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aktualisiert am: 15.05.2019

 

  Politik

Die Arbeit darf Ärzte nicht krank machen

122. Deutscher Ärztetag in Münster vom 28. bis 31. Mai: Feierliche Eröffnung mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn / Die Bundesärztekammer sucht das Gespräch mit den jungen Kolleginnen und Kollegen


 


Wenn der 122. Deutsche Ärztetag am 28. Mai in Münster seine Tore öffnet, dann hat er für viele der 250 delegierten Ärztinnen und Ärzte aus den 17 Landesärztekammern schon längst begonnen. Etliche ärztliche Körperschaften und Verbände versammeln schon am vorhergehenden Wochenende ihre Mitglieder in der Westfalenstadt - noch bevor die viertägige Veranstaltung offiziell startet.

Dialog mit der jungen Generation


Eine wichtige Zusammenkunft, die den in diesem Jahr in der Zeit vom 28. bis 31. Mai stattfindenden Deutschen Ärztetag mit einläutet, widmet sich bereits am 27. Mai in der Zeit von 13 bis 17 Uhr dem Dialog mit jungen Ärztinnen und Ärzten: Fragen wie "Ärzte als Renditebringer - Patientenwohl und Freiberuflichkeit gefährdet?" oder "Wie erleben junge Ärztinnen und Ärzte die Kommerzialisierung?" stehen im Mittelpunkt einer Fishbowl-Diskussion mit drei gesetzten Vertretern aus Ärzte- und Studentenschaft sowie Fachpresse. Eine zweite Runde wird sich dem ähnlich aktuellen Thema der Niederlassung widmen, wenn darüber diskutiert wird, ob diese Form der Selbstständigkeit für junge Ärztinnen und Ärzte ein Auslaufmodell darstellt. Ziel der gemeinsam von der Bundesärztekammer und dem Arbeitskreis "Junge Ärztinnen und Ärzte" der Ärztekammer Westfalen-Lippe organisierten Veranstaltung ist es, den Austausch der Ärztekammern mit der jungen Ärztegeneration zu fördern, Perspektiven aufzuzeigen und gemeinsam berufspolitische Thesen zu diskutieren. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter http://www.baek.de/dialog gebeten.

Offiziell eröffnet wird der 122. Deutsche Ärztetag am 28. Mai um 10 Uhr in der Halle Münsterland. Begrüßen wird Professor Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetags, die Delegierten. Auch die Rede des aus dem Münsterland stammenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn wird mit Spannung erwartet.

Die Plenarsitzungen beginnen am Nachmittag des 28. Mai mit Themen der Gesundheits-, Sozial- und ärztlichen Berufspolitik. Ein Schwerpunkt wird am Vormittag des 29. Mai der wichtige Aspekt sein, "Wenn die Arbeit Ärzte krank macht". Erst kürzlich wurde per Beschluss des Ärztetags ein entsprechender Passus in das Genfer Gelöbnis aufgenommen, der die Ärzte verpflichtet, die eigene Gesundheit nicht zu vernachlässigen. Denn das gilt als Voraussetzung, um eine Behandlung auf höchstem Niveau gewährleisten zu können. Ein weiteres Thema am Mittwoch wird die Dokumentation der Weiterbildung im elektronischen Logbuch sein. Am Donnerstag stehen neben dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017/2018 und dem Bericht der Finanzkommission Wahlen auf dem Programm.

Traditioneller Niedersachsenabend


Die Delegation der Ärztekammer Niedersachsen stellt mit 20 Vertreterinnen und Vertretern eine der größten Landes-Abordnungen in das Ärzteparlament. Am Abend des Eröffnungstags wird sie beim traditionellen Niedersachsenabend mit zahlreichen Gästen aus den Reihen der Gesundheitspolitik zusammentreffen, um im Stadthafen von Münster in der Burgerbar "Hochstapler" (Hafenweg 8) über Themen rund um den Arztberuf zu diskutieren.

Verfasser/in:
Inge Wünnenberg
Redaktion niedersächsisches ärzteblatt




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