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aktualisiert am: 16.10.2017

 

  Bezirksstellen

Themen und Termine


 


Oldenburger Ärztetag am 11. November 2017
Thema "Psychische/Psychiatrische Erkrankungen - Das unterschätzte Problem im ärztlichen Alltag"

Oldenburg. Psychische und psychiatrische Erkrankungen spielen eine häufig unterschätzte Rolle im ärztlichen Alltag. Die Bezirksstelle Oldenburg der Ärztekammer Niedersachsen hat sich deshalb dafür entschieden, sowohl den niedergelassenen als auch den klinisch tätigen Ärzte im Nordwesten Niedersachsen am 11. November auf dem Oldenburger Ärztetag ein aktuelles Fortbildungsangebot zu diesem Thema anzubieten.

Der Fortbildungsausschuss der Bezirksstelle Oldenburg hat eine spannende Veranstaltung konzipiert und erläutert in seiner Einladung die Hintergründe für die Thematik: "Die Abgrenzung zwischen psychosomatischen und psychischen Erkrankungen ist gelegentlich schwierig, oft überlagern sich beide Bereiche. Manchmal ist es undeutlich zu erkennen, ob Veränderungen der Psyche eine Reaktion auf somatische Erkrankungen sind oder ob psychische Probleme somatisiert werden. Und: Welche Erkrankung und Störung steht nun eigentlich im Vordergrund? Wie erkenne ich eine ´handfeste´ Depression? Ist Burnout eine Modeerscheinung? Oder handelt es sich um eine Anpassungsstörung an die Verarbeitung einer Erkrankung? Bin ich Helfer in einer Medikamentensucht oder helfe ich, eine vorübergehende Belastung zu überwinden? Hat ein Kind eine psychiatrische Erkrankung oder kommen Eltern ihrem Erziehungsauftrag nicht nach?" Es wird mit einem großen Interesse für dieses Thema gerechnet, denn psychische Erkrankungen nehmen nach Angaben der Krankenkassen deutlich zu - vermutlich als Reaktionen auf die gestiegenen Anforderungen im Arbeitsleben und die gesellschaftlichen Veränderungen.


Vortrag über Theodor Lessing am 29.11.2017

Hannover. Die nächste Veranstaltung der Reihe "musik/ärztehaus/philospohie" widmet die Bezirksstelle Hannover Professor Dr. Dr. Madjid Samii - dem berühmten Neurochirurgen, der unlängst seinen 80. Geburtstag feierte. Thema ist ein Vortrag über Leben und Werk des hannoverschen Philosophen Theodor Lessing: am 29. November 2017, ab 18 Uhr im Vortragssaal des INI (International Neuroscience Institute), Rudolf-Pichlmayr-Str. 4, 30625 Hannover. Referenten sind Dr. Rainer Marwedel und der hannoversche Ex-Bürgermeister Herbert Schmalstieg.
Anmeldung bei Brigitte Bartels: Tel. 0511 380-2620.



Junge Ärztin erhält Ehrenplakette der ÄKN

Hannover. Als Notärztin und Lehrrettungsassistentin war Dr. Alexandra Jablonka bereits bei mehreren Großeinsätzen dabei - so etwa beim Loveparade-Unglück am 24. Juli 2010 in Duisburg. Für ihre großen humanitären Verdienste erhielt die 32-Jährige am 20. September 2017 die Ehrenplakette der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und ist damit die jüngste Trägerin dieser Auszeichnung. Jablonka qualifiziert sich derzeit an der Klinik für Immunologie und Rheumatologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zur Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie.
"Neben ihrer Tätigkeit in Forschung und Lehre, im Katastrophenschutz und Rettungsdienst sowie als Ärztin in der Rheumatologie schloss Jablonka ein Fernstudium der Gesundheitsökonomie als Betriebswirtin erfolgreich ab. Bereits seit fünfzehn Jahren ist sie zudem aktives Mitglied des Malteser Hilfsdienstes e. V. in Hannover. Hier hat sie eine umfangreiche Führungs- und Rettungsdienstliche Ausbildung durchlaufen, ist ärztliche Leiterin des Einsatzzugs Niedersachsen und Dozentin in der Weiterbildung von Ärzten, Helfern, Ausbildern und Führungskräften", erläuterte Dr. Thomas Buck, Mitglied im Vorstand der ÄKN und stellvertretender Vorsitzender der Bezirksstelle Hannover. "Anlässlich des Flüchtlingszustroms in den Jahren 2015 und 2016 initiierte Alexandra Jablonka ein Team von Ärzten, das in verschiedenen Erstaufnahmeeinrichtungen zur medizinischen Grundversorgung von hunderten Geflüchteten beitrug und abends und an vielen Wochenenden ehrenamtlich nicht nur behandelte und impfte, sondern auch medizinische Erkenntnisse über die Flüchtlinge erfasste und auswertete", ergänzte die Vorsitzende der Bezirksstelle Hannover, Dr. Cornelia Goesmann, bei der Verleihungszeremonie im Ärztehaus Hannover. Aufgrund ihres vielfältigen ehrenamtlichen Einsatzes habe sie bereits eine Anerkennungsurkunde des Bundespräsidenten sowie verschiedene Verdienstmedaillen des Malteser Ritterordens erhalten, darunter die Malteserplakette in Silber sowie die "Refugee Aid Medal".

Die Gesundheit und Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen sind SchwerpunktE der medizinischen Forschung Jablonkas an der MHH. "Seit meiner Schulzeit habe ich bei den Maltesern erlebt, dass ein eingespieltes Team im Notfall viel stärker ist, als jeder einzelne es jemals sein könnte. Als die Flüchtlingskrise Ihren Höhepunkt hatte, war klar, dass jetzt jeder gebraucht wird. Die Kombination aus Katastrophenschutz und Infektiologie war hier ideal und ich habe große Unterstützung aus der MHH erfahren. So konnten wir einerseits die Flüchtlinge bestmöglich medizinisch versorgen und andererseits die gewonnenen Daten zum Gesundheitsstatus öffentlich machen, um den diffusen Ängsten, gerade vor eingeschleppten Infektionen, wissenschaftliche Evidenz entgegenzusetzen. Die wirklich spannenden Fragen, die uns Kollegen zum Thema Flüchtlingsmedizin stellen, sind die treibende Kraft hinter unserer Forschung", sagte Jablonka anlässlich der Auszeichnung der ÄKN.
http://www.mh-hannover.de/fluechtlingsmedizin.html


Ärzteball 2018

Oldenburg. Auch 2018 lädt der Ärzteverein Oldenburg die Ärzteschaft und alle, die sich mit uns verbunden fühlen, herzlich zum festlichen Ball in der Weser-Ems-Halle ein. Mit einer schwungvollen Partyband wird bis in die Morgenstunden getanzt und Unterhaltung geboten. Auch viele befreundete Gruppen haben in den letzten Jahren zusammen diese schönen Stunden genossen. Am Samstag, dem 27. Januar 2018 beginnt um 19.30 Uhr der Ball in den oberen Festsälen der Weser-Ems-Halle. Anmeldungen können ab sofort über die Bezirksstelle Oldenburg der Ärztekammer Niedersachsen oder direkt bei kontakt@dr-nuestedt.de angefordert werden. Mit der überweisung des Festbeitrags ist die Teilnahme gesichert, Eintrittskarten werden nicht versandt.




Hausarztpraxen zum Thema Demenz geschult und vernetzt

Hildesheim. Der Landkreis Hildesheim führt in Kooperation mit der Bezirksstelle Hildesheim der Ärztekammer Niedersachsen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen das Modellprojekt "Einbindung der Hausarztpraxen bei Demenz" durch. Das zweijährige Projekt (September 2016 bis August 2018) wird über das Bundesprogramm "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" gefördert.

Infolge der steigenden Lebenserwartung der Menschen wächst die Wahrscheinlichkeit, mit zunehmendem Alter an Demenz zu erkranken. Im Landkreis Hildesheim leben zurzeit circa 5.600 Demenzerkrankte. Bis 2030 wird sich der Anteil der Menschen mit Demenz voraussichtlich um 40 Prozent erhöhen. Die Erfahrung zeigt, das Demenzerkrankte oft viel zu spät Hilfen zur besseren Bewältigung ihres Alltags und der Erkrankung annehmen. Auch die pflegenden Angehörigen erhalten Beratung und Entlastung nicht selten erst dann, wenn sie bereits an ihre Belastungsgrenzen geraten sind. Zudem sind Beratungs- und Unterstützungsangebote häufig nicht bekannt.

Im Rahmen des Modellprojekts wurde eine Informationsmappe erstellt und jeweils zehn Exemplare an alle Hausarztpraxen im Landkreis kostenlos verteilt. Die Informationsmappe bietet einen umfassenden überblick über die vielfältigen wohnortnahen nichtärztlichen Beratungs- und Hilfsangebote und wird bei einer entsprechenden Diagnose an die Betroffenen oder ihre Angehörigen ausgehändigt. Die Inanspruchnahme der Angebo­te kann dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz so lange wie möglich eigen- und selbständig im gewohnten sozialen Wohnumfeld verbleiben können. Dadurch werden auch die Angehörigen bei der Versorgung und Pflege spürbar entlastet.

Zudem wurden im März und August 2017 in Hildesheim sowie Alfeld Fortbildungen für Hausärzte und Medizinische Fachangestellte (MFA) mit insgesamt 66 Teilnehmern (27 Ärzte und 39 MFA) durchgeführt. Im Rahmen der Fortbildung wurden die Grundlagen der Diagnostik, Testverfahren, medikamentösen Behandlung, rechtliche Aspekte und Inhalte der Informationsmappe vermittelt. Die Resonanz war bei allen Beteiligten sehr positiv.

Neben einer regelmäßigen öffentlichkeitsarbeit ist ein weiterer Erfahrungsaustausch, die Einbindung in dem Netzwerk "Mit Denken - Demenzfreundliche Region Hildesheim" und am
6. Juni 2018 eine abschließende Fachtagung geplant. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung: Tel.: 05121 309-1591, E-Mail: manuel.stender@landkreishildesheim.de


Sommerfest bei Sonnenschein

Hildesheim. Am 27. August hatten die Ärzte aus dem Landkreis Hildesheim wieder die Möglichkeit, sich beim Sommerfest der drei Hildesheimer Ärztevereine im Söhrer Forsthaus in entspannter Atmosphäre mit Kollegen auszutauschen und zu vernetzen. Rund 95 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit und brachten auch ihre Familie mit zum Brunch. Bei viel Sonnenschein und angenehmer Klaviermusik konnten so neue Kollegen kennengelernt und bestehende Kontakte gefestigt werden. Mit dabei war auch Kammerpräsidentin Dr. Martina Wenker, die den ungezwungenen kollegialen Austausch fern von Arbeitsalltag und -routine sehr schätzt. Neben den Vorsitzenden der ausrichtenden Ärztevereine, Dr. Joachim Thum, Dr. Hans-Detlev Reimann und Dr. Bernd Schüttrumpf, war auch die Vorsitzende der ÄKN-Bezirksstelle Hildesheim, Dr. Dorothea Mordeja, mit dabei sowie ihr Stellvertreter, Dr. Helmut Anderten, und die Mitglieder des Bezirksstellenvorstands Dr. Franz-Josef Algermissen und Tobias Steiniger.




1. Oldenburger Tag der Allgemeinmedizin

Oldenburg. Die Abteilung Allgemeinmedizin der Universität Oldenburg lädt am 21. Oktober 2017 zum 1. Oldenburger Tag der Allgemeinmedizin (TDA) ein. Die unabhängige Fortbildungsveranstaltung mit praxisorientierten, interaktiven Workshops für Hausärzte sowie Medizinische Fachangestellte findet auf dem Campus Haarentor der Universität statt. Eingerahmt wird die ganztägige Veranstaltung durch ein öffentliches Abendsymposium am 20. Oktober im ehemaligen Landtag zum Thema "Allgemeinmedizin und hausärztliche Versorgung im Nordwesten". Außerdem besteht die Möglichkeit, sich am 22. Oktober am "Lauf der Allgemeinmedizin" zu beteiligen, der im Rahmen des Oldenburg Marathons stattfindet.

Weitere Informationen sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie online unter uni-oldenburg.de/tda


Come together am Stadtfestfreitag

Oldenburg. Am 1. September hat der Ärzteverein Oldenburg wieder zum jährlichen "Come together" aller Oldenburger Kollegen eingeladen. Am "Stadtfestfreitag" findet dieses Treffen seit über 10 Jahren statt und wird immer beliebter. Fast 250 Ärzte aus den Krankenhäusern und den Praxen der Stadt nutzten die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen. Viele Gedanken wurden ausgetauscht und das Netzwerk der Zusammenarbeit wurde wieder etwas enger und persönlicher. "Gerade in Zeiten der schnellen elektronischen Kommunikation kann solch ein persönliches Treffen gar nicht hoch genug bewertet werden", resümierte der sehr zufriedene Vereinsvorsitzende Dr. Volker Nüstedt. Die Tradition wird natürlich fortgesetzt. Auch für die Assistenzärzte in den Krankenhäusern bot das Come together eine gute Möglichkeit, sich über ihre weiteren beruflichen Entwicklungen zu informieren.




Fotoausstellung im Neuen Rathaus

Hannover. Ab dem 20. November 2017 werden im Neuen Rathaus Fotografien ausgestellt, die Wohnungslose in Hannover von Ihrem Leben(sraum) gemacht haben. Die Bezirksstelle Hannover der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) lädt anlässlich dieser Ausstellung herzlich zum Diskussionsabend am 24. November um 17 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses Hannover ein. Professor Dr. Oskar Negt, Leibniz-Universität Hannover, und Dr. Cornelia Goesmann, Vorsitzende der ÄKN-Bezirksstelle Hannover, werden zu philosophischen und medizinischen Fragestellungen in Bezug auf Obdachlosigkeit referieren und zu Diskussionen anregen.
Zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an Brigitte Bartels: Tel. 0511 380-2620.


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