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nä 11/2017
aktualisiert am: 15.11.2017

 

  Honorar & Verträge

Licht und Schatten der Einzelleistungsvergütung

Ergebnisse der Honorarabrechnung 2/2017


 



Abb. 1


 


Mit einem nur marginalen Anstieg des insgesamt ausgeschütteten Honorarvolumens bzw. sogar einem Rückgang des Honorars je Arzt stellt das 2. Quartal 2017 in der jüngeren Historie ein Novum für die niedersächsischen Vertragsärzte dar. Diese Entwicklung ist insbesondere zurückzuführen auf die gegenüber dem Vorjahresquartal gesunkene Fallzahl und Leistungsmenge. Inzwischen werden fast 50 Prozent aller Leistungen arztseitig ohne Mengenbegrenzung vergütet, sei es in Form der klassischen Einzelleistungsvergütung, über Selektivverträge oder Vorab-Leistungen. Bei einer sinkenden Leistungsmenge bedeutet dies unmittelbar sinkende Einnahmen für den Arzt. Vermutlich entscheidender Faktor ist dabei die Lage der Osterferien mit der Folge ferienbedingter Abwesenheiten von Ärzten wie Patienten. In 2/2017 lagen die Osterferien im 2. Quartal, im Vorjahr hingegen vollständig im 1. Quartal. Im Zweijahresvergleich schwächt sich die Auswirkung ab, da 2015 die Osterferien quartalsübergreifend je zur Hälfte im 1. und 2. Quartal lagen.

Der ausgeschüttete Gesamthonorarumsatz hat sich in 2/2017 gegenüber dem Vorjahresquartal wie folgt entwickelt:

Insgesamt:+0,1 Prozent
Pro Arzt:-0,4 Prozent
Fachärzte gesamt: -1,0 Prozent
Fachärzte pro Arzt:-1,7 Prozent
Hausärzte gesamt:+1,5 Prozent
Hausärzte pro Arzt:+1,5 Prozent
Fachärzte gesamt: +5,1 Prozent seit 2/2015
Fachärzte pro Arzt:+3,6 Prozent seit 2/2015
Hausärzte gesamt:+6,8 Prozent seit 2/2015
Hausärzte pro Arzt:+6,7 Prozent seit 2/2015


Die mit +1,47 Prozent noch leicht positive Honorarentwicklung im hausärztlichen Versorgungsbereich (Fachärzte: -1,02 Prozent) erklärt sich mit der relativ geringer gesunkenen Fallzahl (-0,32 Prozent) im Vergleich zum fachärztlichen Versorgungsbereich (-3,81 Prozent) und mit dem relativ geringeren Anteil entdeckelter Leistungen im hausärztlichen Versorgungsbereich. Auch haben Hausärzte vielfach mehrere Arzt-Patienten-Kontakte je Quartal. In beiden Versorgungsbereichen geht die Leistungsmenge der bereits seit mehr als einem Jahr entdeckelten Leistungen ferienbedingt zurück. Dies macht sich in Fachgruppen mit einem hohen Anteil dieser Leistungen besonders bemerkbar. Bei den Hausärzten wirken sich zudem die neuen Zuschläge für NäPa- und Chroniker-Ziffern sowie die neuen Kooperations- und Koordinationsleistungen in Pflegeheimen honorarsteigernd aus.

Aktuelle Situation


Der Orientierungswert wurde für das Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent auf 10,53 Cent erhöht. Daneben konnte mit den niedersächsischen Kassenverbänden auch eine Erhöhung der Mengenkomponente vereinbart werden. Die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV) wurde demnach in 2017 um weitere 0,5646 Prozent gesteigert.

Die ambulante psychotherapeutische Versorgung wurde zum 1. April 2017 einer umfangreichen Strukturreform unterzogen und um neue Leistungen ergänzt. Mit der psychotherapeutischen Sprechstunde, der Akutbehandlung und der Rezidivprophylaxe gibt es neue Behandlungsoptionen. Die neuen Leistungen werden in gleicher Höhe vergütet wie die GOP der Richtlinien-Psychotherapie (Kapitel 35.2 EBM).

Ab dem 2. Quartal 2017 ersetzt der quantitative immunologische Test zum Nachweis von fäkalem occultem Blut im Stuhl (iFOBT) den derzeit verwendeten Guajak-basierten Test (gFOBT). Haus- und Fachärzte, die den neuen Stuhltest im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung ausgeben, erhalten 6 Euro pro Patient (GOP 01737 EBM). Für die Untersuchung der Stuhlprobe im Labor gibt es ab April zwei neue GOP: die GOP 01738 (7,90 Euro) bei einer präventiven Untersuchung und die GOP 32457 (6,21 Euro) bei einer kurativen Untersuchungsindikation.

Die Videosprechstunde wurde zum 1. April 2017 für definierte Fachgruppen in den EBM aufgenommen. Sie wird als Form des "anderen Arzt-Patienten-Kontaktes" definiert und ist damit, wie andere Gespräche und Telefonate, Inhalt der Pauschalen und nicht gesondert berechnungsfähig. Berechnungsfähig sind hingegen die mit der Videosprechstunde zusammenhängenden Kosten als sogenannter "Technikzuschlag" (GOP 01450 EBM) sowie bei ausschließlicher Erbringung einer Videosprechstunde im Behandlungsfall die "Videosprechstunde in Quartalen ohne persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt" (GOP 01439 EBM).

Patienten mit insulinpflichtigem Diabetes mellitus haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf ein Real-Time-Messgerät zur kontinuierlichen interstitiellen Glukosemessung (rtCGM). Für die Anleitung des Patienten beziehungsweise der Bezugsperson zur Selbstanwendung eines rtCGM wurden zum 2. Quartal 2017 die inhaltsgleichen GOP 03355, 04590 und 13360 in die Abschnitte 3.2.3, 4.5.5 und 13.3.2 des EBM aufgenommen.

Zum 1. April 2017 wurde für die Wahrnehmung des Versorgungsauftrages nach § 3 Abs. 3e der Anlage 9.1 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (Versorgung chronisch niereninsuffizienter Patienten) ein Zuschlag zur Versichertenpauschale GOP 04000 (Versorgungspauschale Kindernephrologie) in den Abschnitt 4.5.4 des EBM aufgenommen. Der Zuschlag in Höhe von 950 Punkten kann einmal im Behandlungsfall abgerechnet werden.

Die Aufnahme der telekonsiliarischen Befundbeurteilung von Röntgen- und/oder CT-Aufnahmen in den neuen Abschnitt 34.8 des EBM erfolgte fristgerecht gemäß des gesetzlichen Auftrags zum 2. Quartal 2017. Für Telekonsile sind die definierten technischen Anforderungen zu erfüllen. Sie sind nur bei bestimmten Fragestellungen und in Abhängigkeit davon nur von bestimmten Vertragsärzten berechnungsfähig.

Durch den erweiterten ergänzten Bewertungsausschuss wurde mit Wirkung zum 01.04.2017 die Einführung von Schweregradzuschlägen für besonders aufwendige Behandlungsfälle im Notfall- bzw. Bereitschaftsdienst beschlossen. Neu ist außerdem eine Abklärungspauschale für Patienten, die keine Notfallbehandlung benötigen. Die Abklärungspauschalen (GOP 01205 bzw. 01207 EBM) sind in den Fällen abzurechnen, in denen bereits bei Inaugenscheinnahme des Patienten ersichtlich ist, dass kein akuter Behandlungsbedarf besteht. Bei akutem weitergehenden Behandlungsbedarf sind die Notfallpauschalen (GOP 01210 bzw. 01212 EBM) sowie ggf. die Schweregradzuschläge berechnungsfähig.

Die wichtigsten Änderungen zum Vorjahresquartal auf einen Blick:


- Anhebung des EBM-Orientierungswertes um +0,9 Prozent auf 10,53 Cent ab 1/2017,
- MGV-Steigerung zur Berücksichtigung der Veränderung der Morbiditätsstruktur um +0,5646 Prozent ab 1/2017,
- Strukturreform der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung mit Einführung von psychotherapeutischer Sprechstunde und Akutbehandlung ab 2/2017,
- quantitativer immunologischer Test zum Nachweis von fäkalem occultem Blut im Stuhl (iFOBT) ersetzt den Guajak-basierten Test (gFOBT) ab 2/2017,
- Einführung der Videosprechstunde ab 2/2017,
- Aufnahme von Leistungen zur Selbstanwendung eines Real-Time-Messgeräts zur kontinuierlichen interstitiellen Glukosemessung (rtCGM) ab 2/2017,
- Einführung einer Versorgungspauschale "Kindernephrologie" ab 2/2017,
- Aufnahme der telekonsiliarischen Befundbeurteilung von Röntgen- und/oder CT-Aufnahmen ab 2/2017,
- Einführung von Schweregradzuschlägen und einer Abklärungspauschale im Notfall- bzw. Bereitschaftsdienst ab 2/2017,
- Ausweitung der Förderung von qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten sowie der Sozialpädiatrie ab 1/2017,
- Anhebung der Vergütung der Vorsorgeuntersuchungen U2 bis U9 und Aufnahme des Mukoviszidose-Screenings ab 1/2017,
- Einführung des Medikationsplans mit extrabudgetärer Vergütung ab 4/2016,
- Abbildung des Mehraufwands für Herzkatheteruntersuchungen und perkutane Koronarinterventionen im Zusammenhang mit der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung ab 4/2016,
- umfangreiche überarbeitung der humangenetischen Leistungen ab 3/2016 mit weiteren Detailänderungen ab 1/2017,
- neue EBM-Kapitel 37 und 38 zur Stärkung von Pflegeheimversorgung und Delegation ab 3/2016 sowie
- neue EBM-Leistungen zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik und Versorgung ab 3/2016.



Weitere Änderungen zum Vorjahresquartal


Vor dem Hintergrund, dass das vorgesehene jährliche Vergütungsvolumen für die qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten in 2015 und 2016 nicht ausgeschöpft werden konnte, hat der Bewertungsausschuss die entsprechende Förderung mit Wirkung zum 01.01.2017 ausgeweitet. Der Strukturzuschlag für Kosten wie Ausbildung, höhere Gehälter und zusätzliche Praxisausstattung (GOP 03060) steigt von 2,30 auf 3,58 Euro je Behandlungsfall. Er wird auf die hausärztliche Strukturpauschale (GOP 03040) gezahlt; künftig für bis zu 700 Fälle (alt: 584). Damit erhalten Ärzte bis zu 2.506 Euro im Quartal und damit eine fast doppelt so hohe Förderung. Zur Förderung nichtärztlicher Praxisassistenten wurde die Mindestzahl von Behandlungsfällen beziehungsweise Mindestzahl von Patienten, die älter als 75 Jahre alt sind, abgesenkt. Ein Hausarzt mit einer vollen Zulassung kann danach einen Praxisassistenten genehmigt bekommen, wenn er durchschnittlich mindestens 700 Behandlungsfälle je Quartal (alt: 860) oder durchschnittlich 120 Fälle je Quartal bei über 75-jährigen Patienten (alt: 160) nachweist. Bei mehreren Hausärzten in der Praxis erhöhen sich diese Mindest-Fallzahlen um 521 (alt: 640) bzw. 80 (alt: 120 Fälle) je weiterem Hausarzt. Einen Zuschlag gibt es außerdem auf die Vergütung für Hausbesuche durch einen qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten (GOP 03062). Die entsprechende Vergütung steigt damit von 17,32 auf 19,59 Euro. Für den Mitbesuch (GOP 03063) werden 14,32 Euro statt 12,73 Euro gezahlt.

Zur Förderung der Sozialpädiatrie kann ab dem 1. Januar 2017 die GOP 04356 EBM dreimal statt bisher zweimal im Krankheitsfall angesetzt werden. Des Weiteren hat der Bewertungsausschuss eine Anhebung der Vergütung der Vorsorgeuntersuchungen U2 bis U9 an die durch die neugefasste Kinder-Richtlinie erweiterten Untersuchungs- und Beratungsinhalte beschlossen. Das Mukoviszidose-Screening wird durch zusätzliche Leistungsinhalte und Anhebung der Leistungsbewertung der GOP 01707 sowie neue Leistungspositionen für die Aufklärung der Eltern und die Labordiagnostik in den EBM aufgenommen.

Die Bewertung der Zuschläge für Infektionsdialysen nach den GOP 40835 und 40836 wird unter anderem aufgrund gestiegener Kosten für Hygienemaßnahmen in einem mehrstufigen Verfahren zum 1. Januar 2017 sowie zum 1. Januar 2018 deutlich angehoben.

Seit dem 1. Oktober 2016 haben Patienten Anspruch auf einen sogenannten bundeseinheitlichen Medikationsplan, sofern sie mindestens drei zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnete, systemisch wirkende Medikamente gleichzeitig einnehmen oder anwenden. Die Vergütung erfolgt für die ersten zwei Jahre extrabudgetär, d.h. auch außerhalb von RLV/QZV entweder a) als Zuschlag auf die Chronikerpauschale (für Haus- und Kinderärzte) oder b) als Zuschlag zur fachärztlichen Grundpauschale (bei den meisten Facharztgruppen) oder c) als Einzelleistung (neue GOP 01630 EBM).

Kardiologen sind seit dem Start der sektorübergreifenden Qualitätssicherung am 1. Januar 2016 verpflichtet, jede Herzkatheteruntersuchung und perkutane Koronarintervention zu dokumentieren. Die Abrechnung der Datenerfassung, Dokumentation und Datenübermittlung erfolgt über die GOP 34291 "Herzkatheteruntersuchung mit Koronarangiographie". Der obligate Leistungsinhalt der GOP wird dazu um die Maßnahme der Qualitätssicherung sowie um ein Aufklärungsgespräch erweitert. Die Bewertung wird um 92 Punkte auf 3.227 Punkte erhöht. Zudem wird eine Kostenpauschale 40306 in den EBM aufgenommen.

Zum 1. Juli 2016 wurden neue Leistungen zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik und Versorgung in den EBM aufgenommen. Sie gelten für Patienten mit einem besonders aufwändigen geriatrischen Versorgungsbedarf und finden sich im neuen EBM-Abschnitt 30.13. Ihre Vergütung erfolgt extrabudgetär.

Ebenfalls mit Wirkung zum 3. Quartal 2016 erhalten Anästhesisten im Rahmen des Patientenadaptierten Narkosemanagements bei Kataraktchirurgie die Möglichkeit, entsprechend der medizinischen Notwendigkeit und patientenindividuell zwischen unterschiedlichen Narkoseverfahren auszuwählen oder sie stufenweise zu kombinieren.

Zum 1. Juli 2016 hat der Bewertungsausschuss zur Stärkung der Pflegeheimversorgung und Delegation zwei neue Kapitel in den EBM eingeführt. Im neuen Kapitel 37 werden die Kooperations- und Koordinationsleistungen in Pflegeheimen geregelt. Das neue Kapitel 38 enthält nunmehr auch die durch Fachärzte an qualifizierte nichtärztliche Praxisassistenten delegationsfähigen Leistungen.

Der Bereich Humangenetik im Kapitel 11 des EBM wurde an den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik angepasst.

Laborreform: Regelungen für Speziallabor für Nichtlaborärzte


Die KBV hat mit verbindlicher Wirkung zum 4. Quartal 2012 Vorgaben für eine einheitliche Vergütung laboratoriumsmedizinischer Leistungen erlassen. Die von der KBV vorgegebene so genannte Laborabstaffelungsquote "Q" beläuft sich für das 2. Quartal 2017 auf 91,58 Prozent.

Für die Arztgruppen Rheumatologie, Endokrinologie, Nuklearmedizin, Hämatologie, Dermatologie, Gynäkologie, Pneumologie und Urologie sieht die KBV-Vorgabe zusätzlich für die OIII-Eigenerbringung die Bildung von Speziallabor-Budgets vor. Seit 1/2014 berechnet sich die diesbezügliche Obergrenze nach der sogenannten Referenzfallwertmethode. Ausnahmen sind nur für solche Praxen möglich, die der KV nachweisen, dass sie die Anforderungen der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen erfüllen. Die Quotierung mit der Laborquote "Q" bleibt davon unbenommen. Von dieser Quotierungsregelung gibt es keine Ausnahme.

Praxisbesonderheiten


Die Bedeutung der Praxisbesonderheiten nimmt - insbesondere im fachärztlichen Versorgungsbereich - weiter stetig zu. Sie machen für 2/2017 bei den Fachärzten durchschnittlich 8,4 Prozent des zugewiesenen RLV/QZV-Budgets aus, im hausärztlichen Versorgungsbereich dagegen nur etwa 0,7 Prozent des budgetierten Gesamtvolumens (Hausärzte: 0,4 Prozent / Kinderärzte: 3,3 Prozent).

Um eine Doppelförderung desselben Falles durch PFG bzw. hausärztliche Zusatzpauschale (PHG) sowie andererseits als Praxisbesonderheit auszuschließen, werden bei PFG/PHG-berechtigten und als Praxisbesonderheit gekennzeichneten Fällen die PFG-QZV-Zuweisungen bzw. der EBM-Wert der PHG (GOP 03040/04040 EBM) auf die Höhe der Praxisbesonderheit angerechnet. Damit ist eine klare Trennung der Förderung zwischen Grund- und Spezialversorgung gewährleistet.

Als Arztgruppen mit dem höchsten Honoraranteil an Praxisbesonderheiten sind insbesondere Anästhesisten, Neurochirurgen, Hämato-/Onkologen sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie zu nennen, bei denen der dieser Anteil in 2/2017 zwischen 34 und 55 Prozent liegt. Das dafür notwendige Honorarvolumen wird - neben den im Rahmen der Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen hierfür von den Krankenkassen seit 1/2013 zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln - durch Vorweg-Abzug bei den Fachärzten aus dem Versorgungsbereich bzw. ab 4/2015 im hausärztlichen Versorgungsbereich aus dem jeweiligen Arztgruppentopf aufgebracht.

Als Arztgruppen mit dem höchsten Honoraranteil an Praxisbesonderheiten sind insbesondere Anästhesisten, Neurochirurgen, Hämato-/Onkologen sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie zu nennen, bei denen der diesbezügliche Anteil in 2/2017 zwischen 34 und 55 Prozent liegt. Das zur Vergütung der Praxisbesonderheiten notwendige Honorarvolumen wird - neben den im Rahmen der Zuschläge für besonders förderungswürdige Leistungen hierfür von den Krankenkassen seit 1/2013 zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln - durch Vorweg-Abzug bei den Fachärzten aus dem Versorgungsbereich bzw. ab 4/2015 im hausärztlichen Versorgungsbereich aus dem jeweiligen Arztgruppentopf aufgebracht.

Aufteilung des ausgezahlten Honorars nach Leistungsbereichen

Der mit 39,75 Prozent größere Anteil extrabudgetärer Leistungen (EBM-entdeckelte Leistungen und Sonderverträge) im fachärztlichen Bereich (Hausärzte: 14,96 Prozent) resultiert insbesondere aus der Tatsache, dass Psychotherapie und Präventionsleistungen dort in höherem Maße sowie Dialysen und ambulante Operationen nahezu ausschließlich erbracht werden. Auch ein großer Teil der neu in den GKV-Leistungskatalog aufgenommenen Leistungen, die oftmals extrabudgetär vergütet werden, sind fachärztliche Leistungen. Bei den Hausärzten kommen noch die HzV-Leistungen hinzu, welche mittlerweile einen Anteil von 3,66 Prozent des hausärztlichen Gesamthonorarumsatzes ausmachen.

Auch bei den Vorab-Leistungen ist der Anteil im fachärztlichen Bereich mit 14,71 Prozent höher als die 10,25 Prozent im hausärztlichen Bereich. Hier hat sich der Anteil der Hausärzte jedoch durch die Einführung der neuen Leistungsbereiche Geriatrie, Sozialpädiatrie und Palliativmedizin im Rahmen der Weiterentwicklung des Hausarzt-EBM merklich erhöht. Hinzu kommt ein Kosten-Anteil von 1,77 Prozent bei den Fachärzten und 0,13 Prozent bei den Hausärzten.

Leistungen, die sehr aufwändig, aber nicht typisch für alle Ärzte einer Arztgruppe sind, finden sich vorwiegend im Bereich der Qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen (QZV) wieder. Da das Aufgabenspektrum innerhalb der fachärztlichen Gruppen wesentlich stärker differenziert und die Abrechnungsbestimmungen des EBM ebenso vielfältig sind, ist der Anteil der QZV-Leistungen bei Fachärzten mit 14,84 Prozent höher als bei den Hausärzten mit 6,41 Prozent, die im Wesentlichen Pauschalen aus dem RLV-Bereich abrechnen.



Ausschöpfungsgrade von RLV und QZV

Die RLV-/QZV-Ausschöpfungsgrade (jeweils inklusive der genehmigten Praxisbesonderheiten) fallen in den beiden Versorgungsbereichen weiterhin recht unterschiedlich aus. So wurde im fachärztlichen Bereich das mitgeteilte RLV/QZV-Vergütungsvolumen in 2/2017 um durchschnittlich 26,6 Prozent überschritten, wohingegen Haus- und Kinderärzte hier im Durchschnitt betrachtet nur eine überschreitung von 0,3 Prozent aufweisen. Den meisten Hausärzten und einigen Facharztgruppen ist es im Osterquartal gelungen, ihre Leistungsmenge dem zur Verfügung stehenden Budget anzupassen. Diese Zahlen sind statistische Durchschnittswerte. Sie errechnen sich aus einer Vielzahl von Einzel- und Gemeinschaftspraxen, die aus EBM-bedingten, praxisspezifischen, regionalen und/oder morbiditätsbedingten aber teilweise auch aus arztindividuellen Gründen ihr RLV/QZV teilweise sehr stark über- oder unterschritten haben. Im Einzelfall bieten die KVN-Bezirksstellen hier jedem Arzt eine individuelle Beratung an, um bereits im Vorfeld Möglichkeiten eines wirtschaftlicheren Praxisangebots zu eruieren.

RLV-/QZV-Ausschöpfungsgrad nach Arztgruppen
(über- und Unterschreitungen wurden auf Arztgruppenebene saldiert)

AGArztgruppenbezeichnungAusschöpfungsgrad in %
01-0 AllgeFachärzte für Innere und Allgemeinmedizin, Allgemeinmedizin,
 Praktische Ärzte, Fachärzte für Innere Medizin, die dem
 hausärztlichen Versorgungsbereich angehören100,2%
02-0 KindeFachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, die dem
 hausärztlichen Versorgungsbereich angehören100,7%
Summe Hausärzte100,3%
13-0 AnästFachärzte für Anästhesiologie97,1%
14-0 AugenFachärzte für Augenheilkunde143,8%
15-0 ChiruFachärzte für Chirurgie, für Kinderchirurgie, für Plastische
 Chirurgie, für Herzchirurgie117,1%
50-0 NeuChFachärzte für Neurochirurgie124,3%
16-0 FraueFachärzte für Frauenheilkunde122,2%
17-0 KünstFachärzte für Frauenheilkunde mit fakultativer WB
 Endokrinologie und Reproduktionsmedizin und den
 abgerechneten GONRn 08541 - 08561126,9%
18-0 HNO-ÄFachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde127,0%
19-0 DermaFachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten111,5%
21-0 IntFAFachärzte für Innere Medizin ohne Schwerpunkt, die dem
 fachärztlichen Versorgungsbereich angehören101,2%
22-0 AngioFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Angiologie149,8%
25-0 GastrFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Gastroenterologie114,7%
26-0 HämatFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Hämato-/Onkologie107,9%
27-0 KardiFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Kardiologie152,8%
28-0 InvasFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Kardiologie und invasiver Tätigkeit und
 abgerechneter GONR 34291139,4%
29-0 PneumFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Pneumologie131,1%
30-0 RheumFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Rheumatologie158,7%
61-0 NephrFachärzte für Innere Medizin mit (Versorgungs-)
 Schwerpunkt Nephrologie136,8%
31-0 KiPsyFachä. f. Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychother.100,5%
32-0 MKGesFachärzte für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie175,7%
33-0 NerveFachärzte für Nervenheilkunde/Neurologie108,2%
35-0 NukleFachärzte für Nuklearmedizin165,0%
36-0 OrthoFachärzte für Orthopädie120,7%
39-0 Psy30Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie mit einem Anteil
 an Leistungen der Richtlinien-Psychotherapie nach Kapitel
 35.2 des EBM im Vorjahresquartal von mehr als 30 %91,6%
43-0 RadioFachärzte für Diagnostische Radiologie 156,9%
47-0 UroloFachärzte für Urologie124,2%
48-0 PhyReFachärzte für Physikalisch-Rehabilitative Medizin155,5%
Summe Fachärzte126,6%
Gesamtergebnis111,8%


Fallzahlzuwachsbegrenzung (FZZB)

Eine FZZB war für 2/2017 im hausärztlichen Versorgungsbereich aufgrund der deutlich unter der Grenze von fünf Prozent liegenden Fallzahlentwicklung sowohl bei den Allgemeinmedizinern (-0,6 Prozent) als auch bei den Kinderärzten (+0,8 Prozent) nicht erforderlich. Im fachärztlichen Versorgungsbereich war für das 2. Quartal 2017 aufgrund der abweichenden Basisquartale (hier werden die Fallzahlveränderungen des Vor-Vorjahresquartals zum Vorjahresquartal zu Grunde gelegt) eine FZZB bei mehreren Arztgruppen notwendig (Anästhesisten, invasive Kardiologen, Pneumologen, Rheumatologen, Kinder- und Jugendlichenpsychiater, Nuklearmediziner, Radiologen, Reha-Mediziner und Nephrologen).

Feste Punktwerte / Orientierungswert

Für alle entdeckelten Leistungsbereiche, Vorab-Leistungen sowie RLV/QZV-Leistungen bis zur individuell mitgeteilten diesbezüglichen Budgetobergrenze wird ein fester Punktwert in Höhe von 10,53 Cent gezahlt. In Berufsausübungsgemeinschaften/MVZ werden die individuellen RLV und QZV der Ärzte summiert, wodurch u. a. Arbeitsspitzen und Urlaube besser aufgefangen werden können. Etwa 33,6 Prozent des im 2. Quartal 2017 ausgeschütteten Gesamthonorarvolumens wird von den Kassen als Einzelleistung ohne Mengenbegrenzung gezahlt. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (2/2016: 32,9 Prozent) resultiert hier vor allem aus

- der Umstrukturierung und Ausdeckelung im Bereich des genetischen Labors im EBM-Kapitel 19.4 (3/2016)
- Kapitel 37 (EBM-Kapitel 37 Kooperations- und Koordinationsleistungen in Pflegeheimen gemäß Anlage 27 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte) ab 3/2016 (Hausärzte, insbesondere GOP 37102, 37105, 37113)
- der Einführung des Medikationsplans (ab 4/2016) ,
- der Ausweitung der Förderung von nichtärztlichen Praxisassistenten (1/2017)
- Die Ausdeckelung des Psychotherapeutischen Einzelgespräches (GOP 22220, 23220) ab 2/2017
- Neue Psychotherapeutische Sprechstunde (GOP 35151), neue Psychotherapeutische Akutbehandlung (GOP 35152) ab 2/2017

Die gewichtigsten extrabudgetären Bereiche sind

- Dialysesachkosten mit 5,9 Prozent Honoraranteil,
- ambulante Operationen mit 5,2 Prozent Honoraranteil,
- Psychotherapie mit 4,6 Prozent Honoraranteil,
- Prävention mit 4,7 Prozent Honoraranteil,

Besonders dynamisch entwickelten sich nur Dialysesachkosten mit 4,6 Prozent Steigerung sowie die neu eingeführten Leistungen. Starke Rückgänge gab es hingegen im Bereich des Mammographie-Screenings (-11,8 Prozent), der belegärztlichen Leistungen (-10,7 Prozent), des Hautkrebs-Screenings (-10,1 Prozent), der Psychotherapie (-9,4 Prozent im Bereich der "alten" Leistungen), der Wegegelder (-9,1 Prozent), der Sachkosten (-8,2 Prozent), der präventiven Koloskopie (-6,9 Prozent) und des ambulanten Operierens (-5,0 Prozent). Daneben gab es starke Rückgänge auch der Leistungsmenge im Bereich der Prävention, DMP sowie der regionalen Sonderverträge.

Einzelleistungsvergütung ist im Vergleich zur Gesamtvergütung nur so lange vorteilhaft wie die Leistungsmenge steigt. Bei sinkender Leistungsmenge zeigt hingegen das Budget seine Stärke.

   Hausärzte Fachärzte
BereichGOPEBM-EBM-Punktwert-ZuschlagPunktwert-Zuschlag
  PunktzahlEurowertzuschlag je GOP-zuschlagje GOP
    [in Cent] [in Euro][in Cent][in Euro]
Besuche01410212,022,321,00002,122,61945,55
Dringende 01411*469,049,391,00004,692,619412,28
Besuche 01412**626,065,921,00006,262,619416,40
01413***106,011,16  2,61942,78
01415546,057,491,00005,462,619414,30
ESWL263305.119,0539,031,000051,191,000051,19
Gespräche u.21216150,015,801,00001,501,00001,50
Betreuungs-21220136,014,321,00001,361,00001,36
leistungen
MRT Mamma344312.193,0230,921,000021,931,000021,93
Naevi flammei10320186,019,591,00001,861,00001,86
10322152,016,011,00001,521,00001,52
10324149,015,691,00001,491,00001,49
Gruppen-35202418,044,021,00004,182,619410,95
therapien 35202B418,044,021,00004,182,619410,95
35203418,044,021,00004,182,619410,95
35203B418,044,021,00004,182,619410,95
35211418,044,021,00004,182,619410,95
35222418,044,021,00004,182,619410,95
35222B418,044,021,00004,182,619410,95
35223418,044,021,00004,182,619410,95
35223B418,044,021,00004,182,619410,95
35224211,022,221,00004,182,619410,95
35225211,022,221,00004,182,619410,95
Psychiatrische14220136,014,321,00002,112,61945,53
Leistungen bei 14221134,014,111,00002,112,61945,53
Kindern und 1431141,04,321,00002,112,61945,53
Jugendlichen


* ohne Bereitschaftsdienst
** ohne Visiten auf Belegstationen
*** Förderung nur für Fachärzte


Abstaffelungsquote

Für die das Gesamtvolumen aus RLV und QZV überschreitenden Leistungen kann hingegen nur ein abgestaffelter Preis vergütet werden. Dieser ist im fachärztlichen Bereich von der Summe aller individuellen Budgetüberschreitungen im Versorgungsbereich und ab 4/2015 im hausärztlichen Bereich von der Summe aller individuellen Budgetüberschreitungen in der jeweiligen Arztgruppe abhängig. Diese so genannte Abstaffelungsquote beläuft sich für das 2. Quartal 2017 im fachärztlichen Bereich auf ca. 9,5 Prozent (Vorjahresquartal 7,9 Prozent) des Euro-EBM-Werts, im hausärztlichen Bereich beträgt sie für Hausärzte ca. 75,8 Prozent und für Kinderärzte ca. 53,4 Prozent (Vorjahresquartal 42,7 bzw. 49,7 Prozent).




GKV-Umsatzstatistik - Gesamt


Die nebenstehende Tabelle zeigt als Ergebnis der Arztabrechnung des 2. Quartals 2017 den Honorarumsatz einschließlich Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern der einzelnen Fachgruppen.

Durch die große Vielfalt der Verrechnungsmöglichkeiten von Honorar in den verschiedensten fachgruppen- und ortsübergreifenden Praxiskonstellationen, Anstellungsverträgen in mehreren Praxen mit nahezu beliebiger Aufteilung der Stundenzahl, Rotation und einem bunten Strauß von begründbaren Ausnahmetatbeständen büßen Fachgruppenwerte generell jedoch immer mehr an Aussagekraft ein.

Der Rückgang des Honorarumsatzes je Arzt bei den Anästhesisten (-5,3 Prozent), Augenärzten (-4,0 Prozent) und Chirurgen (-4,6 Prozent) sowie der Dermatologen (-4,8 Prozent) und Gastroenterologen (-4,7 Prozent) beruht auf einem Rückgang der Fallzahl und der Leistungsmenge insbesondere im Bereich der ambulanten und belegärztlichen Operationen. Bei den Dermatologen kommt ein Rückgang der Hautkrebs-Screening-Leistungen in Höhe von -10,1 Prozent hinzu, bei den Gastroenterologen ein Rückgang der präventiven Koloskopien von -6,9 Prozent.
Spalte (7) der Umsatzstatistik zeigt die weiterhin auffallende beträchtliche Streuung der Fallzahlentwicklung im fachärztlichen Versorgungsbereich.

Umsatzstatistik der Fachgruppen

1/2017 im Vergleich zu 1/2016 - GKV-Honorarumsatz einschl. Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern

Fachgruppenausgezahltes Honorar in euroFallzahlAnzahl der rzteausgezahltes Honorar je Arzt in euro
1/20161/2017Vernd.(%)1/20161/2017Vernd.(%)1/20161/2017Vernd.(%)1/20161/2017Vernd.(%)
12345678910111213141516
Anästhesisten (01)11.886.857,4511.352.468,84-4,50 74.77672.456-3,10 158,97156,68-1,44 2322340,86 51.236,4548.514,82-5,31
Augenärzte (04)38.654.056,2837.410.395,59-3,22 745.513713.101-4,35 51,8552,461,18 4804840,83 80.529,2877.294,21-4,02
Chirurgen (07,09,37)22.649.625,8121.746.083,47-3,99 346.980326.503-5,90 65,2866,602,02 3143160,64 72.132,5768.816,72-4,60
Gynäkologen (10,12)60.315.851,6959.116.399,36-1,99 1.362.8031.290.463-5,31 44,2645,813,50 9089080,00 66.427,1565.106,17-1,99
HNO-Ärzte (13,15)22.401.543,2622.503.255,170,45 545.213531.326-2,55 41,0942,353,07 3553580,85 63.102,9462.858,25-0,39
Dermatologen (16)18.760.230,3517.931.068,96-4,42 505.742481.574-4,78 37,0937,230,38 2812820,36 66.762,3963.585,35-4,76
Nephrologen (20)49.608.739,8251.433.873,533,68 47.58448.5211,97 1.042,551.060,031,68 1611620,62 308.128,82317.493,053,04
Kardiologen (22)14.345.279,1814.220.111,22-0,87 200.719193.215-3,74 71,4773,602,98 1741803,45 82.444,1379.000,62-4,18
Lungenärzte (29)8.957.061,979.020.067,650,70 135.202129.965-3,87 66,2569,404,75 90900,00 99.522,91100.222,970,70
Gastroenterologen (34)13.064.757,6012.835.144,06-1,76 126.540123.364-2,51 103,25104,040,77 1291333,10 101.277,1996.504,84-4,71
fachärztl. Internisten (90)11.133.596,2510.728.277,80-3,64 142.583134.303-5,81 78,0979,882,29 125121-3,20 89.068,7788.663,45-0,46
Hämatologen (92)10.648.457,4411.121.435,204,44 55.33757.1383,25 192,43194,641,15 81843,70 131.462,44132.398,040,71
intern. Rheumatologen (93)4.879.126,335.146.418,625,48 55.97655.241-1,31 87,1693,166,88 47482,13 103.811,20107.217,053,28
Angiologen (97)1.775.720,691.667.842,33-6,08 28.47224.944-12,39 62,3766,867,20 2624-7,69 68.296,9569.493,431,75
Laborärzte (26,28)35.422.445,7734.219.554,50-3,40 1.603.4961.574.330-1,82 22,0921,74-1,58 8380-3,61 426.776,46427.744,430,23
Mund-K.-Gesichtschir. (35)3.916.121,993.891.527,26-0,63 19.58519.183-2,05 199,96202,861,45 1141150,88 34.351,9533.839,37-1,49
Nervenärzte (38)14.160.746,0413.947.722,02-1,50 213.348204.525-4,14 66,3768,202,76 219214-2,28 64.660,9465.176,270,80
Neurologen (95)6.294.175,826.631.534,695,36 105.279107.0081,64 59,7961,973,65 1021085,88 61.707,6161.403,10-0,49
Fachärzte für Psychiatrie u.
Psychotherapie (FG 50)8.434.296,898.316.233,08-1,40 66.69766.109-0,88 126,46125,80-0,52 233231-0,86 36.198,7036.001,01-0,55
Psychother. Medizin (FG 52)3.168.572,593.146.911,45-0,68 9.5259.8543,45 332,66319,35-4,00 130126-3,08 24.373,6424.975,492,47
Ki.- u. Ju.psychiater (FG 40)11.821.995,1711.849.978,380,24 37.47037.9461,27 315,51312,29-1,02 1191222,52 99.344,5097.130,97-2,23
Neurochirurgen (41)2.796.349,422.702.134,30-3,37 33.32831.842-4,46 83,9084,861,14 71710,00 39.385,2038.058,23-3,37
Orthopäden (44)28.179.609,2828.192.960,940,05 577.836561.650-2,80 48,7750,202,93 4484551,56 62.900,9161.962,55-1,49
Urologen (56)15.262.011,9915.154.352,86-0,71 287.412280.851-2,28 53,1053,961,62 2392410,84 63.857,7962.881,13-1,53
Radiologen (53)
ohne Strahlentherap.30.974.467,9530.373.909,75-1,94 494.123463.806-6,14 62,6965,494,47 2292310,87 135.259,69131.488,79-2,79
Nuklearmediziner (59)7.333.900,057.316.459,05-0,24 93.15689.049-4,41 78,7382,164,36 70711,43 104.770,00103.048,72-1,64
Sonstige Ärzte
(47,53-1,63,72,91,94)32.151.587,0832.048.301,17-0,32 397.686367.077-7,70 80,8587,317,99 2112204,27 152.377,19145.674,10-4,40
Summe Fachärzte (ohne
erm. Ärzte u. Vertragstherap.)488.997.184,16484.024.421,25-1,02 8.312.3817.995.344-3,81 58,8360,542,91 5.6715.7090,67 86.227,6884.782,70-1,68
hausärztl. Kinderärzte (23)35.597.243,9536.628.276,642,90 542.254547.2860,93 65,6566,931,95 4844891,03 73.548,0274.904,451,84
Allg./Prakt.Ärzte/
hausärztl.Internisten(80)336.983.809,03341.434.624,181,32 4.821.4204.799.353-0,46 69,8971,141,79 5.0125.005-0,14 67.235,4068.218,711,46
Summe Hausärzte372.581.052,98378.062.900,821,47 5.363.6745.346.639-0,32 69,4670,711,80 5.4965.494-0,04 67.791,3168.813,781,51
Ermächtigte Ärzte26.644.902,6726.068.832,58-2,16 240.012215.734-10,12 111,01120,848,86 1.1401.1460,53 23.372,7222.747,67-2,67
Vertragstherap. (69,70,71)40.281.638,9241.082.076,291,99 92.14398.8117,24 437,16415,76-4,90 1.5941.6181,51 25.270,7925.390,650,47
Laborgemeinschaften (25)4.629.510,694.428.543,03-4,34
Summe zugel., erm. Ärzte
und Vertragstherapeuten933.134.289,42933.666.773,970,06 14.008.21013.656.528-2,51 66,6168,372,64 13.90113.9670,47 67.127,1366.848,05-0,42
Nichtvertragsärzte (75,76)11.191.911,1611.604.076,763,68 304.851301.910-0,96 36,7138,444,71
Gesamtsumme (aller Ärzte)944.326.200,58945.270.850,730,10 14.313.06113.958.438-2,48 65,9867,722,64 13.90113.9670,47 67.932,2567.678,88-0,37


Umsatzstatistik der Augenärzte

1/2017 im Vergleich zu 1/2016 - GKV-Honorarumsatz einschl. Sachkosten vor Abzug von Betriebskosten und Steuern

Fachgruppenausgezahltes Honorar in euroFallzahlAnzahl der rzteausgezahltes Honorar je Arzt in euro
1/20161/2017Vernd.(%)1/20161/2017Vernd.(%)1/20161/2017Vernd.(%)1/20161/2017Vernd.(%)
12345678910111213141516
Praxis - rein konservativ11.304.917,5510.977.312,93-2,90 376.722347.579-7,74 30,0131,585,23 221220-0,45 51.153,4749.896,88-2,46
Praxis - konservativ/operierend23.983.571,7123.211.355,58-3,22 329.679328.266-0,43 72,7570,71-2,80 2352391,70 102.057,7597.118,64-4,84
Praxis - rein operierend3.365.567,023.221.727,08-4,27 39.11237.256-4,75 86,0586,480,50 24268,33 140.231,96123.912,58-11,64
Gesamt 38.654.056,2837.410.395,59-3,22 745.513713.101-4,35 51,8552,461,18 4804840,83 80.529,2877.294,21-4,02



Verfasser/in:

KVN




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