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nä 04/2017
aktualisiert am: 15.04.2017

 

  Selbstverwaltung

VV-Mitglieder stellen sich vor


 


Name: Kay Gottschewsky

Geburtsdatum:
21. Mai 1966

Familienstand: verheiratet

Fachrichtung:
Gynäkologie

Praxissitz in: 28832 Achim

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Um durch aktive Mitarbeit zu versuchen, die Arbeitsbedingungen für die ambulant tätigen Ärzte zu verbessern und Missstände abzustellen.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
Ich möchte an der Umgestaltung des KV-Notdienstes mitarbeiten. Dieser sollte akzeptabel für Ärzte und Patienten ausgestaltet werden, wobei allerdings auch der Patient stärker als bisher in die Verantwortung mit einbezogen werden muss.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Die Arbeitsbedingungen der in der ambulanten Versorgung tätigen Ärzte akzeptabel zu gestalten und dementsprechenden Einfluss auf die Politik zu nehmen.

Ihr Lebensmotto?
Gemeinsam sind wir stark.



Name: Kay Gottschewsky

Geburtsdatum:
21. Mai 1966

Familienstand: verheiratet

Fachrichtung:
Gynäkologie

Praxissitz in: 28832 Achim

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Um durch aktive Mitarbeit zu versuchen, die Arbeitsbedingungen für die ambulant tätigen Ärzte zu verbessern und Missstände abzustellen.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
Ich möchte an der Umgestaltung des KV-Notdienstes mitarbeiten. Dieser sollte akzeptabel für Ärzte und Patienten ausgestaltet werden, wobei allerdings auch der Patient stärker als bisher in die Verantwortung mit einbezogen werden muss.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Die Arbeitsbedingungen der in der ambulanten Versorgung tätigen Ärzte akzeptabel zu gestalten und dementsprechenden Einfluss auf die Politik zu nehmen.

Ihr Lebensmotto?
Gemeinsam sind wir stark.



Name: Susanne Buse

Geburtsdatum:
6. April 1964

Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Söhne

Fachrichtung: Gynäkologie, Geburtshilfe, Psychotherapie

Praxissitz in: Bad Lauterberg

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Weil ich mich für unsere ärztlichen Belange und insbesondere unsere fachärztlichen Belange einsetzen möchte.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
- Honorargerechtigkeit,
- Transparente Selbstverwaltung
- Erhalt der Facharztpraxis
- Klare Interessenvertretung in der öffentlichkeit
- Neue Leistungen nur gegen neues Geld
- Keine weiteren Umverteilungen im Facharzttopf

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Dass unsere Selbstverwaltung wieder eine ärztliche Selbstverwaltung wird und sich angemessen mit unserer Vorstellung von ärztlicher Berufsausübung im Kräftespiel zwischen Gesetzgebung und Krankenkasseninteressen behaupten kann.

Ihr Lebensmotto?
Man wächst mit seinen Aufgaben.



Name:
Dr. med. Stephan Brune

Geburtsdatum:
29. Januar 1959

Familienstand : Verheiratet

Fachrichtung: Innere Medizin, Kardiologie, Sportmedizin

Praxissitz in: Stade

Warum haben Sie für die W kandidiert?
Seit sechs Jahren bin ich Vorsitzender der Bezirksstelle Stade. Im Rahmen der Möglichkeiten der Vertreterversammlung möchte ich die Zukunft des deutschen Gesundheitswesens mitgestalten.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Bereich. Erhalt und Stärkung der Bezirksstellen. Mehr Einfluss der Kassenärztlichen Vereinigung und der Vertreterversammlung auf gesundheitspolitische Entscheidungen.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Die Sicherstellung des Versorgungsauftrages.

Ihr Lebensmotto?
Die Würde des Menschen ist unantastbar.



Name: Uwe Kranz

Geburtsdatum:
1. April 1965

Familienstand: verheiratet

Fachrichtung: Pädiatrie

Praxissitz in: Braunschweig

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Weil ich aktiv, auch im Interesse meiner Fachkolleginnen und -kollegen, die wichtigen Entscheidungen der KV beeinflussen möchte.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
Ich möchte die erforderliche Neuorganisation des ärztlichen Bereitschaftsdienstes mitgestalten, so dass er zukünftig zur beiderseitigen Zufriedenheit von Bevölkerung und Kinderärzten durchgeführt werden kann und dabei die örtlichen Gegebenheiten und Besonderheiten Berücksichtigung finden. Ich möchte meinen Kolleginnen und Kollegen mehr Transparenz bezüglich der Arbeit der KV gewähren.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Einigkeit unter den einzelnen Fachgruppen zu erzielen und in der öffentlichkeit Geschlossenheit zu demonstrieren. Eine gerechte Verteilung der finanziellen Mittel zu erreichen ist dabei elementar.

Ihr Lebensmotto?
Leben und leben lassen. Offenheit und Ehrlichkeit sowie Fairness im gegenseitigen Umgang miteinander.



Name: Dr. Oliver Marschal

Geburtsdatum:
1. Juli 1964

Familienstand: verheiratet

Fachrichtung: Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin

Praxissitz in: Braunschweig

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Ich habe nach meiner Wahl in der letzten Sitzungsperiode viel Gefallen an gesundheitspolitischen Themen gefunden. Auch die gelungene Transparenz der KV-Strukturen und die kollegiale Zusammenarbeit mit den hausärztlichen Kollegen und den Vertretern der Psychotherapeuten habe ich als sehr konstruktiv empfunden. Um all dies auch zukünftig kreativ mit gestalten zu können, habe ich mich zu einer erneuten Kandidatur entschlossen.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
Abschaffung der nutzlosen Terminservicestellen, Solidarität innerhalb der Ärzteschafft stärken, noch deutlichere Einmischung in politische Themen, die uns als Ärzte angehen und die wir auch im lokalen Umfeld mit gestalten sollten. Weiterer Ausbau des Servicegedankens in der KVN, obwohl da sich schon viel getan hat. Bewahrung der Selbstverwaltung, nur die sichert unsere Praxen.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
In der Einheit und konsequenten Vertretung ärztlicher Standpunkte gegen Strömungen von außen, die ohne wirkliche Kenntnisse unseres Berufsinhaltes und unseres Praxisalltages vorgenommen wird. Oft ohne Sinn und Ziel.
Hier professionelle Arbeit zu leisten bedeutet auch konsequent seriös aufzutreten und im eignen Haus Ordnung, Rechtskonformität und Schulterschluss zu demonstrieren.

Ihr Lebensmotto?
Hoffnung ist die kleine Stimme die Du flüstern hörst "Vielleicht" auch wenn es so scheint als schreie die ganze Welt "Nein".



Name: Dr. med. Eckart Lummert

Geburtsdatum:
15. August 1969

Familienstand: verheiratet, drei Töchter

Fachrichtung: Facharzt für Allgemeinmedizin, spezielle Palliativmedizin

Praxissitz in: 31311 Uetze, OT Hänigsen

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
1. Um die Arbeitsbedingungen der niedergelassenen Kollegen zu verbessern.
2. Die eigenständige , freiberufliche Tätigkeit in einer Körperschaft zu erhalten.
3. Den Beruf des niedergelassenen Arztes auch für jüngere Generationen attraktiv bleiben zu lassen.
4. etc.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
1. Verbesserung des Verhältnisses zwischen Haus-und Fachärzten.
2. Unterststützung der KV in allen Bereichen der Sicherstellung, angefangen von der Nachwuchsgewinnung bis hin zur zeitgerechten Neustrukturierung des kassenärztlichen Notdienstes.
3. Erhalt der KV auch als regionalen Dienstleister, z.B. in den Bezirksstellen.
4. etc.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
1. Als Körperschaft für alle Mitglieder glaubwürdiger Anprechpartner und kompetenter Berater/Dienstleister zu sein.
2. Gegenüber Gesellschaft und Politik als Komptenzzentrum für alle Fragen der niedergelassenen ärztlichen Tätigkeit aufzutreten und hier den Einfluß der niedergelassenen Ärzteschaft zu wahren bzw. zu verbessern.

Ihr Lebensmotto?
Ehrlichkeit währt am längsten.



Name: Uwe Lange

Geburtsdatum:
11. Juli 1954

Familienstand: Verheiratet, zwei erwachsene Kinder, ein Enkelkind

Fachrichtung: Allgemeinmedizin

Praxissitz in: 26121 Oldenburg, Marienstr. 1

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Ich möchte weiter versuchen, die auf Selbstverwaltungsebene beeinflussbaren Umstände unserer Arbeit zu verbessern. Zum Beispiel die Rahmenbedingungen für Bereitschaftsdienst, Verordnung von Heil-und Hilfsmitteln, Medikamenten, insbesondere extrem teuren Medikamenten und Ähnliches.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
Ich möchte daran arbeiten, dass die Ärzteschaft nicht haftbar gemacht wird, für Dinge, auf deren Kostenstruktur sie keinen Einfluss hat.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Vor dem Hintergrund der abgelaufenen Wahlperiode, insbesondere in der KBV, träume ich von einer (R)Evolution. Die großen Gruppen in den Vertreterversammlungen sollten Regelungen für alle finden, die dazu führen, dass ohne Angst davor, dass die eine Gruppe die Andere honorarwirksam dominieren kann. Das würde m.E. dazu führen, dass die Arbeit für alle wieder miteinander und konstruktiv, lösungsorientiert für alle werden könnte und das KV-System zukunftssicher würde.

Ihr Lebensmotto?
Sammle Ideen aus der Vergangenheit! Habe Pläne für die Zukunft! Aber vor Allem, lebe heute!



Name:
Dr. Matthias Engelhardt

Geburtsdatum:
24. Juni 1956

Familienstand: verheiratet, zwei Kinder

Fachrichtung: Psychologischer Psychotherapeut

Praxissitz in: Hannover

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Weil wir unsere Rechte selber vertreten müssen und ich bereit bin, für die Interessen aller Fachgruppen der KV zu kämpfen.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
Mehr Einigkeit unter den Fachgruppen. Gerechte Honorierung.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Unsere Angelegenheiten selber so weit wie möglichst regeln zu können.

Ihr Lebensmotto?
Offen, für neue unkonventionelle Lösungsmöglichkeiten zu sein.



Name: Dr. Bernd-Michael Altevogt

Geburtsdatum:
18. Februar 1962

Familienstand: verheiratet, zwei Kinder

Fachrichtung: Kardiologie

Praxissitz in: Hannover

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Erhalt der Freiberuflichkeit und ärztlichen Unabhängigkeit. Keine Spaltung (durch die Politik) in je eine KV für Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten. Erhalt und Förderung der Einheit der Ärzteschaft als untrennbares Ganzes. Ich sehe keine Frontstellung zwischen Hausärzten und Fachärzten. Freiheit der ärztlichen Tätigkeit zu erhalten.

Was möchten Sie in den nächsten sechs Jahren erreichen?
Leistungsgerechte Vergütung. Eingrenzung der zunehmenden "Flate-Rate-Mentalität", ebenso der weiter zunehmenden "notfallmäßigen" Vorstellungen in den Krankenhaus-Ambulanzen. Eine nachhaltige Laborreform.
Neue Entwicklungen in Diagnostik und Therapie müssen in einem vernünftigen Maß auch in das GKV-System implementiert werden.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
In einem System mit begrenztem Budget ist es erforderlich, dass eine entsprechend gerechte Vergütung und Gleichbehandlung aller im KV-System Beteiligten erfolgt. Bei einer begrenzten Vergütung bleibt auf der anderen Seite nur begrenzte Leistung, wobei die Versorgung der Kranken unverändert unserer wichtigste Aufgabe bleibt.

Ihr Lebensmotto?
Nur die Familie kann dir das Gefühl geben, nach dem du immer gesucht hast.



Name:
Dr. med. Matthias Berndt

Geburtsdatum:
17. Juli 1966

Familienstand: Verheiratet, vier Kinder

Fachrichtung:
Allgemeinmedizin

Praxissitz in: Hannover

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Als Vorsitzender der Deutschen Hausärzteverbandes - Landesverband Niedersachsen e.V. möchte ich einerseits die Interessen der Hausärzte in Niedersachsen vertreten. Andererseits ist es mir auch wichtig, die Arbeitsbedingungen aller Ärzte zu verbessern. Denn nur in der reibungslosen und aufeinander abgestimmten Zusammenarbeit der Disziplinen kann eine wohnortnahe, medizinisch sinnvolle Versorgung der Bevölkerung in Niedersachsen auch langfristig gewährleistet sein.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
Meine Ziele sind der Erhalt der Honorartrennung der Fachbereiche, um innerärztliche Auseinandersetzungen zu verhindern, der Ausbau der Hausarztzentrierten Versorgung zur Optimierung der Versorgungs- und Betreuungsprozesse der Patienten, die Berücksichtigung von Ärzte- und vor allem Patienteninteressen bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens sowie eine Lösung für ausufernde Laborkosten (z.B. neue Tests der Humangenetik) auf Kosten der nicht-technischen Medizin.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Die Gestaltung von sinnvollen Versorgungsprozessen bei begrenzten finanziellen Mitteln und die Digitalisierung der Medizin.

Ihr Lebensmotto?
Jesaja 54,10



Name:
Dr. Axel Brunngraber

Geburtsdatum:
11. September 1950

Familienstand: verheiratet

Fachrichtung: Innere Medizin/ hausärztl.

Praxissitz in: Hannover

Warum haben Sie für die VV kandidiert?
Jenseits der derzeitigen sozialpolitischen Fixsterne "Morbidität", "Versorgung" und "Digitalisierung" besteht unverändert der Bedarf nach einer persönlichen, freiberuflichen Behandlung einzelner kranker Individuen. Für eine freie, am Patienteninteresse ausgerichtete ärztliche Berufsausübung zu wirken ist für mich eine überaus lohnende standespolitische Aufgabe.

Was möchten Sie in den nächsten 6 Jahren erreichen?
Ich möchte mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass der umformende Einfluss ausserärztlicher Interessengruppen auf unseren Beruf gebremst sowie eine weitere Deprofessionalisierung und Substitution ärztlicher Arbeit durch fremde Berufsgruppen von einer einigen Ärzteschaft gemeinsam abgewehrt wird. Das Arztgeheimnis darf nicht für einen vordergründigen IT-Hype geopfert werden. Die Ärzteschaft soll aufgrund ihrer umfassenden Kompetenz einen selbstbewussten, kritischen Kurs gegenüber Parteien und Kassen anlegen.

Wo liegt derzeit die größte Herausforderung für die ärztliche Selbstverwaltung?
Der typisch mittelständisch-freiberuflichen Ärzteschaft stehen mittlerweile agressiv aquirierende, börsennotierte Unternehmen mit dem Ziel einer quasi industriellen Umwandlung unseres ambulanten Gesundheitswesens gegenüber. Die Noweski-Studie zeigt, wie die ärztliche Selbstverwaltung zunehmend entkernt, politisch neutralisiert und als Fassade verdeckter staatlicher Steuerung missbraucht wird https://bibliothek.wzb.eu/pdf/2004/
i04-304.pdf).

Ihr Lebensmotto?
"Getret´ner Quark wird breit, nicht stark"
(J.W. von Goethe)




Verfasser/in:

KVN




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