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nä 04/2019
aktualisiert am: 15.04.2019

 

  Praxis & Versorgung

Neuerscheinungen


 


Patienteninformationen zum Darmkrebs aktualisiert


Zwei Patienteninformationen zum Thema Darmkrebs sind jetzt überarbeitet worden. Dabei geht es zum einen um die Früherkennung und zum anderen um die Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten von Darmkrebs im frühen Stadium. Auf jeweils zwei Seiten werden in den Informationsblättern der KBV in verständlicher Form die wichtigsten Fakten vermittelt. Patienten erfahren unter anderem, welche Möglichkeiten der Früherkennung es gibt und was sie selbst tun können, um dieser Erkrankung vorzubeugen. Zudem werden Informationen vermittelt, wie sich Darmkrebs feststellen und in Stadien einteilen lässt.

Links zu den Patienteninformationen:
Patienteninformation "Früherkennung von Darmkrebs - soll ich daran teilnehmen?"
http://www.haeverlag.de/n/056
Patienteninformation "Diagnose Darmkrebs - was kommt auf mich zu?"
http://www.haeverlag.de/n/057

HPV-Impfung auch für Jungen - KBV stellt Patienteninformation bereit


Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die HPV-Impfung für Jungen im vergangenen Jahr in die Schutzimpfungs-Richtlinie aufgenommen. Die Kosten dafür übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen seit Kurzem nicht mehr nur für Mädchen, sondern auch für Jungen. Da ein Schutz gegen einen der im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen nicht mehr erreicht werden kann, nachdem es bereits zu einer bleibenden Infektion mit diesem HPV-Typ gekommen ist, sollte die Impfung idealerweise vor Aufnahme erster sexueller Kontakte durchgeführt werden.

Mit einem Informationsblatt für das Wartezimmer unterstützt die KBV Ärzte bei der Aufklärung ihrer Patienten zur Impfung gegen Humane Papillomviren. Das Infoblatt klärt in verständlicher Form darüber auf, warum diese Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) von Experten empfohlen wird. Zudem erfahren Patienten, wann und in welchen Abständen die Impfung gegeben werden soll.

Patienteninformation: "Impfung gegen humane Papillomviren für Mädchen und Jungen ab 9 Jahren."
http://www.haeverlag.de/n/058

Drug Safety Mail - Schnellinfo zu Arzneimittelrisiken für Ärzte


Ärzte benötigen schnelle und kompakte Informationen über praxisrelevante Sicherheitsprobleme von Arzneimitteln. Mit den von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft regelmäßig veröffentlichten Drug Safety Mails sind Mediziner immer auf dem neuesten Stand.

Die Drug Safety Mails funktionieren wie ein flexibles Warnsystem. Sie informieren zeitnah über Rote-Hand-Briefe sowie andere aktuelle Erkenntnisse zur Arzneimittelsicherheit einschließlich Rückrufen von Arzneimitteln, wenn diese für den praktisch tätigen Arzt relevant sind. Dazu beobachtet die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
(AkdÄ) Medien zur Arzneimittelsicherheit, filtert wichtige Informationen heraus und bringt sie in eine Form, die für den Drug Safety Newsletter geeignet ist. Meldungen werden nur versandt, wenn es einen aktuellen Anlass gibt - im Schnitt einmal in der Woche. In den Drug Safety Mails werden jeweils die wichtigsten Informationen zu einer Sicherheitsfrage kurz zusammengefasst und meist mit einem Link zur Originalquelle versehen. Ärzte können den Service kostenfrei abonnieren:
http://www.haeverlag.de/n/059

Seelisch gesund aufwachsen - neue Merkblätter und Filme für Eltern



Eltern, die mit ihrem Kind zu den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 gehen, erhalten dort künftig auch Merkblätter zur seelischen Gesundheit bzw. psychischen Entwicklung ihrer Kinder. Einer aktuellen KiGGS-Studie zufolge zeigen etwa 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland zwischen drei und 17 Jahren psychische und psychosomatische Auffälligkeiten. Den Kinder- und Jugendärzten kommt beim frühzeitigen Erkennen, Behandeln und möglichen Vermeiden seelischer Störungen eine Schlüsselrolle zu. In den U-Untersuchungen werden seit der überarbeitung des Kinder-Früherkennungsprogramms 2017 auch Fragen der Primärprävention mit den Eltern beraten. Dabei stehen Themen wie Adipositas, Bewegung und Medienkonsum im Vordergrund. Die Merkblätter zur seelischen Gesundheit unterstützen und ergänzen das Arzt-Patienten-Gespräch. Ärzte können die Merkblätter im PDF-Format abrufen und ausdrucken auf der Internetseite http://www.seelisch-gesund-aufwachsen.de (je unter den Rubriken U1 ...). Das Format der Flyer orientiert sich an den bekannten Merkblättern "Kinderunfälle". Zudem stehen auf der Internetseite zehn Filme zur Verfügung, die die Informationen zur jeweiligen U-Untersuchung für die Eltern in leicht zugänglicher Form anbieten. Ziel ist es, die Elternkompetenz zu stärken, indem die seelischen Bedürfnisse der Kinder altersgerecht erklärt werden - von Geburt an bis zum sechsten Lebensjahr. Warum braucht das Kind meine Nähe? Was soll ich tun, wenn es fremdelt? Wie soll ich mit Ängsten meines Kindes umgehen? Wie lernt es Empathie und Konfliktfähigkeit? Die Filme wurden von den gesetzlichen Krankenkassen, dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Deutschen Liga für das Kind, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) entwickelt. Sie sind unter https://seelisch-gesund-aufwachsen.de/filme/ neben der deutschen Fassung auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch und Türkisch abrufbar.

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