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nä 04/2018
aktualisiert am: 16.04.2018

 

  Bezirksstellen

Themen und Termine


 


Arbeitssicherheit und Hygiene in Betrieben

Oldenburg. Die Ärztevereine Ammerland und Oldenburg-Land luden am 7. März zur Fortbildung in den Räumen der Agrarfrost GmbH & Co. KG nach Wildeshausen ein. Nach einer grundsätzlichen Einführung zum Thema Arbeitsmedizin durch Wolfgang Grashorn, dem Vorsitzenden der Bezirksstelle Oldenburg der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) sowie des Ärztevereins Oldenburg-Land, und einer Begrüßung durch den Inhaber der Firma Agrarfrost, Eike Stöver, berichtete Dr. med. Henning Popp, wie im Betrieb die Themen Arbeitssicherheit und Unfallverhütung umgesetzt werden.

Im Anschluss wurden die Teilnehmer durch einen Mitarbeiter der Firma Agrarfrost durch den Betrieb geführt. "Vor allem dieser praxisnahe Teil der Fortbildung stößt bei den Teilnehmern immer wieder auf Begeisterung", erklärt Wolfgang Grashorn und kündigt weitere Fortbildungen zum Thema Arbeitssicherheit in Betrieben an.


25 Jahre "Kinder von Tschernobyl"

Eröffnungsvortrag des diesjährigen Ärzteforums Weser-Ems widmet sich den Erfolgen der Landesstiftung

Aurich / Oldenburg / Osnabrück / Wilhelmshaven. Das von vier Bezirksstellen der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) veranstaltete Ärzteforum Weser-Ems findet in diesem Jahr am 21. April statt. Von 10 bis 17 Uhr warten im Hotel Heidegrund in Garrel/Petersfeld spannende Seminare in vier Blöcken auf die Teilnehmer. Themen sind zum Beispiel das Notrufmanagement und seine Schnittstellen, die Therapie des Morbus Parkinson, Psychiatrie für Nichtpsychiater und viele mehr. Bei Teilnahme an maximal fünf Seminaren können zehn Fortbildungspunkte erworben werden.

Auch Kurzentschlossene können sich jetzt noch anmelden unter http://www.aekn.de/aerzteforum-weser-ems

Programm

10 bis 11.15 Uhr
Begrüßung und Eröffnungsvortrag zum Thema: 25 Jahre Landesstiftung "Kinder von Tschernobyl" - Was ist geschehen, was ist geblieben?
Wolfgang Grashorn, Dr. med. Gisbert Voigt,
Professor Dr. med. Heyo Eckel


Seminarblock 1 - 11.30 bis 12.30 Uhr
Die Großleitstelle Oldenburger Land - Das Notrufmanagement und seine Schnittstellen
Frank Leenderts

Update Rheumatologie Teil 1
Dr. med. Michael Schwarz-Eywill

Therapie des Morbus Parkinson
Dr. med. Katja Odin

Das akut erkrankte Kind für Nicht-Pädiater Teil 1
Susanne Thönnißen

Update Antibiotika-Therapie in der ambulanten Medizin
Dr. med. Jutta Esser

Seminarblock 2 - 12.45 bis 13.45 Uhr
Update Rheumatologie Teil 2
Dr. med. Michael Schwarz-Eywill

Qualifizierter Entzug in der Inneren Medizin. Die Behandlung chronisch alkoholabhängiger Menschen
Dr. med. Markus Dornbach

Das akut erkrankte Kind für Nicht-Pädiater Teil 2
Susanne Thönnißen

Sexuelle Funktionsstörungen bei Mann und Frau
Dr. med. Viola Kürbitz


Seminarblock 3 - 14.45 bis 15.45 Uhr
Psychiatrie für Nichtpsychiater Teil 1
Jeanette Böhler

Dermatologie für Nichtdermatologen Teil 1
Dr. med. Volker Jasnoch

Das kranke Kind im Bereitschaftsdienst
Susanne Thönnißen

Gesund im Alter - eine Herausforderung
Professorin Dr. med. Sylvia Kotterba

Seminarblock 4 - 16 bis 17 Uhr
Psychiatrie für Nichtpsychiater Teil 2
Jeanette Böhler

Dermatologie für Nichtdermatologen Teil 2
Dr. med. Volker Jasnoch

Arzneimitteldosierungen bei eingeschränkter Nierenfunktion
Dr. med. Stephan Watermeyer

überlastungsschäden im Laufsport
Dr. med. Marcus Beuchel




Mehr Präzision im OP: Roboter assistiert MHH-Chirurgen

Hannover. Die roboter-assistierte Chirurgie hält in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) Einzug: Unter Federführung der Bauchchirurgen nutzen mit den Urologen, der Frauenheilkunde und der Herz- und Thoraxchirurgie gleich vier Kliniken das robotergestützte OP-System der neuesten Generation - den OP-Roboter da Vinci Xi. Erst die technische Weiterentwicklung des Systems bietet nun die Voraussetzung für einen multidisziplinären Einsatz. "Dieses Assistenzsystem unterstützt die Chirurgen der MHH bei vielen Eingriffen, damit die Patienten noch schonender und sicherer operiert werden können", erklärte MHH-Vizepräsident Dr. med. Andreas Tecklenburg am 13. März gegenüber der Presse. Darüber hinaus sei diese Technologie ein wichtiger Baustein in der Weiterbildung der nächsten Generation von Chirurgen.

Das 3,1 Millionen Euro teure robotergestützte OP-System wird über die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert. Ende November 2017 wurde es in einen OP-Saal der Viszeralchirurgie installiert, anschließend wurden ausgewählte Ärzte nach einem strikten Curriculum geschult. "Da Vinci ist ein perfekter Helfer für uns Operateure", betonte Professor Dr. med. Jürgen Klempnauer, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Der Operateur sieht auf dem Konsolenmonitor ein vergrößertes 3D-Bild des Operationsfelds. Er kann von der Konsole aus die Arme des Roboters mit den mikrochirurgischen Instrumenten steuern. "Dabei lenkt der Operateur mit seinen Handbewegungen in Echtzeit die Arme und die daran befestigten Instrumente millimetergenau sehr viel exakter, da jede Bewegung mehrfach übersetzt ist. Unwillkürliche Bewegungen wie etwa ein Händezittern werden ausgeglichen", erläutert Dr. med. Markus Winny, Oberarzt und Bereichsleiter. Dank der bis zu mikroskopischen Vergrößerung stellt das System sogar Strukturen wie Gefäße oder Nerven detailgetreu dar.


Für Röntgenstrahlen unsichtbar

Hannover. Das Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT in Hannover nahm im März den ersten für Röntgenstrahlen durchlässigen Untersuchungsstuhl einer deutschen Kinderklinik in Betrieb. Patienten mit schweren Beeinträchtigungen, die sich von alleine nicht auf einem Stuhl oder in einer bestimmten Körperhaltung aufrecht halten können, sind mit Hilfe dieses Spezialstuhls aus Carbon einfacher zu röntgen. Eine kindgerechte und besonders strahlungsarme Vorgehensweise ist dabei selbstverständlich, betont Pressesprecher Björn-Oliver Bönsch.



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