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aktualisiert am: 15.11.2018

 

  Praxis & Versorgung

Neuerscheinungen


 


Diskussionsforum über medizinischen Abfall


Das Online-Magazin und Wissensportal Abfallmanager Medizin hat seine Plattform um ein Expertenforum erweitert. Unter http://www.abfallmanager-medizin.de/forum können sich Mitarbeiter von Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen medizinischen Einrichtungen ab sofort zur Entsorgung medizinischer Abfälle und zu angrenzenden Fachbereichen austauschen. In dem Login-geschützten Forum gibt es die Möglichkeit, aktuelle Entsorgungsfragen wie auch Erfahrungswerte zu diskutieren und auf Gesetzesänderungen oder wichtige Branchenveranstaltungen hinzuweisen. Die Nutzung des Forums ist kostenfrei, setzt aber eine einmalige Registrierung unter http://www.abfallmanager-medizin.de/forum voraus. Bei Fragen hilft die Abfallmanager-Redaktion über redaktion@abfallmanager-medizin.de weiter.

Das Online-Magazin "Abfallmanager Medizin" erscheint online inzwischen seit über zwei Jahren. Monatlich veröffentlicht das Leipziger Redaktionsteam unter http://www.abfallmanager-medizin.de neue Fachbeiträge zur Abfallentsorgung in medizinischen Einrichtungen.

Online-Ausgabe des EBM für das vierte Quartal ist da


Die Online-Ausgabe des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) wurde aktualisiert und steht im Internet bereit. Berücksichtigt wurden alle Neuerungen, die seit 1. Oktober gelten, zum Beispiel die hyperbare Sauerstofftherapie bei diabetischem Fußsyndrom. Sie wurde als neuer Abschnitt 30.2.2 in den EBM aufgenommen. Die ärztlichen Aufwände werden durch fünf neue Gebührenordnungspositionen abgebildet. Neu im EBM ist auch die Messung der myokardialen fraktionellen Flussreserve bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit. Hierzu wurde die neue Gebührenordnungsposition 34298 in den EBM-Abschnitt 34.2.9 aufgenommen.

Auf der Internetseite der KBV unter http://www.kbv.de/html/ online-ebm.php kann der EBM für das vierte Quartal mit einem Klick abgerufen werden. Er steht auch als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung, entweder als Gesamtfassung oder für einzelne Arztgruppen, ferner in der App KBV2GO! und im Sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK).

Servicebroschüre zur ASV aktualisiert


Die KBV hat ihre Broschüre zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung überarbeitet. Auf 24 Seiten fasst sie alles Wissenswerte für Praxen zusammen. Schritt für Schritt erläutert sie, wie Ärzte ein Team zur Behandlung von Patienten in der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) bilden können. Die Texte wurden aktualisiert und neue Indikationen wie die rheumatologischen Erkrankungen aufgenommen. Das Kapitel ASV wurde ausgebaut und um zahlreiche Hinweise ergänzt. Neu aufgenommen wurde zudem eine Reportage über ein ASV-Team. Das Heft ist in der Servicereihe "PraxisWissen" erschienen. Gedruckte Exemplare können kostenlos per E-Mail bestellt werden (versand@kbv.de). Die Publikation steht zudem unter http://www.kbv.de/media/sp/PraxisWissen_ASV.pdf als PDF-Dokument (650 KB) zum Download bereit.

Digital total?


Walter, Harald: Haben Sie noch alle Neuronen beisammen? über Gefahren gedankenlosen Gebrauchs digitaler Medien. Tredition GmbH, Hamburg 2018
Die digitale Welt zieht immer mehr Menschen in ihr Netz - und lässt sie dort oft hilflos zappeln. Harald Walter, Psychotherapeut und Frauenarzt aus Peine, hat sich über den gedankenlosen Konsum digitaler Medien seine Gedanken gemacht. Er sieht ganz neuartige Formen sozialer und kognitiver Beeinträchtigungen um sich greifen. übertriebener, regelloser Konsum digitaler Medien kann zu sozialem Rückzug, Empathielosigkeit gegenüber anderen, aber auch Wahrnehmungsstörungen gegenüber sich selbst und den Warnsignalen des eigenen Körpers führen. Junge Menschen, für die der intensive Gebrauch von Handys selbstverständlicher Teil des Alltags ist, zeigen bedenkliche Verhaltensauffälligkeiten - Konzentrationsstörungen, die Unfähigkeit, abzuschalten und sich auf elementare sinnliche Erfahrungen einzulassen bis hin zu aggressiv-affektivem Kontrollverlust in Situationen, in denen etwa Eltern versuchen, den Umgang mit der Elektronik einzuschränken. Doch häufig stehen junge Eltern selbst so sehr im Bann der Technik stehen, dass sie nicht mehr in der Lage sind, auf die Ansprüche ihrer Kinder auf Nähe, Zuwendung und das gemeinsame Erschließen der Lebenswelt einzugehen. Die Ergebnisse der aktuellen Hirnforschung legen nahe, dass übertriebener Medienkonsum zur Verkümmerung neuronaler Verbindungen und Einschränkungen der potentielle Hirnleistung führen kann. Doch was lässt sich dagegen tun? Walter wendet sich mit besonderem Nachdruck an die derzeitige Elterngeneration. Seine Ratschläge sind so einleuchtend wie elementar: Feste Zeiten und Regeln für die Mediennutzung, sich frei machen für Phasen gemeinsamer Erlebnisse und Tätigkeiten, Förderung des Bücherlesens, gemeinsames Anschauen und Besprechen von Filmen gerade bei jüngeren Kindern. Weder mit seinen Sorgen noch mit seinen Ratschlägen steht der Verfasser allein, aber es gelingt ihm, ohne wissenschaftlichen Apparat und mit einer anschaulichen, verständlichen Sprache das Bedrohungspotential des digitalen Zeitalters in den Fokus zu rücken.

Verfasser/in:
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