dem
 fachärztlichen Versorgungsbereich angehören101,8%
22-0 AngioFachärzte für Innere Medizin mit
 (Versorgungs-) Schwerpunkt Angiologie138,9%
25-0 GastrFachärzte für Innere Medizin mit
 (Versorgungs-) Schwerpunkt Gastroenterologie120,1%
26-0 HämatFachärzte für Innere Medizin mit
 (Versorgungs-) Schwerpunkt Hämato-/Onkologie113,4%
27-0 KardiFachärzte für Innere Medizin mit
 (Versorgungs-) Schwerpunkt Kardiologie176,2%
28-0 InvasFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-) Schwerpunkt
 Kardiologie und invasiver Tätigkeit und
 abgerechneter GONR 34291136,8%
29-0 PneumFachärzte für Innere Medizin mit
 (Versorgungs-) Schwerpunkt Pneumologie133,5%
30-0 RheumFachärzte für Innere Medizin mit
 (Versorgungs-) Schwerpunkt Rheumatologie177,9%
61-0 NephrFachärzte für Innere Medizin mit
 (Versorgungs-) Schwerpunkt Nephrologie146,1%
31-0 KiPsyFachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie
 und -psychotherapie105,7%
32-0 MKGesFachärzte für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie176,3%
33-0 NerveFachärzte für Nervenheilkunde/Neurologie114,4%
35-0 NukleFachärzte für Nuklearmedizin179,9%
36-0 OrthoFachärzte für Orthopädie129,7%
39-0 Psy30Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie
 mit einem Anteil an Leistungen der Richtlinien-
 Psychotherapie nach Kapitel 35.2 des EBM
 im Vorjahresquartal von mehr als 30 %74,1%
43-0 RadioFachärzte für Diagnostische Radiologie 173,5%
47-0 UroloFachärzte für Urologie129,8%
48-0 PhyReFachärzte für Physikalisch-Rehabilitative
 Medizin149,8%
Summe Fachärzte132,8%
Gesamtergebnis114,9%


Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen


In Umsetzung der Honorarvereinbarung 2019 stellen die Krankenkassen der KVN zur Refinanzierung der genehmigten Praxisbesonderheiten sowie zur Zahlung von Zuschlägen für besonders förderungswürdige Leistungen ein Sonderkontingent in Höhe von jährlich insgesamt ca. 21,2 Mio. Euro zur Verfügung. Die sich für das 1. Quartal 2019 ergebenden Punktwertzuschläge für Haus- und Fachärzte sind der nachfolgenden übersicht zu entnehmen:

LeistungsbereichHausärzteFachärzte
Besuche1,0000 2,2621
Dringende Besuche1,0000 2,2621
ESWL1,0000 1,0000
Gespräche und Betreuungsleistungen1,0000 1,0000
MRT Mamma1,0000 1,0000
Naevi flammei1,0000 1,0000
LeistungsbereichHausärzteFachärzte
Gruppentherapien1,0000 2,2621
Psychiatrische Leistungen bei Kindern
und Jugendlichen1,0000 2,2621
Samstagssprechstunde von Kinderärzten1,4851 ./.
Strukturpauschale für
konservativ tätige Augenärzte./. 0,3197
Zusatzpauschale ösophago-
Gastroduodenoskopie0,3197 0,3197




Die KVN bietet allen Mitgliedern eine fundierte, neutrale, kostenlose und individuelle Abrechnungsberatung an. Sprechen Sie uns an! Ihre Bezirksstelle vereinbart gerne einen Termin mit Ihnen.

GKV-Umsatzstatistik - Gesamt


Die nebenstehende Tabelle zeigt als Ergebnis der Arztabrechnung des 1. Quartals 2019 den Honorarumsatz einschließlich Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern der einzelnen Fachgruppen. Durch die große Vielfalt der Verrechnungsmöglichkeiten von Honorar in den verschiedensten fachgruppen- und ortsübergreifenden Praxiskonstellationen, Anstellungsverträgen in mehreren Praxen mit nahezu beliebiger Aufteilung der Stundenzahl, Rotation und einem bunten Strauß von begründbaren Ausnahmetatbeständen büßen Fachgruppenwerte generell jedoch immer mehr an Aussagekraft ein.

Die mit +3,2 Prozent gesamt bzw. +2,9 Prozent je Arzt jeweils etwas höhere Honorarsteigerung im fachärztlichen Versorgungsbereich (Hausärzte: +3,0 Prozent gesamt bzw. +2,8 Prozent je Arzt) relativiert sich infolge des für Hausärzte stärkeren Vorjahresquartals mit Blick auf den Zweijahresvergleich. Hier ergeben sich Steigerungsraten von +5,2 bzw. +4,7 Prozent für Fachärzte bzw. +5,6 bzw. +4,9 Prozent für Hausärzte.

Die unterdurchschnittlichen Honorarumsatzentwicklungen je Arzt bei den Kardiologen, den Pneumologen, den Hämatologen, den Rheumatologen, den Laborärzten, den Orthopäden und den Urologen gehen insbesondere auf jeweils steigende Arztzahlen zurück. Verstärkt wird dieser Effekt bei den Hämatologen und den Urologen durch den Wegfall der ONkeyLINE-Vergütung sowie bei den Rheumatologen durch einen Rückgang im extrabudgetären Bereich.

Der überdurchschnittliche Anstieg des Honorarumsatzes je Arzt bei den Anästhesisten, den Gastroenterologen sowie den Neurochirurgen liegt vor allem an Leistungsmengensteigerungen im Bereich des ambulanten Operierens und des RLV. Bei den "Sonstigen Ärzten" kam es insbesondere bei den Humangenetikern (genetisches Labor), den Pathologen (Probenuntersuchungen) sowie den Strahlentherapeuten (strahlentherapeutische Leistungen) zu entsprechenden stärkeren Zuwächsen. Die Vergütungssteigerungen bei den Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie, den Fachärzten für psychotherapeutische Medizin, den Kinder- und Jugendpsychiatern und bei den Vertragstherapeuten basieren neben Fallzahlsteigerungen auf der im April 2019 rückwirkend beschlossenen Höherbewertung der psychotherapeutischen und neuropsychologischen Leistungen. Die überdurchschnittlichen Honorarumsatzzuwächse je Arzt bei den Internisten ohne Schwerpunkt und den Nervenärzten gehen insbesondere auf jeweils sinkende Arztzahlen zurück.

Umsatzstatistik der Fachgruppen

1/2019 im Vergleich zu 1/2018 - GKV-Honorarumsatz einschl. Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern

Fachgruppenausgezahltes Honorar in EuroFallzahlFallwert in EuroAnzahl der Ärzteausgezahltes Honorar je Arzt in Euro
1/20181/2019Veränd.(%)1/20181/2019Veränd.(%)1/20181/2019Veränd.(%)1/20181/2019Veränd.(%)1/20181/2019Veränd.(%)
12345678910111213141516
Anästhesisten (01)12.399.954,1613.191.661,946,38 77.56781.1824,66 159,86162,491,65 240237-1,25 51.666,4855.661,027,73
Augenärzte (04)40.104.208,2341.137.093,462,58 733.687756.7173,14 54,6654,36-0,55 4844850,21 82.859,9384.818,752,36
Chirurgen (07,09,37)22.156.127,2222.578.351,421,91 314.910318.9441,28 70,3670,790,61 310305-1,61 71.471,3874.027,383,58
Gynäkologen (10,12)61.517.539,3162.646.916,771,84 1.304.7821.368.5114,88 47,1545,78-2,91 9049080,44 68.050,3868.994,401,39
HNO-Ärzte (13,15)24.391.953,9524.629.529,640,97 564.709577.5132,27 43,1942,65-1,25 3583580,00 68.133,9568.797,570,97
Dermatologen (16)19.104.060,5019.294.669,091,00 489.637500.9092,30 39,0238,52-1,28 280278-0,71 68.228,7969.405,281,72
Nephrologen (20)52.078.782,8453.485.533,852,70 49.51551.3133,63 1.051,781.042,34-0,90 1631630,00 319.501,74328.132,112,70
Kardiologen (22)14.829.909,9115.172.616,582,31 203.716216.8216,43 72,8069,98-3,87 1811926,08 81.933,2079.024,04-3,55
Lungenärzte (29)9.304.857,739.538.919,822,52 133.841136.6602,11 69,5269,800,40 89912,25 104.548,96104.823,290,26
Gastroenterologen (34)13.927.628,3715.010.568,087,78 131.239138.6155,62 106,12108,292,04 1321341,52 105.512,34112.019,166,17
fachärztl. Internisten (90)11.392.743,7111.100.418,47-2,57 137.638131.319-4,59 82,7784,532,13 118110-6,78 96.548,68100.912,904,52
Hämatologen (92)11.564.043,3811.807.760,032,11 60.95163.0423,43 189,73187,30-1,28 87903,45 132.920,04131.197,33-1,30
intern. Rheumatologen (93)5.444.710,375.384.599,54-1,10 56.41158.8084,25 96,5291,56-5,14 47494,26 115.844,90109.889,79-5,14
Angiologen (97)1.784.055,341.838.637,013,06 25.27426.0823,20 70,5970,49-0,14 24240,00 74.335,6476.609,883,06
Laborärzte (26,28)38.056.468,0638.752.022,811,83 1.731.7951.698.247-1,94 21,9822,823,82 80833,75 475.705,85466.891,84-1,85
Mund-K.-Gesichtschir. (35)4.084.757,264.187.718,062,52 19.80019.8000,00 206,30211,502,52 1151160,87 35.519,6336.101,021,64
Nervenärzte (38)13.681.254,4613.542.003,28-1,02 200.325195.944-2,19 68,3069,111,19 205191-6,83 66.737,8370.900,546,24
Neurologen (95)7.259.578,377.930.124,659,24 116.280126.5248,81 62,4362,680,40 1151226,09 63.126,7765.001,022,97
Fachärzte für Psychiatrie u.
Psychotherapie (FG 50)8.938.217,9910.388.062,0616,22 69.24976.33810,24 129,07136,085,43 2272363,96 39.375,4144.017,2111,79
Psychother. Medizin (FG 52)3.363.059,953.798.081,4012,94 10.34110.170-1,65 325,22373,4614,83 121115-4,96 27.793,8833.026,7918,83
Ki.- u. Ju.psychiater (FG 40)12.409.343,4913.947.580,2812,40 39.33041.8006,28 315,52333,675,75 123122-0,81 100.888,97114.324,4313,32
Neurochirurgen (41)2.840.409,132.959.837,494,20 32.71835.1137,32 86,8184,29-2,90 7068-2,86 40.577,2743.527,027,27
Orthopäden (44)30.028.675,9430.932.747,203,01 586.468622.3556,12 51,2049,70-2,93 4674802,78 64.301,2364.443,220,22
Urologen (56)16.716.363,5316.353.203,48-2,17 294.370307.2324,37 56,7953,23-6,27 2422451,24 69.075,8866.747,77-3,37
Radiologen (53)
ohne Strahlentherap.36.704.221,2538.163.751,413,98 513.911549.7616,98 71,4269,42-2,80 233232-0,43 157.528,85164.498,934,42
Nuklearmediziner (59)7.844.701,228.116.691,333,47 95.27996.2140,98 82,3384,362,47 70700,00 112.067,16115.952,733,47
Sonstige Ärzte
(47,53-1,63,72,91,94)34.753.934,5837.479.386,337,84 392.581409.2474,25 88,5391,583,45 2202220,91 157.972,43168.826,066,87
Summe Fachärzte (o. erm.
Ärzte u. Vertragstherap.)516.681.560,25533.368.485,483,23 8.386.3248.615.1812,73 61,6161,910,49 5.7055.7260,37 90.566,4493.148,532,85
hausärztl. Kinderärzte (23)39.396.481,5441.307.899,184,85 633.853627.138-1,06 62,1565,875,99 4914920,20 80.237,2383.959,144,64
Allg./Prakt.Ärzte/hausärztl.
Internisten(80)358.553.109,24368.750.639,342,84 5.270.9295.096.657-3,31 68,0272,356,37 5.0175.0310,28 71.467,6373.295,692,56
Summe Hausärzte397.949.590,78410.058.538,523,04 5.904.7825.723.795-3,07 67,3971,646,31 5.5085.5230,27 72.249,3874.245,622,76
Ermächtigte Ärzte25.798.709,8126.545.354,122,89 222.343231.7954,25 116,03114,52-1,30 1.1421.115-2,36 22.590,8123.807,495,39
Vertragsther. (69,70,71)43.816.007,5853.076.014,2721,13 105.100111.6746,25 416,90475,2814,00 1.6391.6530,85 26.733,3832.108,9020,11
Laborgemeinschaften (25)4.777.868,934.458.501,53-6,68
Summe zugel., erm. Ärzte
und Vertragstherapeuten989.023.737,351.027.506.893,923,89 14.618.54914.682.4450,44 67,6669,983,43 13.99414.0170,16 70.674,8473.304,343,72
Nichtvertragsärzte (75,76)11.274.104,9910.873.651,16-3,55 281.631263.054-6,60 40,0341,343,27
Gesamtsumme (aller Ärzte)
1.000.297.842,341.038.380.545,083,81 14.900.18014.945.4990,30 67,1369,483,50 13.99414.0170,16 71.480,4874.080,083,64



GKV-Umsatzstatistik - Augenärzte konservativ

Für die Fachgruppe der Augenärzte wurden in einer weiteren übersicht die Werte der Honorarstatistik getrennt für Praxen mit rein konservativ tätigen Augenärzten, für rein operativ tätige Augenarztpraxen sowie für Praxen sowohl mit konservativen als auch operierenden Augenärzten ausgewertet. Die Unterscheidung richtet sich hierbei nach der so genannten Strukturpauschale (GOP 06225 EBM), welche ausschließlich konservativ tätige Augenärzte seit dem 1. Quartal 2012 für die Behandlung eines Versicherten als Zuschlag zu den Grundpauschalen des Kapitels 6 abrechnen können.

Umsatzstatistik der Augenärzte

1/2019 im Vergleich zu 1/2018 - GKV-Honorarumsatz einschl. Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern

Fachgruppenausgezahltes Honorar in EuroFallzahlFallwert in EuroAnzahl der Ärzteausgezahltes Honorar je Arzt in Euro
1/20181/2019Veränd.(%)1/20181/2019Veränd.(%)1/20181/2019Veränd.(%)1/20181/2019Veränd.(%)1/20181/2019Veränd.(%)
12345678910111213141516
Praxis - rein konservativ11.495.080,8711.446.222,11-0,43 354.302356.3890,59 32,4432,12-0,99 217214-1,38 52.972,7253.487,020,97
Praxis - konserv./operierend25.664.969,4026.461.681,913,10 345.988364.2415,28 74,1872,65-2,06 2452481,22 104.754,98106.700,331,86
Praxis - rein operierend2.944.157,963.229.189,449,68 33.39736.0878,05 88,1689,481,50 22234,55 133.825,36140.399,544,91
Gesamt
40.104.208,2341.137.093,462,58 733.687756.7173,14 54,6654,36-0,55 4844850,21 82.859,9384.818,752,36



Verfasser/in:

KVN




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