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aktualisiert am: 16.04.2018

 

  Selbstverwaltung

Zentrale für gesicherte Qualität

Das Referenzzentrum Mammographie Nord ist umgezogen – neue Räume führen zu Verbesserung des Schulungs- und Weiterbildungsangebotes


 



Das Referenzzentrum Mammographie Nord ist im März 2018 innerhalb von Oldenburg umgezogen und residiert jetzt in einem Neubau in der Heiligengeiststraße 28.

"Das Referenzzentrum Nord ist eines von fünf solcher Zentren in Deutschland und seit 13 Jahren für die Qualitätssicherung der Screening-Einheiten in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen zuständig", sagte Zentrumsleiter Dr. Gerold Hecht anlässlich einer Feierstunde aus Anlass des erfolgreichen Umzugs. Ein qualitätsgesichertes Mammographie-Screening-Programm bedeute für die Frauen in Norddeutschland erheblich mehr Sicherheit in der Früherkennung von Brustkrebs, so Hecht. Das Referenzzentrum Nord begleitet das bundesweite Mammographie-Screening-Programm zur Früherkennung von Brustkrebs. Es hatte seinen Sitz seit 2010 im Technologie- und Gründerzentrum (TGO). Mit dem Umzug wurde eine deutliche Verbesserung des Schulungs- und Weiterbildungsangebots geschaffen, das zu den Aufgaben des Zentrums gehört.

Dr. Christoph Titz, Vorsitzender der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) und Gynäkologe in Delmenhorst, ist überzeugt, dass die Untersuchung und Früherkennung von Brustkrebs durch die Mammographie deutlich verbessert wurde: "Die Heilungschancen hängen im Wesentlichen von einer Früherkennung ab", so Titz. "Das Screening ist das beste Programm, das es zurzeit gibt."

Dr. Vanessa Kääb-Sanyal, Geschäftsführerin der Kooperationsgemeinschaft Mammographie, lobte die zentralen Leistungen, die für andere Zentren von Oldenburg aus erbracht werden. Inzwischen sei das Referenzzentrum Nord auch von der EUREF, einer Referenzorganisation für qualitätsgesichertes Brust-Screening und Diagnoseleistungen, zertifiziert. Alle Auswertungen zeigten, dass die vom Zentrum betreuten Screening-Einheiten den Qualitätsanforderungen gerecht würden.

Das Zentrum passe gut in die medizinische Entwicklung in der Stadt, so Bürgermeisterin Christine Wolff. Es schließe eine Lücke im Angebot der European Medical School (EMS). "Der Kampf gegen den Krebs ist die wichtigste Aufgabe in der Humanmedizin", sagte Wolff.

Zur Unterhaltung trugen Benedikt Vermeer vom Literaturkeller Bremen, dem "kleinsten Theater der Welt", und die Bremer Violinistin Anna Markowa bei.

Verfasser/in:

KVN




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