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nä 02/2018
aktualisiert am: 15.02.2018

 

  Honorar & Verträge

Moderate Steigerungen von Honorar und Fallwert

Ergebnisse der Honorarabrechnung 3/2017


 

Mit gut drei Prozent Honorarwachstum bei knapp zwei Prozent Fallzahlzuwachs setzt sich der Trend eines moderaten Realwachstums - nach dem osterferienbedingten Ausnahmequartal 2/2017 - im dritten Quartal 2017 für die niedersächsischen Vertragsärzte fort.

Der ausgeschüttete Gesamthonorarumsatz hat sich in 3/2017 gegenüber dem Vorjahresquartal wie folgt entwickelt:

Insgesamt:+3,0 Prozent
Pro Arzt:+2,6 Prozent
Fachärzte gesamt: +2,4 Prozent
Fachärzte pro Arzt:+1,9 Prozent
Hausärzte gesamt:+3,3 Prozent
Hausärzte pro Arzt:+3,1 Prozent
Fachärzte gesamt: +5,9 Prozent seit 3/2015
Fachärzte pro Arzt:+4,6 Prozent seit 3/2015
Hausärzte gesamt:+7,7 Prozent seit 3/2015
Hausärzte pro Arzt:+7,6 Prozent seit 3/2015


Die jeweils etwas höheren Honorarsteigerungen im hausärztlichen Versorgungsbereich gehen insbesondere auf steigende Vergütungen aus den Bereichen der Prävention, Schutzimpfung und der geriatrischen Versorgung zurück. Auch die neuen Zuschläge zur Förderung von qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten (NäPA) sowie zur Erstellung des Medikationsplans trugen hierzu bei.

Aktuelle Situation


Der Orientierungswert, aus dem sich letztlich alle Euro-EBM-Preise errechnen, wurde für das Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent auf 10,53 Cent erhöht. Dies entspricht bundesweit einer Erhöhung der Gesamtvergütungen um etwa 315 Millionen Euro. Neben der Erhöhung der Preiskomponente konnte im Hinblick auf die steigende Morbidität mit den niedersächsischen Kassenverbänden auch eine Erhöhung der Mengenkomponente vereinbart werden. Die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV) wurde demnach in 2017 um weitere 0,5646 Prozent gesteigert.

In den Honorarverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen konnte diesmal im Rahmen des "Honorarpakets 2017/2018" für Niedersachsen eine Vereinbarung über zwei Jahre erzielt werden. Für beide Jahre stellen die Krankenkassen der KVN mit jeweils 2,5 Mio. Euro ein Sonderkontingent zur Förderung der Praxisbesonderheiten in den ersten beiden Quartalen 2017 und ab 3/2017 zur Förderung der Wegegelder (GOP 40220 bis 40230), der Samstagssprechstunde von Kinderärzten (GOP 01102), der Strukturpauschale für konservativ tätige Augenärzte (GOP 06225) sowie der Zusatzpauschale ösophago-Gastroduodenoskopie (GOP 04511 und 13400) zur Verfügung. Die GOP der Wegegelder werden dabei linear um 11,43 Prozent erhöht. Die Förderung der restlichen Leistungen erfolgt analog den bisherigen Förderungswürdigen Leistungen, d.h. je nach Verhältnis des zur Verfügung stehenden Volumens und abgerechneten Leistungsbedarfs.

Die verbliebenen Finanzmittel aus der übergangsregelung zur Delegationsassistenz aus der Honorarvereinbarung des Jahres 2014 in Höhe von ca. 1,7 Mio. Euro werden zu je einem Sechstel in den Quartalen 3/2017 bis 4/2018 zur Förderung der ärztlich angeordneten Hilfeleistungen anderer Personen (GOP 03062 und 03063) im Rahmen eines diesbezüglichen Zuschlags verwendet.

Für das Screening auf kritische angeborene Herzfehler mittels Pulsoxymetrie, das der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in die Kinder-Richtlinie aufgenommen hat, wurden zum 1. Juli 2017 zwei neue GOP 01702 und 01703 in den EBM-Abschnitt 1.7.1 aufgenommen. Sie entsprechen in Struktur und Bewertung den Leistungen für das Neugeborenen-Hörscreening. Da es sich um Präventionsleistungen handelt, erfolgt die Vergütung extrabudgetär.

Ab 3/2017 können nichtärztliche Praxisassistenten (NäPA) in Facharztpraxen auch Hausbesuche durchführen. Bislang war deren Tätigkeit auf Besuche in Heimen beschränkt. Dazu wurden zum 1. Juli 2017 im Kapitel 38 "Delegationsfähige Leistungen" die GOP 38202 und für die Betreuung eines weiteren Patienten die GOP 38207 aufgenommen. Die neuen GOP werden extrabudgetär vergütet und sind nicht von Hausärzten berechnungsfähig, da diese bereits entsprechende Leistungen im Kapitel 3 abrechnen können.

Die Substitutionsbehandlung kann ab 3/2017 auch im Rahmen von Hausbesuchen (GOP 01410 und 01413 EBM) erfolgen, wenn eine chronische Pflegebedürftigkeit vorliegt, die eine Substitutionsbehandlung in der Arztpraxis nicht zulässt. Dazu wurden die Abrechnungsanmerkungen der GOP 01950 EBM entsprechend angepasst. Zur Abbildung des Aufwandes bei der Behandlung von Opiatabhängigen im Rahmen der Take-Home-Vergabe wurde die GOP 01949 (69 Punkte) in den EBM aufgenommen. Sie ist je Behandlungstag, aber höchstens zweimal in der Behandlungswoche berechnungsfähig. Damit konnte für Take-Home die Bewertung je Sitzung von 39 auf 69 Punkte angehoben werden. Des Weiteren wurde für die konsiliarische Untersuchung und Beratung eines Patienten im Rahmen des Konsiliariusverfahrens die GOP 01960 (90 Punkte) eingeführt. Die neuen GOP 01949 und 01960 werden wie auch die bestehenden Leistungen des EBM-Abschnittes 1.8 extrabudgetär vergütet.

Mit Wirkung zum 01.07.2017 hat der Bewertungsausschuss basierend auf der neuen Psychotherapie-Richtlinie die Einführung von neuen Leistungen und die Neustrukturierung des EBM-Abschnitts 35.2 im Kontext der neuen Vergütungssystematik für Gruppentherapien beschlossen. Während es bislang nur zwei Gruppengrößen mit jeweils gemittelter Bewertung gab, gibt es ab 3/2017 nun jeweils sieben Gruppen entsprechend der Teilnehmeranzahl mit einer eigenständigen neuen Leistungsbewertung. Im Ergebnis steigt das Honorar für Gruppentherapien - je nach Gruppenstärke unterschiedlich - um etwa 20 Prozent. Mit der Einführung der neuen GOP für die Gruppentherapie war es erforderlich, den EBM-Abschnitt 35.2 neu zu strukturieren, um alle Leistungen übersichtlich und systematisch abbilden zu können. Hierfür wurden Einzeltherapien, Gruppentherapien und Zuschläge in drei Abschnitte (35.2.1 bis 35.2.3) unterteilt. Infolge der Neustrukturierung haben die psychodiagnostischen Testverfahren in EBM-Abschnitt 35.3 ebenfalls neue Gebührenordnungspositionen erhalten.

Die wichtigsten Änderungen zum Vorjahresquartal auf einen Blick:


- Anhebung des EBM-Orientierungswertes um +0,9 Prozent auf 10,53 Cent ab 1/2017,
- MGV-Steigerung zur Berücksichtigung der Veränderung der Morbiditätsstruktur um +0,5646 Prozent ab 1/2017,
- Erweiterung der Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen ab 3/2017,
- Ausschüttung der verbliebenen Finanzmittel aus der übergangsregelung zur Delegationsassistenz in 3/2017 bis 4/2018,
- Einführung des Screenings auf angeborene Herzfehler mittels Pulsoxymetrie ab 3/2017,
- Hausbesuche von nichtärztlichen Praxisassistenten (NäPA) in Facharztpraxen ab 3/2017,
- Erweiterungen der Substitutionsbehandlung ab 3/2017,
- Neustrukturierung und teilweise Höherbewertung des EBM-Abschnitts 35.2 im Kontext der neuen Vergütungssystematik für Gruppentherapien ab 3/2017,
- Einführung von psychotherapeutischer Sprechstunde und Akutbehandlung ab 2/2017,
- quantitativer immunologischer Test zum Nachweis von fäkalem okkultem Blut im Stuhl (iFOBT) ersetzt den guajakbasierten Test (gFOBT) ab 2/2017,
- Einführung der Videosprechstunde ab 2/2017,
- Aufnahme von Leistungen zur Selbstanwendung eines Real-Time-Messgeräts zur kontinuierlichen interstitiellen Glukosemessung (rtCGM) ab 2/2017,
- Einführung einer Versorgungspauschale "Kindernephrologie" ab 2/2017,
- Aufnahme der telekonsiliarischen Befundbeurteilung von Röntgen- und/oder CT-Aufnahmen ab 2/2017,
- Einführung von Schweregradzuschlägen und einer Abklärungspauschale im Notfall- bzw. Bereitschaftsdienst ab 2/2017,
- Ausweitung der Förderung von qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten sowie der Sozialpädiatrie ab 1/2017,
- Anhebung der Vergütung der Vorsorgeuntersuchungen U2 bis U9 und Aufnahme des Mukoviszidose-Screenings ab 1/2017,
- Einführung des Medikationsplans ab 4/2016 sowie
- Abbildung des Mehraufwands für Herzkatheteruntersuchung und perkutane Koronarinterventionen im Zusammenhang mit der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung ab 4/2016.

Weitere Änderungen zum Vorjahresquartal


Die ambulante psychotherapeutische Versorgung wurde zum 1. April 2017 einer umfangreichen Strukturreform unterzogen und um neue Leistungen ergänzt. Mit der psychotherapeutischen Sprechstunde, der Akutbehandlung und der Rezidivprophylaxe gibt es neue Behandlungsoptionen. Die neuen Leistungen werden in gleicher Höhe vergütet wie die GOP der Richtlinien-Psychotherapie (Kapitel 35.2 EBM). Ursprünglich waren sie niedriger bewertet worden. Dagegen hatte die KBV vor dem Landessozialgericht Berlin-Brandenburg geklagt.

Ab dem 2. Quartal 2017 ersetzt der quantitative immunologische Test zum Nachweis von fäkalem okkultem Blut im Stuhl (iFOBT) den bislang verwendeten Guajak-basierten Test (gFOBT). Haus- und Fachärzte, die den neuen Stuhltest im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung ausgeben, erhalten 6 Euro pro Patient (GOP 01737 EBM). Für den bisherigen Guajak-basierten Test gab es inklusive der Auswertung 2,63 Euro (GOP 01734 EBM).

Entsprechend der gesetzlichen Vorgabe hat der Bewertungsausschuss die Videosprechstunde zum 01.04.2017 für definierte Fachgruppen in den EBM aufgenommen. Die Videosprechstunde wird als Form des "anderen Arzt-Patienten-Kontaktes" definiert. Damit sind Videosprechstunden, wie andere Gespräche und Telefonate, Inhalt der Pauschalen und nicht gesondert berechnungsfähig. Berechnungsfähig sind hingegen die mit der Videosprechstunde zusammenhängenden Kosten als sogenannter "Technikzuschlag" (GOP 01450 EBM) sowie bei ausschließlicher Erbringung einer Videosprechstunde im Behandlungsfall die "Videosprechstunde in Quartalen ohne persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt" (GOP 01439 EBM).

Für die Anleitung von Diabetespatienten oder Bezugsperson zur Selbstanwendung eines Real-Time-Messgerät zur kontinuierlichen interstitiellen Glukosemessung (rtCGM) wurden zum 2. Quartal 2017 die inhaltsgleichen GOP 03355, 04590 und 13360 in die Abschnitte 3.2.3, 4.5.5 und 13.3.2 des EBM aufgenommen.

Zum 01.04.2017 wurde für die Versorgung chronisch niereninsuffizienter Patienten nach § 3 Abs. 3e der Anlage 9.1 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte ein Zuschlag zur Versichertenpauschale GOP 04000 (Versorgungspauschale Kindernephrologie) in den Abschnitt 4.5.4 des EBM aufgenommen.

Die Aufnahme der telekonsiliarischen Befundbeurteilung von Röntgen- und/oder CT-Aufnahmen in den neuen Abschnitt 34.8 des EBM erfolgte fristgerecht gemäß des gesetzlichen Auftrags zum 2. Quartal 2017. Für die Abrechnung dieser neuen Leistungen sind die definierten technischen Anforderungen zu erfüllen, die auch die elektronische Signatur mittels elektronischem Heilberufeausweis einschließt.

Durch den erweiterten ergänzten Bewertungsausschuss wurde mit Wirkung zum 01.04.2017 die Einführung von Schweregradzuschlägen für besonders aufwendige Behandlungsfälle im Notfall- bzw. Bereitschaftsdienst beschlossen. Neu ist außerdem eine Abklärungspauschale für Patienten, die keine Notfallbehandlung benötigen. Die Regelungen gelten sowohl für den organisierten Bereitschaftsdienst als auch für Behandlung durch Krankenhäuser.

Vor dem Hintergrund, dass das vorgesehene jährliche Vergütungsvolumen für die qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten in 2015 und 2016 nicht ausgeschöpft werden konnte, hat der Bewertungsausschuss die entsprechende Förderung mit Wirkung zum 01.01.2017 ausgeweitet. Der Strukturzuschlag für Kosten wie Ausbildung, höhere Gehälter und zusätzliche Praxisausstattung (GOP 03060) steigt von 2,30 auf 3,58 Euro je Behandlungsfall. Er wird auf die hausärztliche Strukturpauschale (GOP 03040) gezahlt für bis zu 700 Fälle. Die Höchstgrenze lag vorher bei 584 Fällen. Damit erhalten Ärzte bis zu 2.506 Euro im Quartal und damit eine fast doppelt so hohe Förderung. Neben der höheren Strukturförderung wurde zudem vereinbart, dass mehr Hausarztpraxen (infolge geringerer Mindestfallzahlgrenzen) von der Förderung nichtärztlicher Praxisassistenten profitieren sollen.

Da auch das jährliche Vergütungsvolumen zur Förderung der Sozialpädiatrie nicht ausgeschöpft wurde, wurde die Berechnungsmöglichkeit des entsprechend 2015 eingeführten Zuschlags ausgeweitet. Seit dem 1. Januar 2017 kann die GOP 04356 EBM nun dreimal statt bisher zweimal im Krankheitsfall angesetzt werden. Des Weiteren hat der Bewertungsausschuss eine Anhebung der Vergütung der Vorsorgeuntersuchungen U2 bis U9 an die durch die neugefasste Kinder-Richtlinie erweiterten Untersuchungs- und Beratungsinhalte beschlossen.

Laborreform: Regelungen für Speziallabor für Nichtlaborärzte


Die KBV hat mit verbindlicher Wirkung zum 4. Quartal 2012 Vorgaben zur Vergütung laboratoriumsmedizinischer Leistungen erlassen. Diese sollen dazu führen, dass deutschlandweit die Laborleistungen einheitlich vergütet werden. Die von der KBV vorgegebene sogenannte Laborabstaffelungsquote "Q" beläuft sich für das 3. Quartal 2017 auf 91,58 Prozent.

Für die Arztgruppen Rheumatologie, Endokrinologie, Nuklearmedizin, Hämatologie, Dermatologie, Gynäkologie, Pneumologie und Urologie sieht die KBV-Vorgabe zusätzlich für die OIII-Eigenerbringung die Bildung von Speziallabor-Budgets vor. Seit 1/2014 berechnet sich die diesbezügliche Obergrenze nach der sogenannten Referenzfallwertmethode. Ausnahmen sind nur für solche Praxen möglich, die der KV nachweisen, dass sie die Anforderungen der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen erfüllen.

Die Quotierung mit der Laborquote "Q" bleibt davon unbenommen. Von dieser Quotierungsregelung gibt es keine Ausnahme.

Praxisbesonderheiten


Praxisbesonderheiten ergeben sich aus einem besonderen Versorgungsauftrag oder einer besonderen, für die Versorgung bedeutsamen fachlichen Spezialisierung und zusätzlich einer um mindestens 20 Prozent über der jeweiligen Zuweisung aus RLV und QZV liegenden Anforderung auf den Fällen mit Praxisbesonderheit. Die Bedeutung der Praxisbesonderheiten nimmt - insbesondere im fachärztlichen Versorgungsbereich - weiter stetig zu. So beläuft sich für 3/2017 der auf Praxisbesonderheiten entfallende Anteil am zugewiesenen RLV-/QZV-Budget der Fachärzte auf durchschnittlich 8,9 Prozent. Im hausärztlichen Versorgungsbereich machen Praxisbesonderheiten im Durchschnitt nur etwa 0,7 Prozent des budgetierten Gesamtvolumens aus (Hausärzte: 0,4 Prozent / Kinderärzte: 3,6 Prozent).

Um eine Doppelförderung desselben Falles einerseits im Rahmen der Stärkung der Grundversorgung durch PFG bzw. hausärztliche Zusatzpauschale (PHG) sowie andererseits als Praxisbesonderheit auszuschließen, werden bei PFG/PHG-berechtigten und als Praxisbesonderheit gekennzeichneten Fällen die diesbezüglichen PFG-QZV-Zuweisungen bzw. der EBM-Wert der PHG (GOP 03040/04040 EBM) auf die Höhe der Praxisbesonderheit angerechnet. Damit ist eine klare Trennung der Förderung zwischen Grund- und Spezialversorgung gewährleistet.

Als Arztgruppen mit dem höchsten Honoraranteil an Praxisbesonderheiten sind insbesondere Anästhesisten, Neurochirurgen, Hämato-/Onkologen sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie zu nennen, bei denen der diesbezügliche Anteil in 3/2017 zwischen 37 und 54 Prozent liegt. Das zur Vergütung der Praxisbesonderheiten notwendige Honorarvolumen wird - neben den im Rahmen der Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen hierfür von den Krankenkassen zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln - durch Vorweg-Abzug bei den Fachärzten aus dem Versorgungsbereich bzw. im hausärztlichen Versorgungsbereich aus dem jeweiligen Arztgruppentopf aufgebracht.
Der mit 40,4 Prozent größere Anteil extrabudgetärer Leistungen (EBM-entdeckelte Leistungen und Sonderverträge) im fachärztlichen Bereich (Hausärzte: 15,2 Prozent) resultiert insbesondere aus der Tatsache, dass Psychotherapie und Präventionsleistungen dort in höherem Maße sowie Dialysen und ambulante Operationen nahezu ausschließlich erbracht werden. Auch ein großer Teil der neu in den GKV-Leistungskatalog aufgenommenen Leistungen, die oftmals extrabudgetär vergütet werden, sind fachärztliche Leistungen. Bei den Hausärzten kommen noch die HzV-Leistungen hinzu, welche mittlerweile einen Anteil von 3,6 Prozent des hausärztlichen Gesamthonorarumsatzes ausmachen.

Auch bei den Vorab-Leistungen ist der Anteil im fachärztlichen Bereich mit 15,3 Prozent höher als die 10,1 Prozent im hausärztlichen Bereich. Hier hat sich der Anteil der Hausärzte jedoch durch die Einführung der neuen Leistungsbereiche Geriatrie, Sozialpädiatrie und Palliativmedizin im Rahmen der Weiterentwicklung des Hausarzt-EBM merklich erhöht. Hinzu kommt ein Kosten-Anteil von 1,8 Prozent bei den Fachärzten und 0,1 Prozent bei den Hausärzten.

Leistungen, die sehr aufwändig, aber nicht typisch für alle Ärzte einer Arztgruppe sind, finden sich vorwiegend im Bereich der Qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen (QZV) wieder. Da das Aufgabenspektrum innerhalb der fachärztlichen Gruppen wesentlich stärker differenziert und die Abrechnungsbestimmungen des EBM ebenso vielfältig sind, ist der Anteil der QZV-Leistungen bei Fachärzten mit 14,7 Prozent höher als bei den Hausärzten mit 6,3 Prozent, die im Wesentlichen Pauschalen aus dem RLV-Bereich abrechnen.

Ausschöpfungsgrade von RLV und QZV

Die RLV-/QZV-Ausschöpfungsgrade (jeweils inklusive der genehmigten Praxisbesonderheiten) fallen in den beiden Versorgungsbereichen weiterhin recht unterschiedlich aus. So wurde im fachärztlichen Bereich das mitgeteilte RLV/QZV-Vergütungsvolumen in 3/2017 um durchschnittlich 33,7 Prozent überschritten, wohingegen Haus- und Kinderärzte hier im Durchschnitt betrachtet nur eine überschreitung von 4,0 Prozent aufweisen. Diese Zahlen sind statistische Durchschnittswerte. Sie errechnen sich aus einer Vielzahl von Einzel- und Gemeinschaftspraxen, die aus EBM-bedingten, praxisspezifischen, regionalen und/oder morbiditätsbedingten, aber teilweise auch aus arztindividuellen Gründen ihr RLV/QZV teilweise sehr stark über- oder unterschritten haben. Im Einzelfall bieten die KVN-Bezirksstellen hier jedem Arzt eine individuelle Beratung an, um bereits im Vorfeld Möglichkeiten eines wirtschaftlicheren Praxisangebots zu eruieren.

RLV-Ausschöpfungsgrad nach Fachgruppen

AGArztgruppenbezeichnungAusschöpfungsgrad in %
01-0 AllgeFachärzte für Innere und Allgemeinmedizin, Allgemeinmedizin,
 Praktische Ärzte, Fachärzte für Innere Medizin, die dem
 hausärztlichen Versorgungsbereich angehören103,8%
02-0 KindeFachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, die dem
 hausärztlichen Versorgungsbereich angehören106,0%
Summe Hausärzte104,0%
13-0 AnästFachärzte für Anästhesiologie101,2%
14-0 AugenFachärzte für Augenheilkunde148,9%
15-0 ChiruFachärzte für Chirurgie, für Kinderchirurgie, für
 Plastische Chirurgie, für Herzchirurgie119,5%
50-0 NeuChFachärzte für Neurochirurgie125,7%
16-0 FraueFachärzte für Frauenheilkunde130,3%
17-0 KünstFachärzte für Frauenheilkunde mit fakultativer WB
 Endokrinologie und Reproduktionsmedizin und den
 abgerechneten GONRn 08541 - 08561148,4%
18-0 HNO-ÄFachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde135,6%
19-0 DermaFachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten118,0%
21-0 IntFAFachärzte für Innere Medizin ohne Schwerpunkt, die
 dem fachärztlichen Versorgungsbereich angehören108,8%
22-0 AngioFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Angiologie151,8%
25-0 GastrFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Gastroenterologie120,1%
26-0 HämatFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Hämato-/Onkologie106,6%
27-0 KardiFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Kardiologie165,8%
28-0 InvasFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Kardiologie und invasiver Tätigkeit und
 abgerechneter GONR 34291143,8%
29-0 PneumFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Pneumologie140,9%
30-0 RheumFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Rheumatologie170,5%
61-0 NephrFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Nephrologie141,5%
31-0 KiPsyFachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und
 -psychotherapie103,4%
32-0 MKGesFachärzte für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie187,7%
33-0 NerveFachärzte für Nervenheilkunde/Neurologie113,1%
35-0 NukleFachärzte für Nuklearmedizin169,5%
36-0 OrthoFachärzte für Orthopädie130,4%
39-0 Psy30Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie mit einem
 Anteil an Leistungen der Richtlinien-Psychotherapie
 nach Kapitel 35.2 des EBM im Vorjahresquartal von
 mehr als 30 %95,4%
43-0 RadioFachärzte für Diagnostische Radiologie 169,5%
47-0 UroloFachärzte für Urologie126,9%
48-0 PhyReFachärzte für Physikalisch-Rehabilitative Medizin170,0%
Summe Fachärzte133,7%
Gesamtergebnis116,7%



Feste Punktwerte / Orientierungswert


Für alle entdeckelten Leistungsbereiche, Vorab-Leistungen sowie RLV/QZV-Leistungen bis zur individuell mitgeteilten diesbezüglichen Budgetobergrenze wird ein fester Punktwert in Höhe von 10,53 Cent gezahlt. In Berufsausübungsgemeinschaften/MVZ werden die individuellen RLV und QZV der Ärzte summiert, wodurch u. a. Arbeitsspitzen und Urlaube besser aufgefangen werden können. Etwa 34,0 Prozent des im 3. Quartal 2017 ausgeschütteten Gesamthonorarvolumens wird von den Kassen als Einzelleistung ohne Mengenbegrenzung gezahlt. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (3/2016: 32,6 Prozent) resultiert hier vor allem aus

- der Einführung des Medikationsplans (ab 4/2016),
- der Ausweitung der Förderung von nichtärztlichen Praxisassistenten (1/2017),
- der Ausdeckelung des psychotherapeutischen Einzelgesprächs ab 2/2017,
- der neuen psychotherapeutischen Sprechstunde und Akutbehandlung ab 2/2017,
- der Einführung des Screenings auf angeborene Herzfehler mittels Pulsoxymetrie ab 3/2017,
- der Einführung von Hausbesuchen für nichtärztliche Praxisassistenten (NäPA) in Facharztpraxen ab 3/2017,
- der Erweiterung der Substitutionsbehandlung ab 3/2017 sowie
- der Neustrukturierung und teilweisen Höherbewertung des EBM-Abschnitts 35.2 im Kontext der neuen Vergütungssystematik für Gruppentherapien ab 3/2017.

Die gewichtigsten extrabudgetären Bereiche sind
- Dialysesachkosten mit 6,1 Prozent Honoraranteil,
- ambulante Operationen mit 5,2 Prozent Honoraranteil,
- Psychotherapie mit 4,6 Prozent Honoraranteil und
- Prävention mit 4,6 Prozent Honoraranteil.

Besonders dynamisch entwickelten sich im 3. Quartal 2017 insbesondere die Psychotherapie mit 15,5 Prozent Steigerung zum Vorjahresquartal sowie das Mammographie-Screening (+10,0 Prozent), Schutzimpfungen (+9,2 Prozent), Prävention (+7,6 Prozent), Sozialpsychiatrie (+6,0 Prozent) und die strahlentherapeutischen Leistungen (+5,4 Prozent). Stärkere Rückgänge gab es hingegen im Bereich der belegärztlichen Leistungen (-6,4 Prozent) und der hausarztzentrierten Versorgung (-3,8 Prozent).

Einzelleistungsvergütung ist im Vergleich zur Gesamtvergütung nur so lange vorteilhaft wie die Leistungsmenge steigt. Bei sinkender Leistungsmenge zeigt hingegen das Budget seine Stärke.
Abstaffelungsquote

Für die das Gesamtvolumen aus RLV und QZV überschreitenden Leistungen kann hingegen nur ein abgestaffelter Preis vergütet werden. Dieser ist im fachärztlichen Bereich von der Summe aller individuellen Budgetüberschreitungen im Versorgungsbereich und im hausärztlichen Bereich von der Summe aller individuellen Budgetüberschreitungen in der jeweiligen Arztgruppe abhängig. Diese so genannte Abstaffelungsquote beläuft sich für das 3. Quartal 2017 im fachärztlichen Bereich auf ca. 7,6 Prozent (Vorjahresquartal 7,7 Prozent) des Euro-EBM-Werts, im hausärztlichen Bereich beträgt sie für Hausärzte ca. 39,7 Prozent und für Kinderärzte ca. 27,5 Prozent (Vorjahresquartal 39,7 bzw. 52,3 Prozent).

Fallzahlzuwachsbegrenzung (FZZB)


Eine FZZB war für 3/2017 im hausärztlichen Versorgungsbereich aufgrund der jeweils unter der Grenze von fünf Prozent liegenden Fallzahlentwicklung sowohl bei den Allgemeinmedizinern (+1,4 Prozent) als auch bei den Kinderärzten (+4,4 Prozent) nicht erforderlich.
Im fachärztlichen Versorgungsbereich war für das 3. Quartal 2017 (hier werden die Fallzahlveränderungen des Vor-Vorjahresquartals zum Vorjahresquartal zu Grunde gelegt) eine FZZB bei insgesamt fünf Arztgruppen notwendig (Hämato-/Onkologen, invasive Kardiologen, Nuklearmediziner, Reha-Mediziner und Nephrologen).
Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen
In Umsetzung der Honorarvereinbarung stellen die Krankenkassen der KVN zur Refinanzierung der genehmigten Praxisbesonderheiten sowie zur Zahlung von Zuschlägen für besonders förderungswürdige Leistungen ein Sonderkontingent in Höhe von jährlich insgesamt ca. 20,7 Mio. Euro zur Verfügung (zur Erhöhung des Volumens um 2,5 Mio. Euro siehe unter Teil II Nr. 1). Die sich für das 3. Quartal 2017 ergebenden Punktwertzuschläge für Haus- und Fachärzte sind der nachfolgenden übersicht zu entnehmen.

LeistungsbereichHausärzteFachärzte
Besuche1,00002,8300
Dringende Besuche1,00002,8300
ESWL1,00001,0000
Gespräche und Betreuungsleistungen1,00001,0000
MRT Mamma1,00001,0000
Naevi flammei1,00001,0000
Gruppentherapien1,00002,8300
Psychiatrische Leistungen bei Kindern
und Jugendlichen1,00002,8300
Samstagssprechstunde
von Kinderärzten1,4456./.
Strukturpauschale für
konservativ tätige Augenärzte./.0,3445
Zusatzpauschale
ösophago-Gastroduodenoskopie0,34450,3445


Ausschüttung aus der übergangsregelung zur Delegationsassistenz


Die Ausschüttung der aus der übergangsregelung zur Delegationsassistenz verbliebenen Finanzmittel in Höhe von ca. 1,7 Mio. Euro erfolgt ebenfalls über entsprechende Punktwertzuschläge (siehe unter Teil II Nr. 1.) Der sich für das
3. Quartal 2017 ergebende Zuschlag beläuft sich auf 2,0571 Cent je Punkt. Hieraus resultiert somit ein Aufschlag auf die GOP 03062 EBM (166 Punkte) in Höhe von 3,41 Euro bzw. auf die GOP 03063 EBM (122 Punkte) in Höhe von 2,51 Euro.

Die KVN bietet allen Mitgliedern eine fundierte, neutrale, kostenlose und individuelle Abrechnungsberatung an. Sprechen Sie uns an! Ihre Bezirksstelle vereinbart gerne einen Termin mit Ihnen.

GKV-Umsatzstatistik - Gesamt


Die nebenstehende Tabelle zeigt als Ergebnis der Arztabrechnung des 3. Quartals 2017 den Honorarumsatz einschließlich Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern der einzelnen Fachgruppen.

Durch die große Vielfalt der Verrechnungsmöglichkeiten von Honorar in den verschiedensten fachgruppen- und ortsübergreifenden Praxiskonstellationen, Anstellungsverträgen in mehreren Praxen mit nahezu beliebiger Aufteilung der Stundenzahl, Rotation und einem bunten Strauß von begründbaren Ausnahmetatbeständen büßen Fachgruppenwerte generell jedoch immer mehr an Aussagekraft ein.

Der Rückgang des Gesamthonorarumsatzes bei den Chirurgen und den ermächtigten Ärzten beruht auf einem entsprechenden Rückgang der Fallzahl und der Leistungsmenge insbesondere im Bereich der ambulanten Operationen. Die statistisch rückläufigen Honorare je Arzt bei den Anästhesisten, den Augenärzten, den Kardiologen, den Hämatologen, den Radiologen und den Nuklearmedizinern gehen jeweils auf eine steigende Arztzahl zurück.

Der überdurchschnittliche Anstieg des Honorarumsatzes bei den internistischen Rheumatologen beruht insbesondere auf einem Zuwachs im Bereich der Laborleistungen (EBM-Abschnitt 32.3) sowie auf dem Zuschlag zur Erstellung des Medikationsplans (GOP 13697 EBM). Bei den Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie wie auch bei den Fachärzten für psychotherapeutische Medizin und natürlich auch bei den Vertragstherapeuten resultiert der ausgewiesene relativ hohe Honoraranstieg aus einer starken Steigerung - auch aufgrund der Höherbewertung der Gruppentherapien - im Bereich der antragspflichtigen Psychotherapie. Die Neurochirurgen konnten ihr Honorar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insbesondere aufgrund erhöhter Leistungsmengen in der Teilradiologie, der Schmerztherapie sowie der ambulanten Operationen steigern. Bei den "Sonstigen Ärzten" geht der hohe Zuwachs überwiegend auf entsprechende Steigerungen im Bereich der Strahlentherapie und des genetischen Labors zurück. Die hausärztlichen Kinderärzte profitierten von der Höherbewertung der Vorsorgeuntersuchungen.

Spalte (7) der Umsatzstatistik zeigt die weiterhin auffallende beträchtliche Streuung der Fallzahlentwicklung im fachärztlichen Versorgungsbereich.

Umsatzstatistik der Fachgruppen

2/2017 im Vergleich zu 2/2016 - GKV-Honorarumsatz einschl. Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern

Fachgruppenausgezahltes Honorar in euroFallzahlAnzahl der rzteausgezahltes Honorar je Arzt in euro
2/20162/2017Vernd.(%)2/20162/2017Vernd.(%)2/20162/2017Vernd.(%)2/20162/2017Vernd.(%)
12345678910111213141516
Anästhesisten (01)10.687.611,3510.819.138,531,23 68.20270.2172,95 156,71154,08-1,68 2322361,72 46.067,2945.843,81-0,49
Augenärzte (04)35.701.542,5235.959.498,830,72 695.275703.6801,21 51,3551,10-0,49 4784851,46 74.689,4274.143,30-0,73
Chirurgen (07,09,37)21.765.240,3821.340.933,31-1,95 339.294329.475-2,89 64,1564,770,97 315313-0,63 69.096,0068.181,90-1,32
Gynäkologen (10,12)56.557.973,8557.609.719,791,86 1.286.0131.298.4860,97 43,9844,370,89 909904-0,55 62.219,9963.727,572,42
HNO-Ärzte (13,15)20.218.521,5720.755.297,412,65 505.693516.5032,14 39,9840,180,50 356354-0,56 56.793,6058.630,783,23
Dermatologen (16)16.816.386,7017.253.331,422,60 468.245472.4540,90 35,9136,521,70 283279-1,41 59.421,8661.839,904,07
Nephrologen (20)52.212.697,4152.298.483,090,16 47.26248.9023,47 1.104,751.069,45-3,20 163161-1,23 320.323,30324.835,301,41
Kardiologen (22)13.109.037,1213.365.757,221,96 187.471192.2372,54 69,9369,53-0,57 1741782,30 75.339,2975.088,52-0,33
Lungenärzte (29)8.204.715,648.324.728,031,46 124.493126.6011,69 65,9165,76-0,23 9089-1,11 91.163,5193.536,272,60
Gastroenterologen (34)12.446.797,0313.040.009,764,77 119.778124.5664,00 103,92104,680,73 1281333,91 97.240,6098.045,190,83
fachärztl. Internisten (90)10.425.789,1010.442.819,920,16 136.462135.320-0,84 76,4077,171,01 124121-2,42 84.078,9486.304,302,65
Hämatologen (92)10.885.629,2811.308.485,243,88 55.76157.7253,52 195,22195,900,35 82864,88 132.751,58131.494,01-0,95
intern. Rheumatologen (93)4.558.085,924.887.491,587,23 52.86654.5053,10 86,2289,674,00 48480,00 94.960,12101.822,747,23
Angiologen (97)1.590.014,951.639.090,273,09 26.19125.835-1,36 60,7163,444,50 2524-4,00 63.600,6068.295,437,38
Laborärzte (26,28)33.956.254,2635.204.776,763,68 1.507.2471.575.3814,52 22,5322,35-0,80 81810,00 419.213,02434.626,873,68
Mund-K.-Gesichtschir. (35)3.615.722,153.774.286,604,39 18.28718.9973,88 197,72198,680,49 1141150,88 31.716,8632.819,883,48
Nervenärzte (38)13.455.008,9613.563.866,580,81 204.385204.162-0,11 65,8366,440,93 218211-3,21 61.720,2264.283,734,15
Neurologen (95)6.133.872,476.374.195,283,92 103.675106.1662,40 59,1660,041,49 1051093,81 58.417,8358.478,860,10
Fachärzte für Psychiatrie u.
Psychotherapie (FG 50)8.051.653,188.458.640,915,05 65.66566.4751,23 122,62127,253,78 232231-0,43 34.705,4036.617,495,51
Psychother. Medizin (FG 52)2.892.364,053.186.249,8710,16 9.2219.6995,18 313,67328,514,73 129125-3,10 22.421,4325.490,0013,69
Ki.- u. Ju.psychiater (FG 40)10.430.773,7910.891.589,544,42 34.49135.7083,53 302,42305,020,86 1201210,83 86.923,1190.013,143,55
Neurochirurgen (41)2.668.665,822.891.002,448,33 32.94633.3301,17 81,0086,747,09 71710,00 37.586,8440.718,348,33
Orthopäden (44)26.594.753,8727.158.099,412,12 555.089572.4893,13 47,9147,44-0,98 4504581,78 59.099,4559.297,160,33
Urologen (56)14.423.916,3314.779.483,402,47 270.189279.7363,53 53,3852,83-1,03 2382411,26 60.604,6961.325,661,19
Radiologen (53)
ohne Strahlentherap.29.710.130,5930.233.195,011,76 471.353492.5804,50 63,0361,38-2,62 2292342,18 129.738,56129.201,69-0,41
Nuklearmediziner (59)7.098.681,327.235.834,731,93 89.85089.350-0,56 79,0180,982,49 70722,86 101.409,73100.497,70-0,90
Sonstige Ärzte (47,53-1,63,
72,91,94)30.967.411,5433.376.879,507,78 354.886372.2614,90 87,2689,662,75 2122203,77 146.072,70151.713,093,86
Summe Fachärzte (ohne
erm. Ärzte u. Vertragsther.)465.179.251,15476.172.884,432,36 7.830.2908.012.8402,33 59,4159,430,03 5.6765.7000,42 81.955,4783.539,101,93
hausärztl. Kinderärzte (23)33.980.716,5336.075.487,716,16 522.875545.3994,31 64,9966,151,78 4874880,21 69.775,6073.925,185,95
Allg./Prakt.Ärzte/hausärztl.
Internisten(80)329.659.824,43339.541.908,213,00 4.852.6294.924.6471,48 67,9368,951,50 4.9915.0010,20 66.050,8667.894,802,79
Summe Hausärzte363.640.540,96375.617.395,923,29 5.375.5045.470.0461,76 67,6568,671,51 5.4785.4890,20 66.381,9968.430,933,09
Ermächtigte Ärzte26.592.507,6626.385.454,16-0,78 229.401220.086-4,06 115,92119,893,42 1.1481.145-0,26 23.164,2123.044,06-0,52
Vertragsther. (69,70,71)36.338.284,9940.493.165,4611,43 90.521100.42310,94 401,43403,230,45 1.5961.6221,63 22.768,3524.964,969,65
Laborgemeinschaften (25)4.305.525,264.402.647,412,26
Summe zugel., erm. Ärzte
und Vertragstherapeuten896.056.110,02923.071.547,383,01 13.525.71613.803.3952,05 66,2566,870,94 13.89813.9560,42 64.473,7566.141,562,59
Nichtvertragsärzte (75,76)10.965.381,3711.360.858,723,61 302.159296.231-1,96 36,2938,355,68
Gesamtsumme (aller Ärzte)907.021.491,39934.432.406,103,02 13.827.87514.099.6261,97 65,5966,271,04 13.89813.9560,42 65.262,7466.955,602,59 1) Umsatz Radiologen (53), Nuklearmediziner (59), Urologen (56) ohne Kontrastmittel             


Umsatzstatistik der Augenärzte

2/2017 im Vergleich zu 2/2016 - GKV-Honorarumsatz einschl. Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern

Fachgruppenausgezahltes Honorar in euroFallzahlAnzahl der rzteausgezahltes Honorar je Arzt in euro
2/20162/2017Vernd.(%)2/20162/2017Vernd.(%)2/20162/2017Vernd.(%)2/20162/2017Vernd.(%)
12345678910111213141516
Praxis - rein konservativ10.416.331,8710.322.943,41-0,90 343.551337.704-1,70 30,3230,570,82 218215-1,38 47.781,3448.013,690,49
Praxis - kons./operierend22.353.285,9822.947.413,302,66 311.693332.2266,59 71,7269,07-3,69 2342475,56 95.526,8692.904,51-2,75
Praxis - rein operierend2.931.924,672.689.142,12-8,28 40.03133.750-15,69 73,2479,688,79 2623-11,54 112.766,33116.919,223,68
Gesamt
35.701.542,5235.959.498,830,72 695.275703.6801,21 51,3551,10-0,49 4784851,46 74.689,4274.143,30-0,73

Verfasser/in:

KVN




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