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nä 06/2017
aktualisiert am: 15.05.2017

 

  Selbstverwaltung

VV-Mitglieder stellen sich vor


 


Name: Dr. Stefan Krafeld

Geburtsdatum:
30. August 1966

Familienstand: Verheiratet

Fachrichtung: Allgemeinmedizin

Praxissitz in: Lohne b.
Oldenburg

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Die Ergebnisse der Arbeit der KV sind für die niedergelassenen Ärzte oft unbefriedigend und unverständlich. Ich möchte dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen für niedergelassene Ärzte zu verbessern oder wo das nicht möglich ist die Rahmenbedingungen besser zu kommunizieren.

Was möchten Sie in den nächsten sechs Jahren erreichen?
Mein Traum ist es, dass alle Ärzte von der Arbeit als Arzt ausreichend gut leben können, nicht mehr gezwungen sind, Abrechnungsakrobatik betreiben zu müssen oder Igel verkaufen zu müssen.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Die Ärzteschaft zu vereinen und sich nicht weiter von der Politik gegeneinander ausspielen zu lassen. Patientenströme sinnvoll zu steuern, notwendige Maßnahmen/Termine schneller möglich zu machen und unnötige zu verhindern.

Ihr Lebensmotto?
Leben kannst du nur jetzt!

Name: Dr. med. Christoph Titz

Geburtsdatum:
24. Dezember 1948

Famillenstand: verheiratet, drei Kinder

Fachrichtung: Gynäkologie

Praxissitz in: Delmenhorst

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Ich bin seit 1996 Mitglied der Vertreterversammlung und war in der letzten Legislaturperiode der Vorsitzende. Auch in dieser Legislaturperiode bin ich wieder zum Vorsitzenden gewählt worden. Mein Engagement wollte ich gerne fortsetzen, denn wenn man etwas erreichen will, muss man auch Flagge zeigen.

Was möchten Sie in den nächsten sechs Jahren erreichen?
Ich glaube, wir haben in den letzten sechs Jahren schon viel erreicht, aber es gibt noch viel zu tun, z.B weiteres Umsetzen der Servicegedanken für die niedergelassenen Ärzte, Nachwuchsgewinnung, Bereitschaftsdienst, gerechte Honorierung sowie weiter einheitliches Auftreten nach Außen.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Den Status der Körperschaft und der Selbstverwaltung zu behaupten und der Politik klar zu machen, dass gesetzgeberische Maßnahmen und Reglementierungen kein sinnvoller Weg sind, um auch in Zukunft eine gute ambulante ärztliche Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen.

Ihr Lebensmotto?
Offenheit und Ehrlichkeit sowie ein fairer Umgang miteinander.



Name: Götz Schwope

Geburtsdatum:
11. Januar 1961

Familienstand: verheiratet, ein 18 jähriger Sohn

Fachrichtung: Kinder- und Jgdl.-Psychotherapeut

Praxissitz: seit 1999 in Stadthagen niedergelassen als KJP

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Ich möchte die Interessen der niedergelassenen KJP vertreten: Die tägliche Arbeit von niedergelassenen KJP erfordert eine hohe Kooperationsleistung, wie es so schön heißt "sektorenübergreifend". Dazu müssen die bisherigen Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden. Für die Versorgung brauchen wir weiterhin eine 20-prozentige KJP-Quote bei den niedergelassenen Psychotherapeuten. Darüber hinaus setze ich mich für eine Weiterentwicklung der bisherigen Bedarfsplanung ein, hin zu aktuelleren und relevanteren Verhältniszahlen und einer morbididätsorientierten Bedarfsplanung.

Was möchten Sie in den nächsten sechs Jahren erreichen?
Aktuell beschäftigen uns PP und KJP die Umsetzung und die finanziellen Auswirkungen der veränderten Psychotherapierichtlinie. Das BMG sowie die KBV und KVN sind dabei offenbar erfreulicherweise der Argumentation der Berufsverbände gefolgt. In sechs Jahren wünsche ich mir, dass wir PP und KJP nicht mehr von gravierenden Honorarungerechtigkeiten sprechen, sondern von angemessener Honorargerechtigkeit. Die regelmäßigen gerichtlichen Klärungsprozesse können kein dauerhafter Weg sein, bleiben aber sicherlich als letztes Mittel der Klärung unabdingbar.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Wohl darin, immer wieder in eine zieldienliche Kooperation zwischen (und innerhalb) der Ärzteschaft und den PP KJP im Sinne bereichernder Koexistenz zu kommen, um nicht zum Spielball der Krankenkassen bzw. der Politik zu werden. Die KVN und KBV müssen weiterhin als starke, seriöse und kompetente Ansprechpartner in der Gesundheitspolitik auftreten, um die unterschiedlichen Interessen der Mitglieder zu vertreten.

Name: Matthias Feindt

Geburtsdatum:
14. März 1967

Familienstand: Verheiratet, 3 Töchter

Fachrichtung: Pädiatrie

Praxissitz in: Göttingen

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Ich bin schon länger im Berufsverband der Kinderärzte engagiert. Dabei habe ich gelernt, dass sich mit beharrlicher politischer Arbeit tatsächlich einige Dinge verändern lassen. Für die KVN habe ich einige Ideen.

Was möchten Sie in den nächsten sechs Jahren erreichen?
Die Bedingungen für die Patientenversorgung in Deutschland verschlechtern sich trotz großer Fortschritte in der Forschung merklich. Wir Ärzte müssen uns gemeinsam bei der Politik für eine vernünftige Versorgung unserer Patienten einsetzen. Wenn die Arztzeit wieder dem Patienten zur Verfügung steht, anstatt von "Absicherungsdokumentation" und "Regressvermeidungsversorgung" absorbiert zu werden, macht das Arztsein auch wieder mehr Spaß! Dann brauchen wir uns keine Nachwuchssorgen mehr zu machen.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Wir haben zurzeit einen großen Abstand sowohl nach Innen ("die KV hat ... gestrichen" von Kollegen) als auch nach Außen ("die Ärzte sind korrupt und unehrlich" seitens der öffentlichkeit). Hier glaubwürdig erkennbare Ziele zu formulieren und ggfls. durchzusetzen ist m.E. die schwerste Aufgabe unserer Gremien.

Ihr Lebensmotto?
Lieber auf einem trockenen Ast als in einem goldenen Käfig! (aus einem Glückskeks)



Verfasser/in:
Redaktion



Lena Strodtmann, M.A.





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